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Der Frühling ist schon im vollen Gange – Dein Frühjahrsputz vielleicht auch. Kommoden werden entmistet, der Kleiderschrank geschmälert und neu eingeräumt, bei den Fenstern wieder für Durchblick gesorgt. Auch im Bad bzw. in Deinem Kosmetikschrank solltest Du Reinemachen. Wie das geht und worauf Du achten solltest, verraten wir Dir in diesem Artikel.

Check auf abgelaufene Kosmetik

Wie Lebensmittel, hat auch Kosmetik ein eingeschränktes Haltbarkeitsdatum. Wie lange Du sie benutzen solltest, steht auf der Verpackung. Auf empfindlichen Erzeugnissen ist eine Sanduhr abgebildet, die das Mindesthaltbarkeitsdatum anzeigt. Dazu gehören z. B. Cremes oder Seren mit hohem Wassergehalt sowie Naturkosmetik. Produkte, die länger als 30 Monate halten, müssen vom Hersteller nicht entsprechend gekennzeichnet werden. Auf allen anderen Kosmetika findest Du ein Bildchen eines geöffneten Cremetiegels mit einer Monatsangabe. Das bedeutet, dass die Stabilität und Qualität des Produkts für den angegebenen Zeitraum bei einer sachgemäßen Anwendung garantiert ist. Damit Du weißt, wann Du das entsprechende Produkt geöffnet hast, kannst Du es z. B. mit einem Datumsaufkleber versehen. Dann behältst Du den Überblick.

Abgelaufene Kosmetikprodukte solltest Du entsorgen.

Wenn Du Dir nicht sicher bist, wann Du das Produkt geöffnet hast bzw. ob das Mindesthaltbarkeitsdatum schon überschritten ist, solltest Du es mit allen Sinnen testen. Das bedeutet: genau hinsehen und eine Geruchsprobe machen! Riecht das Produkt anders als sonst, hat es sich verfärbt oder entmischt, solltest Du es nicht mehr weiterverwenden und wegschmeißen. Es ist möglich, dass in diesem Fall Keime eingedrungen sind, die der Kosmetik zusetzen und beim Auftragen auf die Haut gelangen. Und bäh – das will doch niemand! Eine andere Möglichkeit ist, dass die Wirksamkeit des Produkts durch äußere Faktoren, wie z. B. den Kontakt mit Sauerstoff oder zu viel Sonnenlicht herabgesetzt wird. Enthalten Cremes & Co. komplexe Inhaltsstoffe wie Vitamine, verlieren sie ihre Effektivität.

Kosmetiktäschchen entrümpeln

Vielleicht hast Du in Deiner Handtasche immer ein kleines Kosmetiktäschchen dabei. Auch hier hinein solltest Du einen prüfenden Blick werfen! Zerbröselter Puder, ausgelaufene Handcreme, zerdrückter Lippenstift – all das ist nicht sehr sexy!

Wir empfehlen Dir, etwa alle drei Monate einen Check durchzuführen und eine Grundreinigung vorzunehmen. Das bedeutet: Die Tasche mit einem feuchten Tuch gründlich säubern, anschließend mit einem Flächen-Desinfektionstuch auswischen und dann trocknen lassen. Und dann neu einräumen – aber nicht mit abgelaufener oder defekter Kosmetik!

Handwerkszeug waschen

Schminkst Du dich mit schmuddeligen Handwerkszeug, bekommst Du verstopfte Poren, Pickel oder Irritationen.

Mit der Zeit sammelt sich auf Schwämmchen und anderen Beauty-Utensilien so einiger Mist an: ölige Reste, Hautschüppchen und auch Keime. Deswegen musst Du sie nicht wegschmeißen! Indem Du sie mit einem milden Babyshampoo reinigst und danach an der Luft trocknen lässt, machst Du sie wieder fit für den Alltag. Möglich ist auch eine Tiefenreinigung! Dazu packst Du Dein Handwerkszeug in ein Wäschesäckchen und gibst es bei 60 Grad in die Waschmaschine. Möglich ist auch eine regelmäßige Desinfektion mit 70-prozentigem Alkohol. Das klappt auch super bei Kosmetikpinseln. Schüttle sie nach dem Gebrauch gut aus und reibe sie mit einem Kosmetiktuch ab. Ab und an kann dann ein Hautdesinfektionsspray zur Anwendung kommen.

Vorsicht bei Schminke für die Augen

Dein Augenbereich ist sehr sensibel und reagiert empfindlich auf Keime und Bakterien. Schnell kannst Du Dir hier Irritationen, einen Ausschlag oder eine Bindehautentzündung einfangen. Daher raten wir Dir: Tausche Deine Wimperntusche nach drei Monaten aus, teile sie nicht mit anderen Personen und entsorge sie sofort, wenn Du eine Infektion am Auge hast! Deinen Flüssig-Eyeliner kannst Du bist zu sechs Monaten verwenden. Feste Kajalstifte halten besonders lange.

Rasierer säubern

Natürlich ist auch bei der Haarentfernung Hygiene wichtig – daher solltest Du die Klinge Deines Nassrasierers regelmäßig (spätestens nach drei Monaten) austauschen. Zwischendrin lohnt es sich, sie mit Pfefferminzöl oder Teebaumöl zu benetzen, um von der desinfizierenden Wirkung zu profitieren.

Auch die Halterung von sogenannten „Lock-in-Systemen“ bei Damenrasieren ist häufig lange in Verwendung. Zur Reinigung kann das Handstück in die Spülmaschine gegeben oder über Nacht in eine Essig-Wasser-Mischung gelegt werden. So werden Kalkablagerungen gelöst. Danach lufttrocknen lassen und mit einem Desinfektionstuch abreiben.

Nutzt Du einen Epilierer, solltest Du die Pinzetten nach jedem Gebrauch mit einem Bürstchen säubern und vor dem nächsten Einsatz mit einem Alkoholspray benetzen.

Und tada! Schon ist es geschafft!

Stephanies Tipp:

Generell solltest Du darauf achten, bei Deiner Kosmetik Verpackungen zu wählen, die möglichst wenig Umwelteinflüsse an die Kosmetik lassen. Eine gute Sicherheit bieten Airless-Dispender, also Pumpspender (so wie es bei vielen Produkten von Satin Naturel der Fall ist). Dadurch gelangt kein Schmutz oder Sauerstoff ins Innere.

Wir liefern Dir unsere Öle übrigens auch in einer echten Violettglasflasche, welche es vor Lichteinwirkung schützt. So bleiben Öl, Vitamine und Nährstoffe viel länger haltbar als in einem Braun- oder Weißglas.

Stephanie Pauli

Stephanie verfasst für den Satin Naturel Naturkosmetik-Blog spannende Artikel rund um die Themen Beauty, Haut und natürliche Schönheit. Sie hat Germanistik und Romanistik studiert. Seit ihrem Abschluss im Jahr 2009 ist sie im Kreativ-Marketing (Text/PR) tätig. Wenn Sie nicht gerade schreibt, verbringt sie viel Zeit mit ihrer Familie, ihren Freunden und ihren zwei Katzen Lilly und Molly. Weiterhin malt sie ab und an Zentangle-Bilder und liebt Wellness.

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