Was ist Akne?

Doch vorab wieder ein bisschen Allgemeinwissen.
Akne ist eine der am häufigsten auftretenden Hautkrankheiten. Etwa 85 % der Deutschen waren schon einmal davon betroffen. Die Erkrankung tritt – bedingt durch die hormonellen Veränderungen – meist während der Pubertät auf und klingt in der Regel bis zum dritten Lebensjahrzehnt wieder ab.
Akne entsteht hauptsächlich dort, wo sich viele Talgdrüsen befinden, also im Gesicht, auf der Brust oder sogar im Nacken, am Rücken, den Schultern und Oberarmen.
Die meisten Jugendlichen leiden unter einer relativ harmlosen Form, der physiologischen Akne. Das bedeutet, dass sie nur über einen vergleichsweise kurzen Zeitraum für etwa ein bis zwei Jahre mit Mitessern und Pickeln zu kämpfen haben.
Etwa 40 Prozent weisen eine ausgeprägtere Verlaufsform auf, die als klinische Akne bezeichnet wird. Die Dauer der Erkrankung ist mit fünf bis 20 Jahren deutlich länger und bedarf meist einer fachärztlichen Behandlung.
Gerade diese schwere Form der Akne mit vielen großen Pickeln, Pusteln, Papeln und entzündeten Mitessern stellt nicht nur eine starke Belastung für den Körper, sondern gerade auch für die Seele dar. Die Unreinheiten werden optisch als sehr störend empfunden und können das Selbstwertgefühl herabsetzen.
Die gute Nachricht: Die Haut von Aknepatienten altert langsamer
Es sind die berühmten zwei Seiten der Medaille – wenn es auch alles andere als schön ist, unter Akne zu leiden, so gibt es auch einen bedeutenden Vorteil. Wissenschaftler des Londoner King’s College haben eine Studie mit 1205 weiblichen Zwillingspaaren durchgeführt, von denen ein Viertel unter Akne litt. Das Ergebnis: Die Haut von Akne-Patienten altert langsamer: Es kommt erst deutlich später zu Alterserscheinungen wie Falten und schlaffe Haut als bei Personen, die nicht von Akne betroffen waren.

Doch wie ist das möglich?
Die Zellen von Akne-Leidenden haben anscheinend einen eingebauten Altersschutz. Die Chromosomen ihrer weißen Blutzellen weisen eine längere Schutzkappe auf. Diese sogenannten Telomere schützen vor Abnutzung. Während der Hautalterung verkürzen sich diese Telomere. Da die Schutzklappen von Akne-Betroffenen also größer sind, sind Menschen mit Akne also auch deutlich länger vor der natürlichen Hautalterung geschützt.

Eine mögliche Verbindung zwischen einer verlangsamten Hautalterung und Akne war zwar schon seit längerer Zeit bekannt, aber ein deutlicher Grund konnte bisher nicht ausgemacht werden. Bisher nahmen Forscher und Hautärzte an, dass die erhöhte Fettproduktion in der Haut von Akne-Betroffenen vor der Faltenbildung schützen würde. Nun jedoch ist klar, dass es die Telomere sind.

Natürliche Helfer im Kampf gegen die Akne
Trotz dieser trostspendenden Erkenntnis und Aussicht macht es keinen Spaß, unter den deutlichen Hautunreinheiten zu leiden. Denn schließlich lebst Du im Hier und Jetzt.
Diese Tipps geben Dir Unterstützung bei der Verbesserung Deines Hautbildes:

Natürliche Öle

Teebaumöl wird aufgrund seiner fungiziden, bakteriziden und antiseptischen Wirkung als sehr wirksam erachtet.

Auch Rizinusöl kann Dich dabei unterstützen, wieder ein reineres Hautbild zu bekommen. Es lindert die Pusteln und hilft dabei, unschöne dunkle Pickelmale zurückzubilden.