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Wenn Du rote Flecken auf Deinem Körper bemerkst, ist das noch kein Grund nervös zu werden. Du solltest aber Deine Haut in der folgenden Zeit gut im Blick behalten und abchecken, ob die Flecken dauerhaft vorhanden und vor allem ob sie nur lokal begrenzt sind. Treten die Punkte am ganzen Körper auf oder nur an einzelnen Stellen wie z. B. Gesicht, Hals, Dekolleté oder Bauch? Und wie sehen die Rötungen genau aus? Dies kann Dir nämlich Aufschluss geben, was los ist. Im Folgenden zeigen wir Dir die häufigsten Ursachen für rote Flecken auf der Haut und sagen Dir, was Du dagegen tun kannst.

Was bedeuten rote Flecken auf der Haut?


Solltest Du von Hautrötungen betroffen sein, ist das keine eigenständige Krankheit, sondern meist eher das Symptom einer Erkrankung. Die Haut zeigt dann eine Abwehrreaktion auf ein Allergen oder eine Infektion mit Bakterien oder Viren.

Dabei können die Flecken entweder über den ganzen Körper verteilt oder nur lokal auftreten. Ist der Hautausschlag beidseitig zu erkennen, ist das häufig ein Anzeichen für eine innere Reaktion des Körpers. Sind die Flecken einseitig, deutet dies auf die Auswirkungen äußerer Faktoren hin. Die roten Stellen sind in der Regel nicht nur einfach da, sondern sie brennen, jucken oder können Dir Schmerzen bereiten. In manchen Fällen werden sie sogar von Schwellungen begleitet.

Rote Flecken auf der Haut durch Allergien, Unverträglichkeiten und Schadstoffe

Eine der häufigsten Ursachen der heutigen Zeit für unangenehme Hautausschläge ist eine allergische Reaktion: Bei manchen Menschen können sogar ganz harmlose Stoffe (sog. Allergene) Abwehrmechanismen auslösen, die sich u. a. in Hautausschlägen manifestieren können. Dabei ist es möglich, dass die Allergene von Außen auf die Haut einwirken oder über die Schleimhäute (gemeint sind hier die Atmungs- und Verdauungswege, über die Luftpartikel oder Nahrungsbestandteile in den Körper gelangen – in diesem Fall treten dann allergische Symptome wie Husten, Schnupfen oder Atemnot auf).
Die Haut kann gegen aggressive oder schädliche Substanzen, mit denen sie in Berührung kommt, mit einem sogenannten Kontaktekzem reagieren. Dieses kann allergisch oder nicht allergisch bedingt sein. Manchmal kommt sogar beides zusammen vor.
Weiterhin kann ein allergisches Hautekzem entstehen, wenn ein Allergen (also ein Stoff, auf den Dein Körper allergisch reagiert) innerlich aufgenommen wird. Ekzeme, die nicht allergisch bedingt sind, können von irritierter, gereizter Haut bis hin zu stark geschädigter Haut reichen.

Auslöser hierfür kann ein ganzes Spektrum an Stoffen und Substanzen sein: Scharfe Putzmittel, bestimmte Pflanzen oder Stoffe wie Latex können bei Menschen, die viel damit agieren, zu geröteten, juckenden Ausschlägen an den Händen oder den betroffenen Hautstellen führen. Reagiert der Betroffene sehr heftig, können sich sogar stark juckende, aufplatzende Bläschen bilden. Als Folge kann die Haut schuppig werden und verkrusten. In der Regel erholt sie sich jedoch vollständig, wenn sie mit den Allergenen nicht mehr in Berührung kommt. Ist dies jedoch nicht der Fall und die Haut kann nicht in Ruhe ausheilen, ist es möglich, dass sich der erkrankte Hautbereich weiter ausdehnt. Es entstehen dann ausgedehnte, schuppige Stellen, die sich trocken anfühlen und verhärten.

Auch Kosmetik kann zu derartigen Kontaktekzemen führen, wenn die Haut auf einen der Inhaltsstoffe empfindlich reagiert. Das kann z. B. ein Konservierungsmittel oder ein Duftstoff sein (siehe dazu auch unseren Blog-Beitrag: „Schadstoffe in der Kosmetik: Achtung, Finger weg!“). Vor allem um den Mund herum, aber auch an den Wangen, dem Kinn oder der Nase kann sich ein Ausschlag mit trockenen, geröteten Stellen, Knötchen oder Bläschen bilden. Hierbei spricht man dann von der sogenannten Mundrose.
Ein weiterer Auslöser kann auch das Sonnenlicht sein: Unter seiner Einwirkung entstehen in Kombination mit Parfums oder Haut- und Sonnenschutzcremes oft allergische Reaktionen wie Hitzepickel bis hin zu starken Ausschlägen mit Rötungen, Knoten und Blasen.
Das solltest Du noch wissen: Bei Allergien entwickeln sich Hautausschläge oft als Nesselsucht mit juckenden, flüssigkeitsgefüllten Erhebungen und Quaddeln. Manchmal kann das Bild durch Schwellungen im Gesicht, an den Händen oder Füßen verschlimmert werden. Sie können lebensbedrohlich sein, wenn sie im Mund-Rachen – Raum auftreten und die Atmung behindern.

Auf gewisse Allergene wie z. B. Insektengift – insbesondere von Bienen oder Wespen – reagieren einige Menschen mit einer gefährlichen Allergie, die sich bis zu einem anaphylaktischen Schock steigern kann. Bilden sich brennende, juckende Quaddeln, kommen Atemnot, Blutdruckabfall oder sogar Erbrechen, Durchfall, Schwindel und Herzrasen hinzu, solltest Du sofort den Rettungsdienst rufen (lassen) oder ins Krankenhaus fahren. Hier muss dringend Kortison oder ein Antihistaminikum verabreicht werden.
Weitere Infos zur Behandlung von Insektenstichen gibt es auch in unserem Blog-Beitrag „Insektenstiche auf natürliche Weise behandeln“.

Hautkrankheiten können Ekzeme verursachen

Oft ist es keine Allergie, die Rötungen auf der Haut verursacht, sondern eine Hauterkrankung. Hautausschläge und rote Flecken sind für bestimmte Hautkrankheiten typisch. Hier zeigen wir Dir die wichtigsten auf:

  • Akne
    Eine der am häufigsten auftretenden Hautkrankheiten ist Akne. Sie tritt – bedingt durch die hormonellen Veränderungen während der Pubertät – meist bei Jugendlichen ab dem 11. Lebensjahr auf. Typisch für Akne sind eitergefüllte Pickel, rote Flecken und Knötchen, die bevorzugt im Gesicht, aber auch am Rücken, der Brust, den Armen und Schultern auftreten.
  • Neurodermitis
    Hinter diesem Begriff versteckt sich eine chronische Hautkrankheit, die sich durch entzündete Stellen, die mitunter stark jucken können, auszeichnet. Damit eingehend ist eine trockene und schuppige Haut. Die roten Flecken können chronisch bestehen und so gut wie immer da sein, aber auch nur schubweise auftreten.
  • Psoriasis, Lichen und andere Flechten-Erkrankungen
    Die bekannteste Hautkrankheit ist die Schuppenflechte (Psoriasis), eine schubweise auftauchende Hautveränderung, die durch rote, entzündete, juckende Platten mit weißlichen Schuppen gekennzeichnet ist.
    Weiterhin gibt es eine ganze Reihe an Krankheiten, die als Flechten (Lichen) bezeichnet werden: Die Knötchenflechte (Lichen ruber planus) beispielsweise. Sie ist eine seltene, chronische Hautkrankheit, die sich auf Haut und Schleimhäuten mit stark juckenden, rötlichen Knötchen, die weiß gestreift sein können, äußert. Meist sind die Innenseiten der Handgelenke, die Knöchel, Unterschenkel und der Bereich über dem Sitzbein betroffen. Bestimmte Formen können auch Nägel und Haare betreffen.
    Zudem gibt es die Eiterflechte (Impetigo), die durch Streptokokken oder Staphylokokken entstehen kann.
    Die Röschenflechte (Pityriasis rosea) bildet eine gerötete, schuppende Platte in der Körpermitte, auf die schubweise ein juckender Ausschlag folgt. Dieser erstreckt sich vom Rumpf bis über die Oberarme und Oberschenkel.
    Eine seltene Hauterkrankung ist die Pityriasis lichenoides. Sie kann chronisch, meist nach einer überstandenen Infektion auftreten. Auch hier bilden sich schuppende, rote Knötchen. Die Krankheit kann harmlos verlaufen oder akut und heftig ausfallen. In diesem Fall wird sie von Fieber begleitet.
  • Nesselsucht
    Körperreaktionen – meist allergischer Art – führen bei manchen Menschen zu einem stark juckenden Ausschlag mit Quaddeln und Schwellungen.
  • Rosazea
    Die Rosazea beschreibt eine entzündliche Hauterkrankung, bei der die feinen Gesichtsäderchen geweitet sind und die Haut erröten lassen. Dazu treten immer wieder Knötchen und Eiterpickel auf. Neben der Haut können auch die Augen betroffen sein. Vorwiegend bei männlichen Patienten kann sich eine knotige Verdickung der Nase entwickeln (siehe dazu auch unseren Blog-Beitrag: „Aloe Vera Gel bei sensibler Haut und Rosazea: Ein persönlicher Erfahrungsbericht“).
  • Krätze
    Hierbei rufen Bisse von Parasiten wie Milben, Kopf-, Kleider- oder Filzläusen einen roten, stark juckenden Hautausschlag hervor.
  • Seborrhoisches Ekzem
    Umgangssprachlich spricht man auch von „Gneis“: Sie kommt vorwiegend bei Männern und Säuglingen vor. Hierbei bilden sich fettige, oft gelbliche Schuppen und gerötete Hautstellen an den Haaransätzen und im Gesicht. Schuld daran ist meist eine Überfunktion der Talgdrüsen.
  • Hauttumore
    Basaliome und Melanome zeigen sich durch örtlich begrenzte Hautveränderungen. Das sogenannte Kaposi-Sarkom (ein Tumor, der vom Blutgefäßsystem ausgeht) oder der Paget-Tumor der Brust äußern sich oft auch durch Hautausschläge. Bilden sich juckende, schmerzende, zungenförmige Flächen oder Platten in Bereich des Anus, der Genitalien und/oder der Achselhöhlen, kann ein extramammärer Paget-Krebs die Ursache sein.
  • Hautinfektionen
    Verschiedene Infektionen der Haut können ebenfalls zu roten Stellen führen:
    Pilzerkrankungen äußern sich durch leicht gerötete, juckende, schuppige Hautbereiche. Je nach Typ können sie an unterschiedlichen Stellen des Körpers wie z. B. in Hautfalten auftreten. Formen der sogenannten Tinea bilden Entzündungsherde auf der Haut – meist an den Armen und am Oberkörper – aus. Häufig sind es Hefepilze (Candida), die Probleme verursachen können. Beim gesunden Menschen finden sie sich in Mund, Magen – Darm – Trakt und den äußeren Geschlechtsorganen. Ist das Immunsystem geschwächt, können sich die Pilze vermehren und zu unangenehmen Entzündungen auf der Haut führen. Bei Säuglingen tritt oft die Windeldermatitis auf, die ebenfalls durch Candida-Pilze ausgelöst wird. Das feuchte, wenig luftdurchlässige Milieu der Windel lässt sie sich auf der Haut gut ausbreiten.
    Wenn Bakterien wie Streptokokken über winzige Hautverletzungen in das Gewebe eindringen, können sie dort unangenehme und sogar gefährliche Schäden anrichten. Ein Beispiel ist die Wundrose (Erysipel), dies sich mit geschwollenen, roten Hautflächen an den Füßen, den Beinen oder im Gesicht äußert. Zusätzlich leidet der Patient an einem heftigen Krankheitsgefühl mit Schüttelfrost, Fieber, Kopfschmerzen und Übelkeit/Erbrechen. Ein Erysipel muss schnellstmöglich behandelt werden, sonst drohen schlimme Folgen wie eine Blutvergiftung oder Venenentzündung.
    Hautveränderungen können auch durch Viren ausgelöst werden. Ein Beispiel dafür ist der Lippenherpes (Herpes labialis), der sich durch kleine, schmerzende Bläschen auf der Lippe zeigt.

Hautausschläge und -veränderungen durch Infektionskrankheiten

Neben Hauterkrankungen verursachen auch Infektionskrankheiten rote Flecken. Hier eine Übersicht:

  • Röteln
    Rötelviren, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden, verursachen eine Virusinfektion, die sich durch vergrößerte Lymphknoten, Fieber, Kopf-, Glieder- und Halsschmerzen oder sogar einer Bindehautentzündung äußern. Dazu kommt ein hellroter, kleinfleckiger Hautausschlag. Röteln gelten als typische Kinderkrankheit. Aber auch Erwachsene können davon betroffen sein. Besonders aufpassen sollten schwangere Frauen: Eine Rötelinfektion kann dem ungeborenen Kind schwere Schäden zufügen. Röteln müssen nicht mit schwereren Medikamenten behandelt werden, in der Regel helfen Paracetamol und Ibuprofen.
  • Ringelröteln
    Diese Infektionserkrankung ist unangenehm, aber ungefährlich. Zu Beginn treten grippeähnlich Symptome wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen auf. Häufig begleiten auch Durchfall und Übelkeit die Erkrankung. Nach zwei bis fünf Tagen bildet sich der charakteristische roter, juckender Hautausschlag an den Wangen, der sich an der Innenseite der Arme und Beine entlang ringförmig weiter ausbreiten kann. Der Patient sollte isoliert werden. Bettruhe, Paracetamol und Linderung des Juckreizes durch Salben helfen dabei, schnell wieder auf die Beine zu kommen.
  • Scharlach
    Durch Streptokokken ausgelöst, beginnt Scharlach meist ganz plötzlich mit hohem Fieber und Halsschmerzen. Der Rachen ist dunkelrot, Mandeln und Lymphknoten schwellen an. Übelkeit und Erbrechen können dazukommen. Die Zunge ist zu Beginn weißlich belegt. Nach etwa drei Tagen löst sich der Belag, die Zunge erscheint dann glänzend rot. Da die Geschmacksknospen geschwollen sind, erinnert der Anblick an eine Himbeere. Daher spricht man umgangssprachlich auch von einer Himbeerzunge. Zu all diesen Symptomen gesellt sich ein Hautausschlag in den Achsel- und Leistenbeugen, zusätzlich an Brust, Hals, Rücken und den Innenseiten von Armen und Beinen. Die Flecken sind erst klein und blassrot, später färben sie sich dunkelrot und fließen an vielen Stellen zu einem diffusen Ausschlag zusammen. Wenn der Ausschlag verschwindet, schält sich die Haut. Behandelt wird die Erkrankung mit Antibiotika.
  • Windpocken
    Das Varizella-Zoster-Virus ist Auslöser dieser Infektionskrankheit. Es gehört zu den Herpesviren. Für Windpocken typisch ist ein Ausschlag, bei dem am ganzen Körper rote Flecken, Bläschen und verschorfte Stellen nebeneinander vorkommen. Damit einher geht ein unbestimmtes Krankheitsgefühl mit Kopfschmerzen, Übelkeit oder Fieber. In der Schwangerschaft sind Windpocken gefährlich, denn sie können dem ungeborenen Baby schaden.
    Behandelt wird hier meist mit Antihistaminika, Ibuprofen oder Paracetamol sowie juckreizmildernden Medikamenten zum Auftragen auf die juckenden Hautstellen.
  • Masern
    Das Masernvirus ist ein Morbillivirus aus der Familie der Paramyxoviren und wird durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die Erkrankung läuft in zwei Phasen ab: Die ersten Anzeichen sind allgemeine Erkältungssymptome mit Schnupfen, Husten und Fieber. Dazu kommen häufig tränende und gerötete Augen, Lichtempfindlichkeit, Kopf- und Bauchschmerzen, Abgeschlagenheit und Müdigkeit.
    Nach etwa drei Tagen bildet sich der für Masern typische Hautausschlag, das Fieber steigt erneut an. Die Flecken finden sich zuerst hinter den Ohren, breiten sich dann symmetrisch über das Gesicht, den Hals, Arme und Beine sowie dem Körperstamm aus. Er wird dunkelrot bis bräunlich. Es gibt kein wirksames Medikament gegen das Masernvirus. Die medizinische Versorgung konzentriert sich daher auf die Linderung der Symptome sowie die Früherkennung.
  • Gürtelrose
    Die Gürtelrose ist ein gürtelartiger, stark schmerzender Hautausschlag, der durch das Windpocken-Virus verursacht wird. War man bereits an Windpocken erkrankt, so können verbleiben die Viren ein Leben lang im Körper. Ist das Immunsystem geschwächt, können sie sich wieder vermehren und auch nach vielen Jahren zu einer Zweiterkrankung, eben der Gürtelrose, führen. Die Krankheit beginnt mir Abgeschlagenheit, Fieber und brennenden Schmerzen im entsprechenden Hautgebiet. Juckreiz kommt hinzu, Rötungen und Bläschen auf gerötetem Grund entstehen auf der Haut. Die Krankheit wird mit Schmerzmitteln sowie einer austrocknenden und antiseptischen Lösung, die auf die befallenen Körperstellen aufgetragen wird, behandelt. Zusätzlich benötigt es Virustatika, die die Vermehrung des Virus hemmen.

Hautausschlag: Wann muss ich zum Arzt?

Manchmal sind ein Hautausschlag oder rote Flecken nur durch harmlose Auslöser wie z. B. einen kratzenden Pulli bedingt oder einer neuen Creme, die die Haut reizt. Oft ist es auch ein Insektenstich, der an der Hautreaktion schuld ist.
Wie Du gerade gelesen hast, gibt es aber auch viele andere Auslöser, die einen Ausschlag oder ein Ekzem hervorrufen können.

Tritt eine Rötung auf der Haut auf, solltest Du sie stets gut beobachten. Du solltest zum Arzt gehen, wenn die Hautveränderung längerfristig vorhanden ist und Du keine Ursache dafür ausmachen kannst. Tritt der Ausschlag plötzlich und heftig auf, juckt die Haut stark, schmerzt sie oder schwillt an, solltest Du ihn ebenfalls von einem Mediziner ansehen lassen. Das gilt auch für Beschwerden mit Fieber, Zittern, Atemnot, Übelkeit und Herzrasen oder einem Ausschlag in Verbindung mit einem starken Krankheitsgefühl.

Treten Deine Hautveränderungen nur schubweise auf oder verändern sie sich, indem aus Rötungen Schuppen, Knoten, Pusteln oder Blasen werden, gehe bitte ebenfalls zum Arzt.

Rote Flecken, Ekzeme und Hautausschläge mit Naturkosmetik behandeln

Wie Dein Hautausschlag am besten zu behandeln ist, hängt von der zugrundeliegenden Ursache ab. Eine Infektionskrankheit benötigt meist eine andere Herangehensweise als eine chronische Hauterkrankung.

Willst Du ein Ekzem oder Deinen Ausschlag direkt auf der Haut behandeln, setze am besten auf Naturkosmetik und natürliche Öle wie die von Satin Naturel. Sie sind ohne schädliche, synthetische Konservierungs- und Duftstoffe hergestellt und helfen der Haut, sich selbst zu heilen, anstatt die zusätzlich durch Allergene zu reizen.

Zu diesem Zweck eignet sich besonders Arganöl, da es die Haut dabei unterstützt, Feuchtigkeit zu speichern. So schützt es sie vor der Austrocknung. Es enthält viel Vitamin E, das Deiner Haut Spannkraft und Vitalität verleiht. Zudem hilft Arganöl bei der Regeneration der Haut und neutralisiert Hautschäden, die durch freie Radikale entstanden sind.
Mehr über das natürliche Öl gibt es in unserem Blog-Beitrag: „Arganöl: Exklusive Pflege für Haut, Haare, Nägel und Wimpern“

Auch Hagebuttenöl ist gut geeignet, um die Haut zu heilen. Es hat einen hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren, dadurch bekämpft es Juckreiz sehr gut. Es spendet der Haut viel Feuchtigkeit und nährt sie intensiv.
Was Hagebuttenöl noch alles kann, erfährst Du hier: Hagebuttenöl: Vitaminbombe und Jungbrunnen“


Jojobaöl enthält ein ganzes Füllhorn an gesunden, nährenden und reichhaltigen Wirkstoffen, die die Haut bei der Heilung unterstützen. Es hilft ihr bei der Feuchtigkeitsaufnahme, schenkt ein weiches Hautgefühl und polstert Falten von innen auf. Weiterhin unterstützt es ein gesundes Zellwachstum, erhöht den Kollagengehalt der Haut und bietet Schutz vor eindringenden Umweltschadstoffen.
Weitere Infos über das Jojobaöl, das eigentlich ein Wachs ist, bekommst du hier: „Jojobaöl: Wie kann ich es anwenden?“
Mandelöl eignet sich hervorragend zur Pflege von trockenen und empfindlichen Hautstellen. Daher ist es das optimale Mittel, um gegen extrem trockene Haut und den anhaltenden Juckreiz z. B. bei Neurodermitis vorzugehen. Die vielen rückfettenden Substanzen und Vitamine versorgen die Haut mit Feuchtigkeit und nehmen ihr das Spannungsgefühl.
Ein Geheimtipp ist auch pflegendes Aloe Vera Gel, das der Haut extrem viel Feuchtigkeit spendet, ihre Zellerneuerung anregt und Falten, Narben sowie Hautirritationen lindert. Es macht die Haut widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse und wirkt wie ein natürliches Antibiotikum.
Um noch mehr zu erfahren, lies‘ unsere beiden Blog-Beiträge: „Aloe Vera: Was die Wunderpflanze alles kann“ und „Aloe Vera Gel bei sensibler Haut und Rosazea: Ein persönlicher Erfahrungsbericht“
Bei Schuppenflechte ist Teebaumöl eine gute und natürliche Alternative zu Kortison & Co. Es wirkt effektiv gegen Bakterien, Viren und Pilze und unterstützt die Heilfähigkeit der Haut.
Mehr dazu auch unter: „Teebaumöl: Kleine Hausapotheke mit unzähligen Anwendungsmöglichkeiten“
Das Erscheinungsbild schuppiger Haut lässt sich durch dein Einsatz von Rizinusöl verbessern. Seine vielfältigen Inhaltsstoffe lassen entzündliche Hauterkrankungen schneller abheilen. Zudem legt es sich wie ein Schutzfilm auf kleine Wunden, Risse und Fissuren der Haut. Das Öl dringt in die tiefen Hautschichten ein, erreicht die Zellzwischenräume und stellt die Elastizität verletzter Zellen wieder her.
Wozu Du Rizinusöl noch nutzen kannst, erfährst Du hier: „Rizinusöl: Nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Hautpflege grandios“
Leidest Du auch unter Hautproblemen? Wie hast Du sie in den Griff bekommen? Schreibe uns Deine persönliche Geschichte gerne in das Kommentarfeld unter diesem Artikel – oder wir freuen uns auf eine Mail von Dir!

Stephanies Tipp:

Um ein Ekzem effektiv zu bekämpfen, muss der Auslöser dafür gefunden werden. Liegt er in Deiner Lebensweise? Benutzt Du z. B. Kosmetik, die Du nicht verträgst? Sind es Deine Klamotten, die Dich kratzen? Oder treten juckende, rote Stelle nach dem Genuss bestimmter Lebensmittel auf?

Ein Luftbefeuchter in Wohn- und Schlafzimmer kann Dir unterstützend dabei helfen, Deine Hautprobleme in den Griff zu bekommen. Dusche und bade nicht mit zu heißem Wasser, denn das reizt die Haut zusätzlich. Verzichte auch auf übertriebene Hygienemaßnahmen.
Ein oft unterschätzter Faktor ist auch das Thema Stress. Seelischer Ballast lässt auch gerne die Haut unschön „blühen“. Versuche Dir Inseln zu schaffen und nehme Dir genügend Zeit für Dich ganz alleine.

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Beitragskommentare

  1. Ich leide seit ein paar Wochen unter starken Rötungen und Trockenheit am Kinn und am Hals. Juckreiz habe ich nur am Hals.

    • Liebe Marianne,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Es tut uns sehr leid zuhören, dass Du mit starken Rötungen und Trockenheit zu kämpfen hast.
      Aus gesetzlichen Gründen dürfen wir keine medizinischen Empfehlungen aussprechen, bitte wende Dich an Deinen Hausarzt.
      Bei Fragen zu unseren Produkten oder Hilfe zur Anwendung, schreibe uns einfach an info@satinnaturel.com, unser Kundenservice wird Dich gerne beraten.

      Viele herzliche Grüße
      Dein Satin Naturel Team

  2. Gibt es Pübertät Hautschlag ? zb rote sieht wie Röschenflechte aus und frage ob es heilen kann ??
    Danke !
    Gruss Daniela

    • Liebe Daniela,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Es tut uns sehr leid zuhören, dass Du an einem möglichen Hautausschlag leidest.
      Leider dürfen wir Dir aus gesetzlichen Gründen keine medizinischen Ratschläge geben, bitte wende Dich an Deinen Hausarzt.
      Bei Fragen zu unseren Produkten oder Hilfe zur Anwendung, schreibe uns einfach an info@satinnaturel.com, unser Kundenservice wird Dich gerne unterstützen.

      Viele herzliche Grüße
      Dein Satin Naturel Team

    • Liebe Klaudija,

      danke für Deine Anfrage.

      Es tut uns sehr leid zu hören, dass Deine Haut braune Flecken aufweist.
      Leider dürfen wir Dir aus gesetzlichen Gründen keine medizinischen Ratschläge geben, bitte wende Dich an Deinen Hausarzt.
      Bei Fragen zu unseren Produkten oder Hilfe zur Anwendung, schreibe uns einfach an info@satinnaturel.com, unser Kundenservice wird Dich gerne unterstützen.

      Viele herzliche Grüße
      Dein Satin Naturel Team

  3. Hallo erstmal ich mache mir große Sorgen hab gestern plötzlich rote Punkt an den Beinen bekommen Unterschenkel mehr als Oberschenkel war damit auch im Krankenhaus Notdienst da sagte mir man sieht aus wie Allergie hab prednisolon bekommen .. weiß nicht ob das so richtig war mir wurde noch nicht mal Blut abgenommen vlt ist es doch was anderes .. ???
    bitte um Ihre Hilfe

    • Liebe Selda,

      vielen Dank für Deinen hilfesuchenden Kommentar. Leider dürfen wir keine medizinische Diagnose und Empfehlung abgeben und möchten Dich bitten Deinen Hausarzt zu konsultieren.
      Wir wünschen Dir alles Gute!

      Viele herzliche Grüße
      Dein Satin Naturel Team