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Frisches, gesundes Essen to go: Der Trend Street Food

by Satin Naturel |

Endlich! Langsam, aber stetig werden die Tage wieder länger, Kälte und Schnee verziehen sich in die „Winterpause“. Nachdem eklige, eisige Temperaturen und Glätte nicht mehr davon abhalten, nach draußen zu gehen und frische Luft zu schnuppern, wagen sich Jung und Alt wieder raus auf die Straße oder in die Natur.

Wenn Dich hier dann der kleine oder große Hunger packt, gibt es mittlerweile viele Alternativen zum fettigen Burger, zu latschigen Pommes oder phantasielosen Salaten zum Mitnehmen. Frisch zubereitet, einfach, schnell und gesund – das sind die Schlagworte, die Street Food ausmachen.

In diesem Artikel stellen wir Dir den Trend vor und erklären Dir, warum schnelle Fertiggerichte ungesund sein können.

 

Was ist Street Food und was ist daran so toll?

Kurz gesagt: Bei Street Food handelt es sich um Speisen, die meist von einem fahrbaren Verkaufsstand aus z. B. auf Märkten, Jahrmärkten oder bei Stadtfesten angeboten werden. Mittlerweile gibt es auch Food Trucks, die täglich ihre Touren bestreiten und beispielsweise einmal die Woche an einem bestimmten Standort zu finden sind. Hier sind dann Pfannen-, Fleisch- und Fischgerichte, Suppen, speziell belegte Fladenbrote und vieles mehr zu verkosten.

Das „Straßenessen“ ist keinesfalls zu verwechseln mit dem Angebot großer Fast Food-Ketten, auch wenn das Konzept – schnell, preiswert und direkt auf die Hand – daran erinnert. Street Food ist einzigartig, authentisch und vor allem oft auch typisch für die Region. Dazu kommen die Mahlzeiten frisch aus der Pfanne, werden also direkt vor Deinen Augen zubereitet. Hier spielt sogar noch der Gesundheitsbonus eine Rolle: Knackige, frische Zutaten wie Gemüse oder Superfood (https://satinnaturel.com/blogs/news/superfood-trend/ )  sind ein Fest auf der Zunge und boosten unser Immunsystem mit Vitaminen und Nährstoffen – das ist besser als jedes schnelle Essen aus der Tiefkühltruhe oder bestimmte Gerichte einschlägiger Fast Food-Ketten! Mehr dazu später in diesem Artikel.

Übrigens: Gute Street Food-Händler wechseln ihr Angebot und verwenden für ihre Imbisse Zutaten der Saison.

 

In aller Welt und Munde

Street Food hat sich zu einem globalen Trend gemausert: Anfangs eher typisch für Asien oder Afrika, finden wir mittlerweile auch in den USA und sogar in Europa viele Interpretationen der schnellen Snacks.

Besonders interessant daran ist, dass man dabei die unterschiedlichen Kulturen schnell kennenlernt: Für die Straßen-Küche werden oft landestypische Zutaten und Gewürze benutzt, die uns mit einem Bissen in eine andere Welt versetzen. Außerdem macht es viel Spaß zuzusehen, wie die Zutaten flink und fast schon künstlerisch z. B. im Wok umhergeworfen werden.

In den asiatischen Staaten wie Thailand, Vietnam oder auch Indien setzt man häufig auf Gar-Gerichte und serviert Tandoori-Chicken, Reisnudelsuppen, Nudelgerichte und Fleischspieße mitten auf der Straße und ganz ohne Schnickschnack. Beim Mexican Food findet man beispielshalber Burritos und Co.

In Europa sind die Anbieter von Street Food häufig Migranten, die die Küche aus ihren Heimatländern anbieten. So kannst Du gedanklich und geschmacklich schnell einen Trip in den Libanon, nach China oder Kolumbien wagen, wenn Du auf dem Marktplatz irgendeiner deutschen oder anderen Stadt stehst -  sozusagen ein kurzer Geschmacksurlaub als Auszeit.

 

Was schnelle Fertiggerichte so ungesund macht

Im Gegensatz zu diesem schnell servierten „Straßenessen“ sind frische, hochwertige Rohstoffe beim Conveniance Food nicht nötig. Eine vielfältige und allumfassende Auswahl an Chemikalien, die Aussehen, Konsistenz etc. wunschgemäß verändern, steht den einschlägigen Herstellern zur Verfügung. Aromen, Geschmacksverstärker, Säuerungsmittel, Stabilisatoren, Emulgatoren … die Liste an Zusatzstoffen, die für geschmacklich akzeptable Schnellgerichte sorgen, ist lang. Die Liste der Nachteile, die sie bieten, leider ebenso.

Im Folgenden machen wir für Dich etwas transparenter, was in Pizzas, Tütensuppen & Co. steckt:

- Fett

    Wenn Du nach einem anstrengenden Tag nach Hause kommst, müde und hungrig bist, und Dir schnell mal Fast Food-Menü gönnst oder Dir Daheim ein Fertiggericht in den Ofen schiebst, wirst Du häufig dazu verleitet, mehrere Portionen zu essen. Auf Dauer kann das ganz schön dick machen – nicht nur, weil Du mehr isst, sondern auch weil in den Gerichten viel Fett enthalten ist. Dieses konserviert zum einen die Lebensmittel, zum anderen ist es ein optimaler Geschmacksträger. Leider ist es nicht das hochwertige „gesunde Fett“, das Du hier zu Dir nimmst – sondern ein billiger Abklatsch davon. Denn leider wird selbst das beste Fett unter Einwirkung von hohen Temperaturen, die beim Herstellungsprozess von Fertigprodukten eingesetzt werden, zu einem für die Gesundheit schädlichen Fett. Und das enthält auch noch eine Menge Kalorien, die dick machen. Pass‘ also auf, dass Du nicht in die Fettfalle tappst!

     

    - Salz

      Zudem enthalten die Fertiggerichte besonders viel Salz, da es ebenfalls konserviert und somit für eine längere Haltbarkeit sorgt. Was gut gewürzt klingt, ist nicht wirklich gesund: Zu viel Kochsalz kann Bluthochdruck und Nierenprobleme fördern. Besonders problematisch ist, dass der Salzgehalt in einem Produkt nicht der Kennzeichnungspflicht unterliegt. Auf diese Weise wissen Personen, die empfindlich auf Salz reagieren kaum, wie viel davon wirklich im gekauften Produkt steckt.

       

      - Zucker und Süßstoffe

        Das schnelle Essen ist oft nicht nur zu salzig, sondern enthält auch das Gegenstück – nämlich massig Zucker. Er taucht vor allem in Gerichten auf, in denen man es nicht erwartet; und dann auch noch in hohen Mengen. Das kann gravierende Folgen haben: Durch den übermäßig mitkonsumierten Zucker kann das Immunsystem geschwächt werden, Zahnprobleme drohen, dazu Schlafstörungen, Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Pilzbefall, Menstruationsbeschwerden, Probleme mit dem Verdauungstrakt, Diabetes und sogar Depressionen.
        Wird der Zucker an sich nicht verwendet, so kommen seine Vertreter zum Zug: Süßstoffe. Der Süssstoff Aspartam lässt bei der Verdauung starke Nervengifte entstehen. Gedächtnisverlust, Depressionen und Probleme mit den Augen können sich bei regelmäßigem Konsum entwickeln. Möglich ist auch, dass diese Nervengifte Krankheitsbilder heraufbeschwören, die niemand sofort mit Aspartam Verbindung bringen würde. Das wiederum kann zu Fehldiagnosen und folglich zu falschen und erfolglosen Therapien führen. Andere Süßstoffe wie Saccharin und Cyclamat galten einst als krebserregend, waren verboten, wurden aber – zumindest in einigen Ländern – wieder zugelassen.

         

        - Antioxidationsmittel und Konservierungsstoffe

          Je länger eine Speise haltbar ist, desto mehr Zusatz- und Konservierungsstoffe enthält sie. Manche Konservierungsstoffe (z. B. E310, E311, E312, E320 und E321) können das Blut so verändern, dass es keinen Sauerstoff mehr transportieren kann. Der drohende Sauerstoffmangel kann – insbesondere bei Kindern – bis hin zum Erstickungstod führen.

          Andere Konservierungsstoffe (wie E280, E281, E283) stehen im Verdacht, bei Kindern Verhaltensstörungen wie Hyperaktivität, Konzentrationsstörungen, Lernschwächen und Schlafstörungen auszulösen. Zudem können sich den Blutzucker- und Cholesterinspiegel negativ beeinflussen.

          Mit E200, E202, E203, E210 bis E213 stehen oftmals Überempfindlichkeitsreaktionen und Allergien in Verbindung.

          Sulfite, die vorwiegend Fertigprodukte aus Kartoffeln (z. B. Pommes, Kartoffelpüree, Chips) konservieren, können Unwohlsein von Bauch- bis Kopfweh, Asthmaanfälle und möglicherweise auch Geschwüre und chronische Darmentzündungen auslösen. Sie locken außerdem gewisse Bakterien in den Darm, die dort ein höchst aggressives Milieu schaffen.

          Noch eine weniger gute Nachricht zum Schluss: Auch wenn auf der Verpackung „ohne Konservierungsstoffe“ steht, ist das kein Grund zu unbändiger Freude. Denn meistens sind stattdessen konservierende Antioxidationsmittel enthalten, die meist nicht wirklich harmloser sind.

           

          - Farbstoffe

            Eine maschinelle Verarbeitung lässt die Optik der Rohstoffe oftmals leiden. Aus diesem Grund greift die Lebensmittelindustrie auf Farbstoffe zurück. Leider können E102, E104, E110 etc. Allergien und Hautekzeme auslösen. Diese sind vor allem in Backwaren, Pasteten, Fertigsuppen und -soßen zu finden. Asthmatiker sind durch diese künstlichen Farben gefährdet, Anfälle und Atemnot zu bekommen. Zudem schwächen die erwähnten Farbstoffe die Abwehrkräfte. Machen stehen sogar im Verdacht, krebserregend zu sein. Ebenfalls gruselig: Manche Farbstoffe sind aluminiumhaltig, ohne dass dies auf dem Etikett stehen muss. Aluminium (https://satinnaturel.com/blogs/news/hoeheres-brustkrebsrisiko-durch-deos/ ) steht im Verdacht, Krebs, Demenzerkrankungen wie Alzheimer und die Parkinson-Krankheit zu fördern.

             

            - Geschmacksverstärker und Aromen

              Der Einsatz von Aromen hilft den Fertigproduktherstellern, teure Zutaten wie Früchte oder Gewürze einzusparen. Bei der Zubereitung muss außerdem nicht sonderlich aromaschonend vorgegangen werden, da ja sowieso nachträglich Kunstaroma dazu gegeben wird.

              Es gibt gefühlt tausend chemische Aromen, die von Suppengrünaroma über Fleischsaftaroma bis hin zu Apfelstrudelaroma reichen. Hergestellt werden sie häufig aus Mikroorganismen wie Schimmelpilzen. Manche sind gentechnisch manipuliert, was nicht kennzeichnungspflichtig ist. Ganz schön eklig, oder?

              Und weiter geht’s… Bestimmt hast Du schon mal vom Geschmacksverstärker Glutamat gehört. Er hat einen ziemlich schlechten Ruf. Daher vermeiden die Hersteller seine Erwähnung auf dem Etikett am liebsten. Mit modernster Technik wird aus fettfreier Milchtrockenmasse ein Pulver gezaubert, das von Natur aus viel Glutaminsäure enthält. Diese wandelt sich während des Herstellungsprozesses in Glutamat um. Auf dem Etikett steht letztendlich aber nur „Trockenmilcherzeugnis“ – dahinter steckt in Wirklichkeit Glutamat. Eine vergleichsweise harmlose Folge ist, dass unter seiner Einwirkung Dein natürliches Sättigungsgefühl außer Gefecht gesetzt werden kann – nicht besonders förderlich für die schlanke Linie! Glutamat kann aber auch Übelkeit und Erbrechen auslösen. Migränepatienten ereilt nach Glutamatgenuss häufig eine Kopfschmerzattacke. Es gilt außerdem als gefährliches Nervenzellgift, das die Blut-Hirn-Schranke überwinden und Gifte ins Gehirn schleusen kann.

              Ein weiteres Problem dabei: Bist Du diese Zusatzstoffe einmal gewohnt, ist es möglich, dass Du Deinen ganz natürlichen Geschmackssinn einbüßt. Er reagiert nur noch auf die Geschmacksverstärker – sonst schmeckt ihm nichts mehr. Das Ende vom Lied: Das künstliche Aroma siegt über das Gefühl für Naturgeschmack.

              Neben all diesen den erwähnten Zusätzen finden sich noch unendlich viele weitere in all den hübsch verpackten Produkten. Da gibt es noch Geliermittel, Verdickungsmittel, Feuchthaltemittel, Emulgatoren, Backtriebmittel, Komplexbildner, Farbstabilisatoren, Mehlbehandlungsmittel, Schaumverhüter, Schmelzsalze, Füllstoffe, Trennmittel, Überzugsmittel…

              Schlimm ist, dass man bei manchen Stoffen die gesundheitlichen Risiken noch gar nicht kennt. Ganz toll ist dabei zu wissen, dass die Auswirkungen aller Stoffe auf Deine Gesundheit nur im Rohzustand geprüft werden. Wie es sich verhält, wenn das Produkt aus Mikrowelle, Pfanne oder Backofen kommt, ist oftmals noch gar nicht erforscht.

               

              Einseitige Ernährung schadet Deiner Gesundheit und Schönheit

              Gerade z. B. beim Essen aus der Dose wirst Du nicht ausreichend mit Vitaminen versorgt, weil diese häufig bei der nicht sehr schonenden Herstellung kaputt gehen – denn die Speisen werden – meist wegen der Haltbarkeit – lange und stark erhitzt. Doch diese sind wichtig, nicht nur um stark, gesund und fit, sondern auch attraktiv zu bleiben. Vitamine und andere Nährstoffe fördern die natürliche Schönheit vom Inneren Deines Körpers heraus. Ernährst Du Dich zu einseitig, drohen Pickel und unreine Haut, ein fahler Teint, Augenringe, Haarausfall und kraftlose Nägel.

              Welche frischen Lebensmittel besonders gut für Dich sind, erfährst Du hier:
              „Vitamine für die Haut“ (https://satinnaturel.com/blogs/news/vitamine-fuer-die-haut )
              „Was passiert genau mit der Haut bei Zinkmangel?“ (https://satinnaturel.com/blogs/news/was-passiert-bei-zinkmangel-mit-der-haut/ )
              „Nährstoffmangel: Kann Dein Gesicht zeigen, was Dein Körper braucht?“
              (https://satinnaturel.com/blogs/news/naehrstoffmangel-dein-gesicht-zeigt-was-dein-koerper-braucht/ )

               

               

              Stephanies Tipp

              Natürlich können wir die Gesundheitsrisiken, die Convenience Food bietet, nicht übergeneralisieren, da jeder Mensch anders auf bestimmte Stoffe reagiert. Es gilt auch nicht, mit diesem Artikel Panik zu machen, sondern einfach nur darauf hinzuweisen, bewusster zu essen. Außerdem kommt es wie bei so vielen Dingen im Leben auf das richtige Maß an - ab und an mal ein schnelles Gericht ist kein Problem. Du solltest Dich nur nicht dauerhaft und ausschließlich von derartigen Produkten ernähren. Wenn es mal schnell gehen muss und Du gerade z. B. einen Food Truck in der Nähe stehen hast, ist ein Besuch empfehlenswert – aus gesundheitlicher und kulinarischer Sicht J !

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