Gibt es etwas Schöneres als einen frisch gebackenen Kuchen, der im Backofen lecker duftend nur darauf wartet, endlich herausgenommen und verspeist zu werden? Vermutlich nicht! Und trotzdem ist der Kuchen im Backofen kein Selbstläufer. Denn damit er gelingt und seinen vollen Geschmack entfalten kann, ist es wichtig, dass die richtige Garzeit beachtet wird. Sonst kann aus dem Genuss ganz schnell eine Enttäuschung werden.

Ganz ähnlich verhält es sich mit dem Anti-Aging Wunder Retinol. Nein, keine Sorge, Retinol sollte natürlich nicht im Backofen zubereitet werden und ist definitiv auch kein Gaumenschmaus. Und trotzdem haben Kuchen und Retinol etwas gemeinsam: Sie entfalten ihr volles Potenzial nur dann, wenn die richtige Vorgehensweise eingehalten wird.

Retinol ist derzeit einer der angesagtesten Inhaltsstoffe im Anti-Aging Bereich überhaupt. Verwunderlich ist das allerdings nicht. Denn Retinol erzielt in praktisch sämtlichen Segmenten anspruchsvoller Beauty Care fabelhafte Ergebnisse. So sorgt es für eine glatte, ebene Haut, indem es die Kollagensynthese anregt, wodurch die Haut von innen aufgepolstert wird und Falten verschwinden. Mit seiner Wirksamkeit bis in die tiefsten Hautschichten hinein verhindert Retinol außerdem effektiv die Neubildung von Falten. Zusätzlich reguliert es die Talproduktion, was zu einer Verfeinerung der Poren führt. Damit ist es wirksam gegen Hautunreinheiten wie Pickel und Akne.

Aber hier hört es nicht etwa auf: Retinol wirkt stark hautaktivierend und regt sowohl die Regeneration als auch die Zellneubildung der Haut an. So leistet Retinol insgesamt einen erheblichen Beitrag zu einem ebenmäßig frischen Teint und vitaler Haut.

               

Wer sich einmal entschieden hat, die Vielzahl an Vorteilen, die Retinol innerhalb der Skincare-Routine verspricht, zu nutzen, der möchte auch in den Genuss des vollen Potenzials kommen. Und das bedeutet, die richtige Vorgehensweise zur optimalen Verwendung zu beachten. Keine Panik, dafür musst Du Dich jetzt nicht erst einmal an der Uni Deines Vertrauens einschreiben und einen Master-Abschluss in “Retinol Science” erwerben. Es ist aber ratsam, einige ganz einfache Details zu beachten, damit Du auch wirklich optimal vom Anti-Aging Wunder Retinol profitierst.

Zunächst einmal ist es nur einleuchtend, dass ein derart performanter Inhaltsstoff wie Retinol natürlich auch eine Menge bewirkt. Da ist bei der Verwendung generell Vorsicht geboten. Retinol wirkt stark hautaktivierend. Deswegen solltest Du gerade bei empfindlicher Haut mit einer kleinen Dosis anfangen und die Reaktion Deiner Haut beobachten. Dann kannst Du die Dosis langsam erhöhen, bis Du Deinen Sweetspot gefunden hast.

Retinol ist ein Derivat von Vitamin A. Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung liegt die benötigte Tagesdosis für Vitamin A bei ca. einem Milligramm. Die maximale Tagesdosis sollte drei Milligramm nicht überschreiten. Vitamin A steckt bereits in vielen Nahrungsmitteln. So findet es sich in roten, grünen und gelben Obst- und Gemüsesorten, wie z.B. Karotten, Spinat, Broccoli oder Aprikosen. Aber auch in Eiern und Milchprodukten kommt Vitamin A vor. Dementsprechend ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, dass Du Deinen Tagesbedarf bereits über die täglich zugeführte Nahrung deckst.

Die zusätzliche Zufuhr an Vitamin A über Kosmetika sollte deswegen auf die Gesichts- und Handpflege beschränkt werden. Denn die übermäßige Verwendung kann aufgrund der hautaktivierenden Wirkung zu Brennen, Jucken und Trockenheit der Haut führen. Innerhalb Deiner Pflege-Routine solltest Du Retinol deswegen maximal dreimal pro Woche verwenden.

Wenn es um die richtige Anwendung geht, trifft man immer wieder auf die Empfehlung, Retinol ausschließlich abends vor dem Schlafengehen zu verwenden. Für diese Empfehlung gibt es gleich mehrere triftige Gründe. So vermindert Tageslicht das Wirkungspotenzial von Retinol. Daher empfiehlt es sich, Retinol grundsätzlich dann aufzutragen, wenn kein Tageslicht im Spiel ist. Die Verwendung kurz vor dem Schlafengehen bietet sich da geradezu an. Zudem kann das Retinol während des Schlafs optimal einwirken.

Es gibt aber noch einen weiteren Grund dafür, warum Du Retinol ausschließlich abends verwenden solltest. Und wieder spielt das Licht, besser gesagt das nicht vorhandene Licht, die entscheidende Rolle. Denn das stark hautaktivierende Retinol regt die Regeneration und die Zellneubildung der Haut an. Während dieses Prozesses wird die Haut lichtempfindlicher. Das ist übrigens auch der Grund dafür, warum Du am Morgen nach der Anwendung unbedingt ein Sonnenschutzmittel mit ausreichend hohem Lichtschutzfaktor auftragen solltest. Ideal ist hier der Lichtschutzfaktor 50.

Wenn Du diese einfachen Hinweise für die Verwendung von Retinol innerhalb Deiner Pflege-Routine beachtest, dann kannst Du Dich tatsächlich auf atemberaubende Ergebnisse freuen. Und ist dieser Ausblick nicht ähnlich verführerisch wie der lecker duftende Kuchen im Backofen?