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Woher kommt der Muttertag?

by Satin Naturel |

„Ich brauche keinen Superhelden, ich habe Mama!“ – „Mama, ich habe nachgemessen, Du bist großartig!“ – „Wenn Mama nicht weiß, wo es liegt, dann ist es verloren. Für immer.“

Ja, Mamas machen schon einen grandiosen Job, der extrem vielfältig ist. Sie führen – egal ob Sie „nebenbei“ noch einen Job ausüben oder nicht – den Haushalt, machen Aufräumarbeiten, kochen, machen Garten- und Balkonpflege und Putzarbeiten. Dazu kommt noch ein Bügelservice, die Einrichtung und Dekoration der Wohnung – und natürlich ein Vollzeit-Nanny-Job! Mütter sind zudem noch Führungskräfte, denn sie beraten in allen verschiedenen Lebens- und Liebesfragen, füngieren als Psychologe, führen die Finanzplanung und die Koordination familiärer Termine durch. Dazu kommen noch Arbeitsbereiche wie Unterstützung bei Schularbeiten, die Betreuung bei Ausflügen, Fahrdienste usw. usw.

Die Quintessenz daraus? Mutter geben stets alles – und das 365 Tage im Jahr! Jeden zweiten Sonntag im Mai wird Ihnen daher ein offizieller Tag, der Muttertag, gewidmet. Obwohl doch eigentlich jeden Tag Muttertag sein könnte 😉!

Woher die Tradition kommt und wie der Muttertag in anderen Ländern gefeiert wird, erklären wir Dir in diesem Blog-Beitrag.

 

Eine lange Tradition: die Anfänge des Muttertags

Ein Vorläufer des Muttertags fand bei den alten Griechen statt: Jedes Jahr gab es ein großes Frühlingsfest, das zu Ehren von Rhea, der Mutter des Gottes Zeus, gefeiert wurde. Rhea wird in der griechischen Mythologie als die große Erdmutter und Urmutter aller Götter bezeichnet.

Wenn Du die Zeit ein bisschen nach vorne drehst, stößt Du auf den „Mothering Day“, den Heinrich der Dritte in England ins Leben gerufen hat. An diesem Tag sollten die Christen eigentlich der „Mutter Kirche“ gedenken und zusammen mit ihren Familien in die Kirche gehen. Aber mit der Zeit bürgerte sich ein, dass die Familien auch ihrer „leiblichen Mutter“ etwas Gutes taten.

Der Muttertag, so wie Du ihn heute kennst, hat seinen Ursprung in Amerika – und zwar Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts. Diverse Frauen gingen damals auf die Barrikaden und kämpften vielerorts für eine bessere Stellung der Frau in der Gesellschaft. Unter anderem ging es dabei um das Wahlrecht der Frau sowie das Recht auf Bildung. Es tat sich die die Frauenrechtlerin Julia Ward Howe heraus, die zusätzlich für einen Tag im Jahr zu Ehren der Mütter kämpfte. Diese Forderung jedoch blieb unerhört.
Einige Zeit später kämpfte die US-amerikanische Lehrerin Anna Jarvis um ein ganz besonderes Anliegen: Sie wollte das Werk ihrer Mutter in Erinnerung und Ehren halten. Diese hatte bereits im Jahr 1858 die Vereinigung "Mother's Work Days" ins Leben gerufen, um Frauen eine Plattform zum Austausch zu bieten und damit die Ziele der Frauenrechtsbewegung voranzutreiben. Dazu organisierte sie zum zweiten Todestag ihrer Mutter einen Gottesdienst unter dem Motto „Tag der arbeitenden Mütter“ und bat den Pfaffer, über die Bedeutung von Müttern in der Gesellschaft zu predigen. Damit nicht genug: Zudem verbreitete sie ihre Idee, einen Ehrentag für alle Mütter zu etablieren. Hierfür schrieb sie Briefe an einflussreiche Leute in Kirche und Politik und veröffentlichte Zeitungsartikel zu diesem Thema. Die Idee fand Zuspruch, verbreitete und etablierte sich schnell.

Bereits im Jahr 1914 wurde der Muttertag in den USA als nationaler Feiertag anerkannt.

Aber nicht nur in Amerika, sondern auch international fand man Gefallen an einem eignenen Feier- und Gedenktag für Mütter. 1923 z. B. wurde er in Deutschland das erste Mal offiziell gefeiert – und tatkräftig von Floristen und Pralinenherstellern unterstützt. Übrigens missbrauchten die Nationalsozialisten den Muttertag zu Propagandazwecken, weshalb der Ursprung des Muttertags fälschlicherweise häufig in der NS-Zeit vermutet wird.

 

Warum werden gerne Blumen zum Muttertag verschenkt?

Blumen haben zum Muttertag eine große Bedeutung, die ebenfalls indirekt auf Anna Jarvis zurückzuführen ist: Am dritten Todestag ihrer Mitter verteilte sie hunderte rote und weiße Nelken. Kein Wunder, dass Floristen diese Idee toll fanden. Zwölf Jahre darauf begannen Blumenhändler damit, mit speziellen Sträußen zum Muttertag zu werben.

 

Internationaler Muttertag: So wird er in anderen Ländern gefeiert

Der Muttertag ist heute in vielen anderen Ländern etwas ganz Selbstverständliches. Im Mittelpunkt sollten aber nicht die Geschenke stehen, sondern die Liebe und Dankbarkeit, die Kinder für ihre Mutter empfinden.

Ebenso wie in Deutschland feiern auch über 40 andere Ländern wie die USA, Italien, Finnland, Dänemark und Australien den Muttertag am zweiten Sonntag im Mai. Großbritannien ehrt die Mütter am vierten Sonntag der Fastenzeit. Spanien ehrt am am 8. Dezember die leiblichen Mutter sowie die Mutter Gottes. In Frankreich wird der Muttertag am letzten Sonntag im Mai gefeiert. In Mexiko, Südamerika und in vielen arabischen Ländern findet der Feiertag immer am 10. Mai statt. Äthiopien hat kein festes Datum, sondern setzt auf die Witterung: wenn die ersten Regentropfen der Regensaison fallen, wird mehrere Tage lang der Muttertag gefeiert. In Russland gibt es keinen Muttertag, anstattdessen werden hier am 8. März alle Frauen mit dem internationalen Frauentag geehrt.

Die Geschenke ziehen sich komplett durch: Im Baltikum, Estland, Lettland und Litauen schenkt man den Müttern Blumen und Pralinen, dazu gibt es ein schönes Familientreffen.

Belgische Kinder basteln und malen in der Schule etwas für Ihre Mütter, daneben werden auch gerne Blumen und Torten verschenkt.

Die Franzosen verschenken Parfum und Blumen, in den Kindergärten werden Halsketten aus Nudeln gebastelt.

In Großbritannien werden Blumen und Konfekt überreicht, dazu gibt es liebevoll beschriftete Karten.

In Italien werden die Mütter mit der „Festa della Mamma“ gebührend gefeiert. Sie bekommen von ihren Familien Geschenke, Blumen und Süßes. Scherzhaft nennt man den Feiertag dort auch Festa dei Fioristi e dei Pasticceri", Fest der Floristen und Konditoren.

In Japan bekommen die Mamas rote Nelken und Karten mit dem Dankesspruch "okaasan arigatou“ (Danke Mutter) geschenkt. Manche beschenken ihre Mutter auch, indem sie das Haus säubern. Manche Mamas bekommen auch Massagen, wozu es auch ein Lied gibt, in dem es heißt: "Mutter, lass mich deinen Rücken massieren". Andere schenken ihrer Mama gar einen Hotelbesuch inklusive Massage und Schönheitspflege.

Die Niederländer begrüßen die Mama am Muttertag mit einem Frühstück ans Bett. Mittlerweile sind aber auch ausgiebige Brunches oder Grillparties immer häufiger. Tulpen dürfen natürlich auch nicht fehlen.

 

 

Stephanies Tipp:

Wenn Du alternative Geschenkideen für den Muttertag suchst, solltest Du unseren nächsten Beitrag lesen! Am 07.05. stellen wir Dir kreative Geschenkideen abseits von Blumen und Pralinen vor!
Du kannst Dich auch an unserem Beitrag „Geschenketipps für den Valentinstag“ orientieren (https://satinnaturel.com/blogs/news/geschenke-tipps-fuer-den-valentinstag/)  denn viele Dinge, die dort genannt sind, lassen sich auch wunderbar auf den Muttertag münzen.

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