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Vielleicht verfolgst Du schon immer mal unseren Blog und hast Dich über unsere Produkte informiert. Vielleicht konnten wir Dich auch schon davon überzeugen, welche großen Vorteile Naturkosmetik bietet. Und vielleicht willst Du jetzt auch auf natürliche Kosmetik umsteigen. Viele Nutzer, die von einer bestimmten Kosmetikmarke zu einer anderen wechseln oder gänzlich neue Produkte nutzen möchten, fragen sich, wie diese Umstellung am besten vor sich gehen kann. In diesem Artikel beraten wir Dich und geben Dir Tipps, wie Du Naturkosmetik zu Deinem absoluten Must-have machst.

Was ist Naturkosmetik?

Hier noch mal eine kleine Erinnerung, was qualitativ hochwertige Naturkosmetik ausmacht: Sie übt sich ganz klar in Askese! Das bedeutet, dass keine synthetische Inhaltsstoffe, künstliche Konservierungs-, Farb- und Duftstoffe in den Rezepturen verwendet werden. Außerdem wird dem Einsatz von Kunststoffen/Mikroplastik entsagt. All diese Stoffe können Krankheiten und Allergien auslösen.

Neben dem Verzicht auf potentiell schädliche Wirkstoffe werden zudem keine gentechnisch behandelten Rohstoffe verwendet. Die verarbeiteten Zutaten werden nachhaltig produziert, sind natürlichen Ursprungs und aus biologischem Anbau.

Und ganz wichtig: Naturkosmetik verzichtet auf Inhaltsstoffe, die an Tieren getestet wurden.

Warum auf Naturkosmetik umsteigen?

Wenn Du Deine Pflege auf Naturkosmetik umstellen willst, spielen viele Faktoren eine Rolle: zum Beispiel Deine persönlichen Werte und Überzeugungen. Wenn Du so wenig schädliche Stoffe wie möglich konsumieren möchtest und Dir der Tier- und Umweltschutz lieb ist, so ist Naturkosmetik ein heißer Anwärter für Deine neue Lieblingspflege.

Auch das Leben an sich verändert sich ständig – es gibt immer Lebensphasen oder Ereignisse, die eine Anpassung oder Umstellung der Hautpflege notwendig machen können. Das können plötzlich auftretende Allergien, Hautreaktionen und Unverträglichkeiten sein oder z. B. auch der Wunsch nach etwas Neuem oder „Hochwertigerem“.

Wenn Du Naturkosmetik zum ersten Mal ausprobierst, brauchst Du eine gehörige Portion Neugierde, Lust zu experimentieren, aber auch einen starken Geduldsfaden. Es ist möglich, dass Du nicht von Beginn an das richtige Produkt für Dich bzw. Deine Haut findest. Aber keine Sorge – Du kannst Dir sicher sein, dass Du bei natürlichen Produkten/unserem Kosmetiksortiment genau das findest, was perfekt zu Dir passt.

Tipps zum Umstieg auf Naturkosmetik

Eine häufig gestellte Frage in Bezug auf den Umstieg zu Naturkosmetik ist „Wann stelle ich am besten um?“. Hier gibt es eine ganz klare Antwort: Der beste Zeitpunkt ist jetzt, denn Du kannst immer wechseln!

Um die richtigen Kosmetikprodukte für Dich zu finden, durchläufst Du zwei Phasen: die der Vorbereitung/Recherche und die der Anwendung/des Ausprobierens. Im Folgenden geben wir Dir Infos, wie Du vorgehen kannst.

Schritt 1: die Vorbereitungsphase mit Recherche

Informiere Dich!

„Wie finde ich bloß das richtige Produkt?“

Vor dieser Frage steht jeder ganz am Anfang der neuen Beautyroutine. Also: Das Allerwichtigste ist, dass Du aufgeschlossen und mutig bleibst. So hast Du schon die richtige innere Einstellung, neue Produkte zu testen.

In unserem Blog und natürlich auch unserem Kundenservice sowie bei Deiner Kosmetikerin kannst Du Dich beraten lassen. Informiere Dich auch selbst, lese Rezensionen und Erfahrungen anderer zu den verschiedenen Artikeln. Du hast heutzutage viele Möglichkeiten, in Erfahrung zu bringen, was die einzelnen Produkte „können“, welche Wirkweise sie haben und wie sie von anderen Verbrauchern bewertet werden.

Ein guter Onlineshop bzw. ein guter Hersteller informiert Dich direkt auf der Internetseite über alles, was Du wissen musst. Bleibe anspruchsvoll, so findest Du das Produkt, das zu Dir passt.

Suche Naturkosmetikhersteller mit Alleinstellungsmerkmal!

Ob Drogerie, Parfümerie oder Internet – generell gibt es meist dort, wo es Kosmetik gibt, auch die Möglichkeit, Naturkosmetik zu kaufen. In unserem Onlineshop findest Du ausschließlich Produkte natürlichen Ursprungs, die den höchsten Qualitätsstandards entsprechen. Wir haben uns darauf konzentriert, für Dich so natürlich, biologisch und dabei wirkungsvoll wie nur möglich zu sein.

Wähle eine Firmenphilosophie, die Dich anspricht!

Ob eine Marke gut ist oder nicht, hängt auch davon ab, was Du Dir von ihr erhoffst. Überlege, was Dir wirklich wichtig ist: Welche Erwartung hast Du bezüglich Wirksamkeit, Verträglichkeit und an das Unternehmen, das hinter den Produkten steht? Sind Dir Transparenz, Glaubwürdigkeit, Ästhetik oder der Preis wichtig? Wie sieht es mit Tier- und Umweltschutz aus? Werfe zuerst einen Blick hinter die Kulissen und informiere Dich über die jeweilige Marke, ob sie das bietet, was Du Dir wünschst.

Offizielle „Siegel“ helfen Dir bei der Entscheidung!

Trägt ein Produkt ein Siegel, wird Dir garantiert, dass es von unabhängigen Instituten getestet wurde und die Kriterien dieses Standards erfüllt. Derartige Zertifizierungen sind ein wichtiger erster Anhaltspunkt. Da gibt es z. B. die Siegel „BDIH – Kontrollierte Naturkosmetik“, „ECOCERT“, „NaTrue“, „NCCO – Certified Natural Cosmetics“, „USDA Organic“, „SoilAssociation“, „demeter“, „ECO CONTROL“, „FREI BIO & REINHEITSGEBOT“, „Vegan Society England“ (die Veganblume) und noch viele mehr. Weiterhin hilft Dir ein Blick auf die Inhaltsstoffe, denn sie bestimmten sozusagen den Grad der Natürlichkeit des Produkts, für das Du Dich interessierst.

Schritt 2: die Anwendungsphase

Kein Produktmix verschiedener Marken in der Umstellungsphase!

Eine Mischung verschiedener Produkte und Marken ist für die Umstellungsphase nicht empfehlenswert. Teste einfach die Marke, die Dir am meisten zusagt. Für den schrittweisen Einstieg ist ein Duschgel, eine Bodylotion oder auch ein natürliches Öl geeignet.

Gib Deiner Haut Zeit!

Hast Du bisher handelsübliche, konventionelle Produkte benutzt, so ist die Chance hoch, dass du viele „überflüssige“ Inhaltsstoffe zu Dir genommen hast.

Je nach Hautzustand und Hauttyp kann die Umstellungsphase unterschiedlich ablaufen. Bis sich Dein Hautstoffwechsel sowie Deine Hautbarriere von Paraffin und Silikon erholt und sich die eigenen Kräfte wieder mobilisiert haben, können bis zu vier oder sogar mehr Wochen vergehen. Außerdem hat sich Deine Haut nach jahrelanger Pflege mit Wirkstoffcremes auf Basis von Paraffin und Silikonölen daran gewöhnt, mit diesen Stoffen „versorgt“ zu werden. In der Folge hat sie ihre Eigenaktivität reduziert.

Pflegst Du Dich nun mit Naturkosmetik, wird diese Eigenaktivität wieder angeregt, da die Haut mit natürlichen Stoffen in Kontakt tritt. Sie beginnt, fast wie von selbst und ohne diese fraglichen Zusatzstoffe wieder strahlend schön zu werden.

Es ist möglich, dass sich Deine Haut direkt nach dem Auftrag eines naturkosmetischen Produkts etwas stumpf anfühlt. Es dauert ein paar Minuten bis sich die Wirkung einstellt, denn die vielen pflanzlichen Substanzen benötigen die Wärme der Haut, um vollständig einziehen und sich entfalten zu können. Sobald sie sich aber mit Deiner Haut verbunden haben und diese das Produkt akzeptiert, stellt sich ein zartes, gepflegtes, angenehmes Hautgefühl ein.

Es ist auch möglich, dass die Haut während der Umstellungsphase weniger straff wirkt. Hast Du Deine Haut bisher mit Faltenfillern gepflegt, können sich in der ersten Zeit verstärkt Fältchen und Linien zeigen. Bis die letzten Reste der herkömmlichen Pflegeprodukte mit den Hautschuppen abgestoßen werden, können einige Wochen vergehen. Hältst Du durch, kannst Du beobachten, wie sich während dieser Zeit Dein Hautbild verändert. Die Haut wird von Tag zu Tag mehr in ihrer Eigenaktivität gestärkt. Sie erhält eine ganz andere Ausstrahlung. Nach zwei bis drei Monaten zeigen sich dann die Langzeitwirkungen.

Solltest Du über diese Zeitspanne hinaus mit dem verwendeten Produkt nicht zufrieden sein, probiere etwas anderes aus.

Erste Hilfe, falls die Haut gereizt reagiert

Während der Umstellungsphase ist es möglich, dass Deine Haut vorerst gereizt auf die neuen Produkte und ihre Wirkstoffe reagiert. Es können Hautunreinheiten auftreten, die durch die Ausscheidung von Stoffwechselprodukten entstehen. Obwohl Naturkosmetik generell optimal verträglich ist, ist es möglich, dass Deine Haut ein Produkt nicht verträgt. Solltest Du merken, dass Deine Haut brennt, juckt oder sich rote Flecken bilden, solltest Du das Produkt nicht mehr weiterverwenden. In diesem Fall verträgst Du es nicht. Nimm einen Anlauf mit einem anderen Mittel. Kribbeln oder ein leichtes Prickeln ist kein schlechtes, sondern ein gutes Zeichen – denn das bedeutet, dass Deine Haut wieder von selbst aktiv wird!

Und noch ein Tipp:

Wenn Du bereits von einer Unverträglichkeit gegen einen bestimmten Wirkstoff weißt, dann kannst Du durch einen Blick auf die Inhaltsstoffe, die auf der Verpackung abgedruckt werden (INCI), ob die betreffende Substanz enthalten ist.

Lasse Dich auf ein neues Dufterlebnis ein

Mit Naturkosmetik kannst Du ganz neue Duftwelten entdecken, die anfänglich ungewohnt sein können. Die Gerüche entsprechend vielleicht nicht Deinem bisherigen Duftverständnis, da Dein Geruchssinn auch auf die konventionellen, teils künstlichen Aromen geprägt ist. Ätherische und natürliche Öle haben einen ganz eigenen, spezifischen Geruch, den Du bald nicht mehr missen möchtest.

Stephanies Tipp:

Solltest Du Sorge haben, dass Dir natürliche Öle etc. zu teuer kommen, so lass Dir sagen: Du investierst in Qualität und auch Deine Gesundheit. Arganöl, Mandelöl, Rizinusöl, Jojobaöl oder Hagebuttenöl können als Universalmittel benutzt werden. Sowohl die Haut im Gesicht und am Körper, als auch Deine Haare und Nägel profitieren von ihrer Wirkung. Du brauchst nur ein Produkt für viele Anwendungsmöglichkeiten und sparst damit langfristig Geld. Außerdem eignen sich die Öle auch als Basis für tolle DIY-Gesichtsmasken, Haarkuren usw., indem Du sie mit anderen natürlichen Produkten vermischst. In unseren Blog-Beiträgen findest Du regelmäßig Rezepte für Deine eigene, selbstgemachte Naturkosmetik.
Stephanie Pauli

Stephanie verfasst für den Satin Naturel Naturkosmetik-Blog spannende Artikel rund um die Themen Beauty, Haut und natürliche Schönheit. Sie hat Germanistik und Romanistik studiert. Seit ihrem Abschluss im Jahr 2009 ist sie im Kreativ-Marketing (Text/PR) tätig. Wenn Sie nicht gerade schreibt, verbringt sie viel Zeit mit ihrer Familie, ihren Freunden und ihren zwei Katzen Lilly und Molly. Weiterhin malt sie ab und an Zentangle-Bilder und liebt Wellness.

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