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Kümmere Dich um Dein Haar, denn es ist die Krone, die Du niemals abnimmst! 😉

Dass einige Haare täglich in Kamm und Bürste hängen bleiben, ist ganz normal. Experten geben hierfür einen Richtwert von etwa 100 Haaren an. Im Herbst können es auch schon mal deutlich mehr sein, ohne dass ein beunruhigendes Krankheitsbild wie Alopezie (krankhafter Haarausfall) dahinter steckt. Du kannst Deine Haaare (nicht nur in dieser Zeit) mit einer Extraportion Power unterstützen, um sie zu stärken. Wie Du die Dein Längenwachstum mit natürlichen Ölen ankurbeln kannst und so mehr Volumen auf dem Kopf erhälst, verraten wir Dir in diesem Blog-Beitrag.

Randinformation: Wachstum und Lebenszyklus des Haares

Bevor wir Dir Tipps und Tricks verraten, wie Du Deine Haare in eine sexy Löwenmähne verwandelst, geben wir Dir ein paar Informationen über Wachstum und Lebenszyklus Deiner Haare:

Etwa 100.000 bis 150.000 Haare bedecken Deinen Kopf. Jedes davon entwickelt sich nach seinem ganz eigenen Zyklus – unabhängig vom Nachbarhaar.

Dieser Zyklus umfasst drei Phasen:

In der Anagenphase, die etwa 3 – 7 Jahre andauert, wird das Haar von der Haarwurzel ernährt. In dieser Zeit wächst es fröhlich vor sich hin. Danach kommt das Haar in die zweite Phase: In der Katagenphase ruhen die Haare und werden nicht mehr mit Nährstoffen versorgt. Die Haarwurzel verhornt und bereitet die dritte Phase vor. In der Telogenphase fällt das Haar aus. Aber keine Sorge: In der Haarwurzel bildet sich jetzt ein neues Haar und der Zyklus beginnt von vorne. Pro Haar kann sich das Ganze im Laufe des Lebens bis zu 12 Mal wiederholen.

Mehr Volumen und längere Haare mit natürlichen Ölen

So und nun aufgepasst – folgende Öle lassen Dein Haar besser und schneller wachsen:

Arganöl

Das Öl, das aus der Frucht des marrokanischen Arganbaums gewonnen wird, bietet wirkungsvolle Hilfe bei trockenem, sprödem, schnell brechendem und strapaziertem Haar. Und nicht nur das: Studien belegen, dass eine regelmäßige Anwendung Haarausfall lindern und vorbeugen kann. Zudem werden die Haarwurzeln gestärkt, das Haar wächst gesünder, schneller, länger und kräftiger.

Am wirkungsvollsten ist die Anwendung vor der Haarwäsche, denn: Wird das Öl in die Kopfhaut einmassiert, sorgt es für eine bessere Durchblutung und damit eine bessere Nährstoffversorgung an den Haarwurzeln.

Und wie funktioniert das Ganze? Feuchte Deine Haare leicht an, gib ein paar Tropfen Arganöl in Deine Hände und verreibe sie. Fahre mit den Händen so lange durch die Haarlängen, bis das Öl gleichmäßig verteilt ist. Gib nun erneut einige Tropfen in Deine Hände und massiere das Öl in Deine Kopfhaut ein. Wickle im Anschluss Frischhaltefolie um Deinen Kopf oder setze eine Duschhaube auf. Das Öl sollte nun 30 – 60 Minuten (gerne auch länger) einwirken und dann mit einem milden Shampoo ausgewaschen werden.

Mehr zum Thema Arganöl findest du in unseren bereits erschienenen Blog-Beiträgen:
„Arganöl: Exklusive Pflege für Haut, Haare, Nägel und Wimpern“
„Arganöl für die Haare: Erfahrungsberichte“

Pfefferminzöl

Auch Pfefferminzöl kann deutlich dabei helfen, das Haarwachstum anzukurbeln. Es regt die Durchblutung der Kopfhaut an, stimuliert und festigt zudem die Haarwurzeln. Durch eine regelmäßige Anwendung vergrößern sich die Haarfollikel und die Haare wachsen dicker und stärker nach.

Hier gibt es verschiedene Herangehensweisen – probiere am besten alle aus und finde deine Lieblingsanwendung!

Nummer 1: Vermische ein paar Tropfen Pfefferminzöl mit Jojobaöl und etwas Salzlösung aus der Apotheke. Trage die Mischung täglich auf die Kopfhaut auf und massiere sie ein. Nach vier bis sechs Wochen wirst Du die anregende Wirkung auf Dein Haarwachstum spüren.

Nummer 2: Vermische zwei Esslöffel Kokos- oder Mandelöl mit fünf bis acht Tropfen Pfefferminzöl, befeuchte Deine Haare mit lauwarmem Wasser und massiere die Ölmischung erst in Deine Kopfhaut, dann in Deine Haarlängen und Spitzen ein. Nutze nun Fischhaltefolie oder eine Duschhaube, damit die Kur besser einziehen kann. Ideal ist die Anwendung über Nacht. Wasche am nächsten Morgen das überschüssige Öl wieder aus.

Variante 3: Benutze pures Pfefferminzöl, um es in die Kopfhaut einzumassieren. Allerdings solltest Du hier ausprobieren, ob Deine Kopfhaut die pure Minze verträgt. Bei empfindlicher Haut kann es zu starkem Kribbeln führen. In diesem Fall dann lieber die oben genannten Varianten anwenden.

Möchtest Du mehr über Pfefferminzöl wissen?
Lies dazu gerne unsere Blog-Artikel:
„Pfefferminzöl: So vielfältig lässt es sich anwenden“
„5 Anwendungstipps für Pfefferminzöl“

Rizinusöl

Das Öl wird aus den sogenannten Castorbohnen gewonnen. So nennt man die Samen, die in den Kapselfrüchten des Rizinusstrauchs wachsen. Es ist reich an Fettsäuren und hat eine außerordentliche Wirkung auf den ganzen Körper – und auf die Haare. Es pflegt und kräftigt sie intensiv und reduziert Haarbruch. So wird das Haar dichter und voller.

Rizinusöl kannst Du Deinem Shampoo und/oder Deinem Conditioner beimischen oder es am Abend pur in Deine Kopfhaut einmassieren. Wie bei den anderen Ölen solltest Du Deine Haare in Frischhaltefolie wickeln oder eine Duschhaube tragen und die Pflege am besten über Nacht einwirken lassen.

Mehr über die Herstellung, Wirkung und Anwendungsgebiete von Rizinusöl erfährst Du in unserem Blog-Bericht „Rizinusöl: Nicht nur in der Medizin, auch in der Hautpflege grandios“

Kokosöl

Dank seiner wertvollen Inhaltsstoffe kräfigt Kokosöl Deine Haare und macht sie stark gegen Umwelteinflüsse. Zudem machen sie die Haare fülliger und üppiger.

Auch hier ist es am besten, wenn Du das Öl in regelmäßigen Abständen jeweils vor den Haarwäschen in Deine Kopfhaut einmassierst.

Stephanies Tipp:

Wusstest Du schon, dass übrig gebliebener Kaffee eine wunderbare und anregende Spülung für Deine Kopfhaut ist?

Dazu brauchst Du nur eine Tasse lauwarmem Kaffee. Gebe diesen langsam und schlückchenweise auf Deine Kopfhaut und massiere die Flüssigkeit ein. Das enthaltende Koffein regt die Durchblutung an – und damit auch die Versorgung der Haare mit Nährstoffen.

Der Kaffee muss nur wenige Minuten einwirken, danach kannst Du ihn mit reichlich Wasser ausspülen.

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Beitragskommentare

  1. Hallo,
    Ich möchte die Variante mit dem pfefferminzöl, jojoba Öl und Salz (isotonische kochsalzlösung) versuchen.Ist dabei die kochsalzlösung zu empfehlen oder welche salzlösung soll ich bestenfalls dazu wählen.

    Danke du eurer feedback
    Gruss
    Sebastian

    • Lieber Sebastian,

      vielen Dank für Deinen Kommentar. Es freut uns sehr, dass Du in unserem Blog ein bisschen rumstöberst:-)
      Damit ist eine Kochsalzlösung für medizinische Zwecke gemeint. Wegen der Konzentration und Haltbarkeit würden wir Dir empfehlen, diese in der Apotheke zu kaufen.

      Wir hoffen, Dir hilft die Information.

      Viele liebe Grüße
      Dein Satin Naturel Team

    • Liebe Julia,

      vielen Dank für Deinen Kommentar.
      Leider gibt es keine allgemeingültige Aussage.
      Wie in unserem Artikel beschrieben gehören Arganöl und Rizinusöl zu den Favoriten. Du kannst auch beide Öle mischen.

      Wenn Du weitere Fragen hast, wende Dich bitte an unseren engagierten Kundenservice info@satinnaturel.com, der Dir sehr gerne Auskunft geben kann.

      Viele herzliche Grüße
      Dein Satin Naturel Team