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Trockene Haut / Sebostase: Was hilft?

by Satin Naturel |

Sie neigt zu Schuppen, Rötungen, einem unangenehmen Juckreiz und Spannungsgefühlen, manchmal auch Rissen und Entzündungen: Trockene Haut ist weit verbreitet. Je nach Altersgruppe haben ca. 20% - 50% der Menschen Sebostase. Der Anteil nimmt dabei mit steigendem Alter zu. Dieser Hauttyp braucht eine besondere Pflege. Da die Haut durch die Trockenheit auch recht sensibel und anspruchsvoll ist, bieten sich natürliche Öle an. Sie spenden Feuchtigkeit und verzichten auf überflüssige Inhaltsstoffe, die die Haut reizen können.

 

Trockene Haut geht oft mit unschönen Symptomen einher. Eine intensive Pflege ist hier wichtig, um dem Feuchtigkeitsverlust entgegenzuwirken.

 

Was ist Sebostase und welche Ursachen gibt es?

Das klinische Wörterbuch Pschyrembel beschreibt Sebostase als „verminderte Talgproduktion mit trockener Haut und glanzlosen Haaren“. Dies bedeutet, dass die Talgdrüsen zu wenig arbeiten. Der fettige Schutzfilm der Haut bleibt dauerhaft zu dünn. Die Hornschicht leidet darunter, da die Hautzellen nicht mehr so dicht aneinandergrenzen. Mikroskopisch kleine Lücken bilden sich aus, durch die die Haut immer mehr Feuchtigkeit verliert.

Das Erscheinungsbild der Haut ist dadurch matt und kleinporig – was optisch ja erst mal gar nicht so schlecht ist. Allerdings kommt es im Zuge der geringen Talgproduktion zu Beschwerden. Die Symptome umfassen Spannungsgefühle, schuppige, empfindliche oder rissige Haut, die oft gerötet ist und juckt. Die damit einhergehende verringerte Elastizität führt bei den Betroffenen häufig zu einer schnelleren Bildung von Knitterfältchen und tieferen Falten. Sebostase-Betroffene altern optisch häufig schneller als Personen mit öliger Haut. Daher ist es sogar möglich, dass selbst junge Personen einen Hautzustand aufweisen, der nicht altersentsprechend ist. Aus diesem Grund ist es äußerst wichtig die Haut intensiv zu pflegen.

 

An sich ist die verminderte Talgproduktion der Haut nicht gefährlich. Durch die fehlende Fettschicht geht allerdings ein Teil ihrer Schutzfunktion verloren. Aus diesem Grund kann es leichter zu Hautinfektionen und Dermatosen kommen.

Die Ursachen für trockene Haut sind vielfältig und können oft nicht genau ausgemacht werden: Zum einen kann die Neigung dazu genetisch, also vererbt sein, zum anderen ist oft das Alter daran schuld. Je älter wir werden, desto weniger Feuchtigkeit bindet die Oberhaut, sie wird trocken und verliert an Elastizität. Aber auch Faktoren wie Stress, eine falsche Ernährung, Medikamente oder der Konsum von Genussmitteln wie Alkohol können eine Rolle spielen. Weiterhin führen häufige und lange Sonnenbäder, trockene oder kalte Luft der Umgebung sowie überheizte Räume zu schuppiger, juckender Haut. Auch Putzmittel und ein verstärkter Gebrauch von Desinfektionsmitteln fördern trockene Haut. Eine übertriebene Körperpflege mit häufigen, heißen Duschen und Bädern sowie zu scharfe Pflegeprodukte und Parfums trocknen die Haut ebenfalls aus.

Sebostase kann auch ein Symptom von Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Pityriasis, atopische Dermatitis oder Schuppenflechte sein. Erkrankungen der Niere oder Diabetes sowie Hypothyreose (Schilddrüsenunterfunktion), Hypoparathyreoidismus (Nebenschilddrüsenunterfunktion), Gastritis (Entzündung der Magenschleimhaut), Morbus Crohn und Colitis Ulcerosa (beides Formen einer chronischen Darmentzündung) sowie Allergien können ebenfalls mit sehr trockener Haut einhergehen. Typisch ist Sebostase auch bei Zinkmangel oder zu wenig Vitamin A oder B im Körper.

 

(Quelle: https://de.fotolia.com/id/115884468)
Eine Wohltat bei Sebostase: Arganöl, Hagebuttenöl, Mandelöl und Jojobaöl.

 

 

Tipps zur Pflege trockener Haut und Haare: Natürliches Öl

Wie ihr jetzt also gelernt habt, definiert sich trockene Haut über einen Mangel an Feuchtigkeit und Fett.

Wie pflegt man sie jetzt richtig?

Grundsätzlich sollte die Schutzschicht der Haut nicht zusätzlich geschädigt werden. Aus diesem Grund solltet ihr nur milde Reinigungsprodukte nutzen (und nicht zu viel davon), die dem PH-Wert der Haut (zwischen 5,5 und 5,9) angepasst sind. Zu diesem Zweck bietet sich rückfettende Reinigungsmilch besonders gut an. Auf Gel oder Schaum mit Tensiden sollten Sebostase-Betroffene gänzlich verzichten, da sie die Haut noch mehr austrocknen können.
Achtet auch darauf, dass ihr Kosmetik ohne viele zusätzliche Stoffe wie z. B. den Konservierungsstoff Phenoxylethanol benutzt, denn eure trockene Haut reagiert darauf möglicherweise noch empfindlicher.

Pflegt eure Haut nach der Reinigung mit fetthaltigen und intensiv feuchtigkeitsspendenden Produkten. Denn bei entsprechender Pflege kann sich der Zustand eurer Haut rasch verbessern.

Sehr zu empfehlen sind für diesen Zweck Naturkosmetik und natürliche Öle, wie es sie z. B. bei Satin Naturel gibt.

 

- Arganöl

    Es hilft der Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern und schützt sie vor der Austrocknung. Arganöl enthält viel Vitamin E, das Haut und Haaren Spannkraft und Vitalität verleiht. Weiterhin hilft es bei der Regeneration vernarbter Hautbereiche. Die im Öl enthaltenen Antioxidantien können Hautschäden neutralisieren, die durch gesundheitsschädliche freie Radikale verursacht werden. Die Carotinoide geben der Haut ein frischeres und jüngeres Aussehen.

     

    - Hagebuttenöl

      Es verringert dunkle Hautstellen und bekämpft Juckreiz durch seinen sehr hohen Anteil an essentiellen Fettsäuren. Weiterhin hilft Hagebuttenöl gegen Falten, kann Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft vorbeugen und Spuren von Ekzemen lindern.

      Es spendet Feuchtigkeit und ist nicht nur für die Haut ein Wundermittel, sondern auch für die Haare. Das Öl wirkt auf natürliche Weise gegen Schuppen auf der Kopfhaut.

       

      - Mandelöl

        Dieses milde Öl eignet sich besonders für empfindliche und trockene Haut, wird sogar von Säuglingen und Kleinkindern bestens vertragen. Es ist ein geeignetes Mittel, um gegen extrem trockene Haut und den anhaltenden Juckreiz bei Neurodermitis vorzugehen, da es besonders reich an rückfettenden Substanzen und Vitaminen ist. Es versorgt die Haut mit Feuchtigkeit und nimmt das Spannungsgefühl.

         

        - Jojobaöl

          Die wertvollen Fettsäuren im Jojobaöl machen die Haut geschmeidig, widerstandsfähig und verleihen ihr Elastizität. Haut und Haare werden zuverlässig geschützt, die Feuchtigkeit wird erhalten. Bei regelmäßiger Anwendung kann trockene, schuppige Haut damit optimal behandelt und langfristig regeneriert werden.

           

          (Quelle: https://de.fotolia.com/id/134201685)
          Natürliche Öle helfen auch gegen trockene Haare: Einfach ein paar Tropfen vor oder nach der Wäsche einmassieren oder zum Shampoo hinzugeben.

           

          Allgemeine Ratschläge

          Ein gesunder Lebensstil wirkt sich auch positiv auf die Haut aus. Hautschutz und -pflege haben also viel mit Wohlfühlen zu tun.

          Bewegt euch regelmäßig und treibt Sport ohne Druck und Übertreibung. Entspannt euch, wenn ihr könnt, und nehmt euch bewusst Zeit für euch!
          Wenn ihr euch ausgewogen ernährt, werdet ihr schnell merken, wie genussvoll gesundes Essen sein kann. Trinkt viel, um der Austrocknung des Körpers und eurer Haut von innen entgegenzuwirken.

          Wenn ihr diese Tipps beachtet, können sich eure Sebostase und das gesamte Hautbild verbessern!

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