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Sonnenstrahlen mit Folgen: Wenn die Haut die Sonne nicht verträgt

by Satin Naturel |

https://pixabay.com/de/photos/person-blondine-m%C3%A4dchen-stein-oben-731142/

 

 

Egal, ob Frühling, Sommer oder Spätsommer, ob hierzulande oder im Urlaub – es kann immer vorkommen, dass Deine Haut empfindlich auf Sonnenstrahlen reagiert. Und manchmal sogar etwas zu sensibel. In diesem Artikel stellen wir Dir neben dem klassischen Sonnenbrand u. a. die Sonnenallergie, die sogenannte Mallorca-Akne sowie die Lichtutikaria vor, zeigen Dir, wie Du Dich bzw. Deine Haut am besten schützen kannst und was unser Aloe Vera Gel damit zu tun hat.

 

Die Haut hat nur einen begrenzten Eigenschutz

… ist dieser abgelaufen, beginnt sie zu rebellieren: Sie wird rot, fängt an zu brennen. Ein Sonnenbrand droht oder ist vielleicht sogar schon da. Vor allem Personen mit sehr heller Haut kann eine direkte, starke Sonneneinstrahlung ohne geeigneten UV-Schutz schnell gefährlich werden.

Manche Menschen reagieren aber viel heftiger als „nur“ mit einem Sonnenbrand oder einer gereizten Haut auf die Sonne. Sie sind regelrecht allergisch dagegen und bekommen Ausschläge, Schwellungen und richtige Verbrennungen, wenn sie mit zu viel direktem Sonnenlicht konfrontiert werden. Es gibt sogar Menschen, die mit einer Hautentzündung reagieren, wenn die Sonne nur durch das Fenster scheint. Die unangenehmen Hautreaktionen müssen hierbei nicht mal direkt bei oder nach dem Sonnenbad auftreten, sie können auch Tage oder Wochen nach dem Kontakt in Erscheinung treten.

Für diese Reaktionen gibt es unterschiedliche Ursachen. Beispielsweise kann die Sonnenallergie an derartigen Hautproblemen schuld sein. Schätzungen des Allergieinformationsdienstes zufolge leiden um die 20 Prozent der Deutschen unter dieser Allergie gegen Sonnenstrahlen. Möglich ist aber auch, dass Stoffe in Medikamenten (bei 270 Arzneien ist diese Nebenwirkung bekannt; also: immer Packungsbeilage beachten!) und Kosmetika die Haut besonders lichtempfindlich machen und die Sonnenstrahlen sie dadurch reizen.

https://unsplash.com/photos/Kr9OZkCfLXM

 

 

Allgemeine Tipps, um Hautschäden durch die Sonne zu vermeiden

  • Meide die Sonne zwischen 11 und 15 Uhr – vor allem in der Zeit von April bis September!
  • Schütze Deinen Körper durch das Auftragen von Sonnencreme mit entsprechendem Lichtschutzfaktor (mehr darüber und welcher Lichtschutzfaktor am besten für Dich geeignet ist, erfährst Du auch in unserem Blog-Beitrag „Chemische Sonnenschutzmittel und ihre natürlichen Alternativen“
    (verlinken mit entsprechendem Blog-Beitrag)
    Achtung: Durch den Schweiß und Wasser kann der Schutz schneller verloren gehen. Achte daher auch regelmäßiges Nachcremen!
  • Solltest Du besonders empfindlich sein, dann hilft Dir dichte Kleidung, am besten mit textilem UV-Schutz, um Dich vor den Sonnenstrahlen zu schützen.

 

Diese Auslöser und Erkrankungen können die Haut besonders empfindlich auf Sonnenlicht machen

Info vorab: Die folgenden Informationen gelten als allgemeine Auskunft, um Basiswissen zu schaffen. Sie können einen Arztbesuch nicht ersetzen. Wir raten Dir, einen Termin bei Deinem Hausarzt oder Dermatologen zu vereinbaren, wenn Du unter ungewöhnlichen Hauterscheinungen leidest. Vor allem, wenn sie plötzlich auftreten.

 

- Sonnenallergie

    Eine Sonnenallergie macht sich mit rötlichen Flecken, Knötchen oder Bläschen, die stark jucken, bemerkbar. Sie befinden sich vor allem an den Handrücken und dem Dekolleté und können erst Stunden oder Tage nach dem Sonnenbad auftreten. Die Flecken, Knötchen und Bläschen halten dann oft tagelang an.

    Ursächlich für die Sonnenallergie, die im Übrigen keine Allergie im engeren Sinn ist, ist eine Überempfindlichkeitsreaktion des Immunsystems, die vermutlich vererbt wird.

    Zur Behandlung der Sonnenallergie können Cremes mit Kortison oder Antihistaminika eingesetzt werden. Auch gut: Lotionen mit Zinkoxid, Talk sowie eine fett- und emulgatorfreie Hautpflege. Dein Arzt oder Apotheker kann Dich dazu beraten.

    Zur Vorbeugung neuer Hautirritationen durch Sonnenallergie solltest Du allergikerfreundliche Sonnenschutzprodukte mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 verwenden. Gewöhne Deine Haut langsam an die Sonnenstrahlung. In extremen Fällen können auch Abhärtungsbestrahlungen beim Hautarzt helfen.

     

    - Mallorca-Akne

      Ähnlich wie eine Sonnenallergie äußert sich auch die Mallorca-Akne: juckende Knötchen mit rotem Rand oder kleine Pusteln erscheinen wenige Tage nach dem Sonnenbad auf Dekolleté, Schultern oder Oberarmen. Sie klingen nur langsam ab – und nur dann, wenn Du die Sonne meidest.

      Hierbei handelt es sich um keine richtige Akne, obwohl die Hauterscheinungen ähnlich aussehen. Als Auslöser gelten die Kombination von UV-Licht mit Lipiden oder Emulgatoren, wie sie sich in vielen Sonnencremes befinden.

      Die Mallorca-Akne kann auf die gleiche Weise behandelt werden wie die Sonnenallergie. Parallel dazu der Schutz: Trage möglichst hohen und allergikerfreundlichen UV-Schutz auf und gewöhne Deine Haut langsam an die Sonnenstrahlen.

       

      - Lichtutikaria

        Heftiger als die beiden oben genannten Hautreaktionen läuft die sogenannte Lichtutikaria ab. Juckende Quaddeln treten hier schon wenige Minuten nach dem Kontakt mit Sonnenlicht auf. Nach wenigen Stunden verschwinden sie wieder.

        Die Lichtutikaria ist sehr selten und kann als Folge anderer Erkrankungen auftreten. Solltest Du derartige Symptome verspüren, solltest Du sie auf jeden Fall ärztlich abklären lassen.

         

        Die Rötungen und die Quaddeln an sich müssen in der Regel nicht behandelt werden, da sie schnell wieder abklingen. Sollte dies nicht der Fall sein, können Lotionen mit Zinkoxid, Talk und Antihistaminika helfen.


        Manche Betroffenen leiden unter einer derart ausgeprägten Lichtutikaria, dass sie spezielle Medikamente einnehmen müssen.

         

        - Phototoxische Reaktionen

          Bei sogenannten phototoxischen Reaktionen entstehen auf Deiner Haut scharf begrenzte, gerötete Hautareale, die wie ein starker Sonnenbrand aussehen. In manchen Fällen erscheinen die Symptome sofort, in anderen verzögert. Manchmal bilden sich auch Blasen.

          Die Ursache dafür liegt in sogenannten Photosensibilatoren. Das sind Stoffe, die in Arzneimitteln (z. B. in einigen Blutdrucksenkern, Psychopharmaka, Antibiotika und Schmerzmitteln), bestimmten Kosmetika oder Wiesenpflanzen vorkommen. Wenn diese Stoffe oder deren Abbauprodukte mit der Haut in Kontakt kommen, reagieren sie gemeinsam mit dem Licht mit den Hautzellen.

          Die Behandlung kann mit kühlen, feuchten Umschlägen sowie mit feuchtigkeitsspendenden Gels (z. B. unserem natürlichen Aloe Vera Gel) erfolgen. Ebenso können kortisonhaltige Gels oder Cremes mit Zinkoxid und Talk helfen.


          Zum Schutz Deiner Haut vor phototoxischen Reaktionen solltest Du im Fall der Fälle auf Kleidung und einen entsprechenden Sonnenschutz setzen. Nach Rücksprache mit Deinem Arzt (auf keinen Fall eigenmächtig!) kann das auslösende Medikament evtl. getauscht oder sogar abgesetzt werden.

          https://unsplash.com/photos/83zRhEhFMfo

           

           

          - Photoallergische Reaktion

            Anders als bei der phototoxischen Reaktion, bei der die betroffenen Hautstellen scharf begrenzt sind, äußert sich die photoallergische Reaktion durch unscharf begrenzte Rötungen oder einen juckenden Ausschlag. In manchen Fällen kann dieser nässen oder verschorfen.

            Die photoallergische Reaktion wird von einer Immunreaktion verursacht, die durch einen Photosensibilisator (siehe phototoxische Reaktion) ausgelöst wird. Manchmal entstehen die Hautreizungen auch durch den chemischen Filter in UV-Schutzprodukten (Alternativen findest Du in unserem Blog-Beitrag zum Thema natürliche Sonnenschutzmittel  (verlinken mit entsprechendem Blog-Beitrag „„Chemische Sonnenschutzmittel und ihre natürlichen Alternativen“)

            Behandlung und Schutz laufen gleichlautend der phototoxischen Reaktion ab.

             

            - Lupus erythematodes

              Hierbei handelt es sich um eine rheumatische Erkrankung, die den Autoimmunerkrankungen zugeordnet werden kann. Sie kann leider auch viele Organe schädigen. Beim Lupus erythematodes treten im Gesicht häufig scharf abgegrenzte Rötungen auf, die von ihrer Form her an die Flügel von Schmetterlingen erinnern. Sonnenlicht ist quasi Gift und kann Schübe der Krankheit verursachen.


              Daher ist es für Betroffene wichtig, Sonnenlicht zu meiden und stets auf einen sehr hohen Lichtschutz (am besten 50 plus) zu setzen. Helfend ist auch Kleidung mit UV-Schutz.

               

              - Porphyria cutanea tarda

                Bei Personen, die von dieser erblich bedingten oder erworbenen Störung betroffen sind, sammeln sich bestimmte Farbstoffe (Porphyrine) in der Haut an und machen sie besonders lichtempfindlich. Dadurch können Blasen, Pigmentveränderungen und Narben entstehen – vor allem im Gesicht sowie auf den Handrücken.

                Übrigens: Die Erkrankung kann durch die Einflüsse von Alkohol und Nikotin, einer Östrogen-Einnahme, durch eine Hepatitis-C oder HIV-Infektion begünstigt werden.

                Wie auch bei Lupus ist bei der Porphyria cutanea tarda ein starker Sonnenschutz Pflicht.

                https://pixabay.com/de/photos/wasser-strand-meer-sommer-ozean-3266211/

                 

                 

                Nicht zur vergessen: der klassische Sonnenbrand

                Eine „Nebenwirkung“ der Sonne auf die Haut kann so gut wie jeder bekommen – egal, ob genetische Veranlagung, Störungen im Körper oder eine Erkrankung vorliegen: der böse, alte, klassische Sonnenbrand.

                Dieser kann auftauchen, wenn Du Dich zu lange oder ungeschützt bzw. ohne entsprechenden Lichtschutzfaktor in der Sonne aufhältst. Dann können die Schäden, die die UV-Strahlen an der Haut auslösen, durch die körpereigenen Reparaturprozesse nicht mehr ausgeglichen werden. Die Strahlen dringen bis in die tieferen Hautschichten vor und führen dort zur Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen. Dadurch entsteht eine schmerzhafte Hautrötung, die in etwa der Verbrennung ersten Grades entspricht.

                Die TOP 11 der am meisten für Sonnenbrand prädestinierten Körperstellen sind: Glatzen, Nacken, Stirn, Ohren, Nase, Schultern, Rücken, Dekolletee, Bauch, Oberschenkel und Fußrücken.

                Das Tückische an Sonnenbrand ist, dass er sich häufig nicht sofort bemerkbar macht. Typische Symptome wie Rötungen auf der Haut, Spannungsgefühle, Brennen oder auch Juckreiz treten erst ca. vier bis acht Stunden nach dem Zeitpunkt der Verbrennung auf.

                Die Haut beginnt sich nach zweieinhalb Tagen zu schälen. Dies ist ein Anzeichen der Heilung. Bis diese vollständig abgeschlossen und der Sonnenbrand abgeklungen ist, können ein, manchmal sogar zwei Wochen vergehen.

                Du solltest gut aufpassen, Dir nicht zu häufig einen Sonnenbrand zuzuziehen – nicht nur, weil er unangenehm ist, sondern weil er auch Spätfolgen für Deine Gesundheit und Dein Aussehen haben kann (z. B. eine vorzeitige und schnellere Hautalterung, Schäden der Augen, Erhöhung des Hautkrebs-Risikos).

                Mehr über das Thema erfährst Du auch in unserem Blog-Artikel: „Sonnenbrand: So kannst Du ihn natürlich bekämpfen“. (verlinken mit entsprechendem Blog-Artikel)

                 

                Retter in der Not: Aloe Vera Gel bei sonnengereizter Haut

                Die Aloe Vera gilt als eines der ältesten Heilpflanzen der Welt. Ihr Gel wird u. a. benutzt, um Hautprobleme wie Sonnenbrand zu behandeln und der Haut auf natürliche Weise dabei zu helfen, sich selbst zu heilen.

                 

                https://unsplash.com/photos/T0inbt7nRME

                 

                 

                Aloe Vera Gel (mit Produkt im Shop verlinken) kühlt die betroffene Hautstelle sofort, lindert Schmerzen und Juckreiz. Es steckt voller wertvoller Vitamine und Mineralstoffe und versorgt die Haut mit viel Feuchtigkeit. Zudem wirkt es wie ein natürliches, schützendes Pflaster, das sich auf die Hautstellen legt, auf denen Du das Gel aufträgst.

                Bei Sonnenbrand und anderen unangenehmen Hauterscheinungen, die von (zu viel) Sonne hervorgerufen werden, solltest Du das Gel bei Bedarf mehrmals täglich auf die betroffenen Hautstellen auftragen. Frage notfalls Deinen Arzt oder Apotheker, ob diese Hautpflege für Deinen individuellen Fall geeignet ist.

                Mehr Informationen über das Aloe Vera Gel und die vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten erfährst Du in folgenden Blog-Beiträgen:

                 

                 

                Auch hilfreich bei gereizter und sonnengeschädigter Haut sind: Arganöl, Rizinusöl, Hagebuttenöl, Jojobaöl und Teebaumöl.

                 

                (jeweils mit Produkt im Online-Shop verlinken)

                Am besten noch ein Foto einfügen von unseren Bloggern/Influencern mit dem Aloe Vera Gel von SN

                 

                 

                Stephanies Tipp

                Eine weitere unangenehme Erscheinung, die durch die Sonne hervorgerufen werden kann, ist der Sonnenstich. Er tritt mit einem heißen, roten Kopf und dabei kühler Haut am Körper, mit Kopfschmerzen, Schwindel, Unruhe, Übelkeit und evtl. Erbrechen in Erscheinung. Manchmal hat der Betroffene sogar Fieber. Einen Sonnenstich kann bekommen, wer seinen Kopf und Nacken ungeschützt und zu lange der prallen Sonne aussetzt. Die Hirnhaut reagiert darauf gereizt. Die Beschwerden machen sich in der Regel erst zeitverzögert bemerkbar, meist am Abend nach dem „Hitzetag“.

                Die betroffene Person sollte sich sofort an einen kühlen Ort begeben und sich hinlegen, wenn die Symptome auftreten. Der Kopf sollte dabei leicht erhöht gelagert werden. Es hilft, Kopf und Nacken mit kalten Tüchern zu kühlen. Wohltuend kann auch lauwarmer Tee mit Zucker, eine Brühe oder ein Elektrolytgetränk sein.

                Um einem Sonnenstich vorzubeugen gilt: Trage bei längerem Aufenthalt in der Sonne eine Kopfbedeckung aus luftdurchlässigem Material, trinke viel Wasser und vermeide es, Sport und anstrengende körperliche Tätigkeiten in der Mittagssonne durchzuführen.

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