Leider gibt es kein allgemeingültiges Rezept, das man einsetzen kann, um die Orangenhaut zu lindern oder gar verschwinden zu lassen. Da jeder Körper und jede Hautstruktur unterschiedlich ist, gibt es viele Methoden, die wirken können. Jede Frau muss ihr eigenes „Erfolgsgeheimnis“ herausfinden. Im Folgenden gibt es ein paar helfende Tipps. Am besten sollten sie ergänzend angewendet werden.

  • Ernährung:

    Ernährung:

    In vielen Fällen kann es helfen, an der Ernährungsschraube zu drehen: Die Orangenhaut kann durch gesättigte Fette, zu viel Zucker und Weißmehlprodukte stärker werden, weil sie das Gewebe schwächen. Du solltest häufiger zu Lebensmitteln greifen, die die Fettverbrennung fördern. Dazu gehören z. B. Krustentiere, Fisch oder Geflügel. Vitamin C hilft beim Aufbau von Kollagen, einem wichtigen Strukturprotein, das die Haut flexibel und elastisch macht. Wahre Vitamin C-Bomben sind Zitrusfrüchte, Spinat, Paprika, Brokkoli, Rosenkohl, Grünkohl, Petersilie, schwarze Johannisbeeren, Guave, Sanddorn und Hagebutten.

  • Sport:

    Sport:

    Ja, der gute alte Sport ist Allheilmittel für viele „Probleme“ körperlicher und sogar seelischer Natur. Um das Erscheinungsbild der Cellulite zu verbessern, wird eine Kombination aus Ausdauer- und Muskeltraining empfohlen, um Fett ab- und Muskelmasse aufzubauen. Hierzu eignen sich besonders Nordic-Walking, Schwimmen, Aqua-Training und Fahrrad fahren. Klassische Bauch-Beine-Po-Programme sind ebenfalls effektiv, da sie auf die speziellen Problemzonen abzielen.
    Auch Yoga ist empfehlenswert, denn auch hierbei wird Fettgewebe abgebaut; gleichzeitig werden Durchblutung und Lymphfluss stimuliert und die Muskulatur gekräftigt. Und es gibt noch einen Zusatzeffekt, der nicht zu unterschätzen ist: Yoga beruhigt und entspannt. Das ist zum einen gut für die innere Balance, zum anderen auch für die Reduktion der Cellulite – denn Stress bläht die Fettzellen auf und fördert somit die störenden Dellen.

  • Massagen:

    Massagen:

    Es gibt gleich zwei Gründe, Dir immer mal wieder Massagen zu buchen: Du entspannst Dich und tauchst für eine halbe Stunde in eine andere Welt ab, zusätzlich wird die Durchblutung angekurbelt. Die Fettverbrennung wird aktiviert. Falls Du unter Schwellungen durch Wassereinlagerungen leidest, kann Dir auch eine manuelle Lymphdrainage helfen. Über den Blutkreislauf gelangen Flüssigkeiten und Nährstoffe ins Gewebe. Der Hauptteil davon wird wieder ins Blut abtransportiert, ein Teil verbleibt aber im Gewebe und sammelt sich zwischen den Zellen an. Diese Lymphflüssigkeit wird über die Lymphbahnen wieder dem Blutkreislauf zugeführt. Wenn der Lymphabfluss behindert ist, kann sich die Flüssigkeit im Gewebe anstauen. So entstehen Schwellungen unter der Haut. Bei der Lymphdrainage wird der Abfluss der Flüssigkeiten durch spezielle rhythmische, kreisende und pumpende Bewegungen angeregt. Zuhause kannst Du spezielle Roller nutzen, um Deine Oberschenkel und die Umgebung des Pos damit zu behandeln. Gut geeignet sind auch Zupfmassagen.

Kosmetik gegen Cellulite

Salz- und Algenbäder können bei regelmäßiger Anwendung Cellulite-Dellen lindern. Ebenso bringen natürliche Öle im puren Zustand straffende Linderung. Dazu gehören z. B. Arganöl oder Jojobaöl. In Kombination verstärken sie sich gegenseitig.

  • DIY-Rezept für Anti-Cellulite-Peeling mit Koffein

    DIY-Rezept für Anti-Cellulite-Peeling mit Koffein

    Schnell und einfach: Vermische 3 Esslöffel Kaffeesatz mit etwas Arganöl und verreibe es gut auf Deinen Problemzonen. Nun etwas einwirken lassen und mit einer Wechseldusche abspülen.

  • DIY-Rezept für ein Anti-Cellulite-Massageöl

    DIY-Rezept für ein Anti-Cellulite-Massageöl

    Vermische 30 ml Jojobaöl, 30 ml Jojobaöl, 20 ml Arganöl, 10 ml Senföl und 10 ml Hagebuttenöl miteinander. Massiere das Öl regelmäßig und sorgfältig in die Problemzonen ein. Bald wirst Du eine Verbesserung sehen.

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