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Stress und psychische Belastungen gehen unter die Haut

by Satin Naturel |

Dass der Körper der Spiegel der Seele ist, zeigt sich an vielerlei Organen. An Deinem Verdauungstrakt zum Beispiel: Stehst Du stark unter Druck, können Appetitlosigkeit, Sodbrennen, Magenschmerzen, Übelkeit und/oder Durchfall die Folge sein. Kopfschmerzen und Schlafstörungen sind ebenfalls keine Seltenheit. Und wer leidet außerdem unter den psychischen Belastungen und kann mitunter stark rebellieren? Deine Haut!

Mit diesem Artikel wollen wir Dich etwas zu dem Thema „Haut und Psyche“ sensibilisieren.

 

Die Psyche als Ursache für körperliche Beschwerden

Heutzutage kämpfst Du an allen Fronten gleichzeitig: Auf der Arbeit sind alle Hände voll zu tun. Kaum beginnst Du mit einem Projekt, klingelt schon wieder das Telefon und reißt Dich aus der Konzentration. Bis morgen muss etwas anderes fertig sein. Und warum telefonierst Du und arbeitest nicht an dem anderen Projekt, das am besten schon gestern abgegeben sein sollte? Mach‘ doch am besten beides gleichzeitig. Und etwas Drittes dazu. Aber bloß keine Fehler, sonst setzt es etwas. Der Chef hat sowieso den Eindruck, Du bist eine Niete. Aber Überstunden ohne Ende sollst Du trotzdem machen. Und glaube ja nicht, dass du die zusätzliche Zeit irgendwie gutgeschrieben bekommst und abfeiern kannst. Das Leben ist kein Ponyhof. Nach der ganzen Schinderei kommst Du in Deine Wohnung, wo der Haushalt auf Dich wartet. Und ein nöliger Partner, der Dir vorwirft, Du hättest keine Zeit für ihn. Wie kann das denn eigentlich sein? Du machst doch ohnehin nichst? Jetzt stell‘ Dich mal nicht so an.

Das Ganze tagein, tagaus. Kein Wunder, dass Dein Körper irgendwann die Reißleine zieht.
Stress, Burnout und Depressionen sind mittlerweile zu wahren Volkserkrankungen geworden. Doch wie äußern sie sich?

 

- Stress:

    „Tut mir leid, ich konnte das noch nicht machen, ich bin zur Zeit total im Stress!“ - „Ey, ich bin so gestresst!“ – „Jetzt stress‘ mich nicht so!“

    Stress ist eines der Worte, das tagtäglich in unseren Unterhaltungen fällt. Es bedeutet eigentlich so viel wie „mechanischer Spannungszustand“.

    Wusstest Du, dass man ihn grundsätzlich in drei Kategorien unterteilen kann?
    Nummer eins ist Eustress und eigentlich etwas Positives. Er macht das Leben oft erst spannend, treibt Dich an und motiviert Dich, z. B. bei sportlichen Wettkämpfen.
    Aus diesen gemeisterten Stressituationen lernst Du und entwickelst Dich weiter, denn Eustress weckt den Kämpfer in Dir.
    Das Gegenteil stellt der negative Stress da. Laut Weltgesundheitsorganisation WHO ist dieser sogenannte Distress eine der größten Gesundheitsgefahren für den Menschen. Im Allgemeinen entsteht er durch von uns als Gefahr eingestufte Situationen, durch die wir kurz-, mittel- oder langfristig in Alarmbereitschaft versetzt werden. Aus diesen Belastungen resultiert eine unspezifische Reaktion des Organismus – der Körper kann irgendwann dem Distress nicht mehr standhalten.

    Wird der Stress chronisch, kann es zu verschiedenen körperlichen Symptomen kommen. Je nach Stresslevel, individueller Konstitution und „Anfälligkeit“ können das Magen-/Darmleiden, Blasenerkrankungen, Rückenbeschwerden, Denkblockaden, Aggressionszustände, Herzinfarkte, Bluthochdruck, Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrgeräusche, Asthma oder Hauterkrankungen sein.

    Neben dem Eustress und dem Distress gibt es noch den neutralen Stress. Er bewegt sich zwischen den beiden Extremen, Du bist in einen angenehmen Level und weder zu viel noch zu wenig gefordert. Eigentlich ein Traumzustand – der nur selten langfrisitg eintritt.

     

    - Burnout-Syndrom:

      Bleibt der Stress dauerhaft bestehen, können sich bestimmte Beschwerden zu einem Krankheitsbild festigen: erschöpft, lustlos, überfordert - das sind die drei großen Schlagworte, die das Burnout umschreiben. Wurde die Krankheit früher meist noch eher infolge der starken Belastungen und hohen Ideale in den sozialen Berufen, z. B. bei Ärzten und Pflegekräften, diagnostiziert, so beschränkt sich das Burnout heute nicht mehr nur auf die „heilenden“ Berufe. Treffen kann es jeden – egal ob überarbeitete Angestellte, Hausfrauen und –männer oder Karrieremenschen, die sich allesamt zu viel um die Arbeit und zu wenig um sich selbst kümmern.

      Dem Burnout wird gleich eine ganze Reihe an Beschwerden zugeordnet, wobei es keine Einigkeit gibt, welche dazugehören und welche nicht. Zum einen ist da die Erschöpfung. Betroffene fühlen sich ausgelaugt und emotional erschöpft, klagen über mangelnde Energie, Überforderung, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit. Zum anderen ist da die Entfremdung von der (beruflichen) Tätigkeit. Burnout-Erkrankte empfinden ihre Arbeit zunehmend als belastend und frustrierend, entwickeln häufig eine zynische Haltung gegenüber ihren Arbeitsbedingungen und Kollegen. Hinzu kommt nicht selten noch eine starke emotionale Distanz und zunehmende Abstumpfung gegenüber den beruflichen Aufgaben. Der dritte große Bereich, der ein Burnout kennzeichnet, ist die verringerte Leistungsfähigkeit. Betroffene empfinden ihre Tätigkeit als sehr negativ, sind unkonzentriert, lustlos und beklagen, dass sie z. B. keine Ideen mehr haben.

       

      - Depression:

        Das Burnout endet nicht selten in einer Depression – oder ist ein Teil davon. Es ist schwierig, die Formen deutlich voneinander abzugrenzen.

        Eine schlechte Phase hat jeder mal im Leben - leichtfertig werden hier häufig die Begriffe „depri“, „depressiv“ und „Depression“ verwendet.

        Die depressive Erkrankung an sich ist jedoch etwas anderes, als einfach traurig oder verstimmt zu sein. Typische Symptome für ein wahrhaft medizinisches Problem sind anhaltende Niedergeschlagenheit, Antrieblosigkeit oder ein Verlust an Interesse – selbst an Dingen, die dem Betroffenen immer Spaß gemacht haben. Die Lebensfreude geht verloren, das Arbeiten und Lernen fällt schwer, Freunde und Familie werden vernachlässigt, Aktivitäten werden eingeschränkt. Häufig mindert sich das Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen – Depressive leiden häufig an dem Gefühl an Dingen schuld zu sein, für die sie nichts können. Hinzu kommen oft noch Begleiterscheinungen wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Appetitlosigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

         

        Meist ist auch die Haut betroffen

        Stress, Burnout, Depression – all dies kann wortwörtlich unter die Haut gehen.

        Dermatologen diagnostizieren immer öfter psychische Beschwerden als Verursacher von Hauterkrankungen. Man vermutet, dass gewisse Hautprobleme bereits bei jedem vierten Patient aus seelischen Problemen resultieren.

        Eine Studie der School of Medicine of Osijekt in Kroatien hat ergeben, dass gerade Depressionen häufig mit dermatologischen Erkrankungen in Verbindung stehen. Eine Depression bedeutet Dauerstress für den Körper. Dieser Zustand kann das Immunsystem soweit schwächen, dass dadurch u. a. auch die Haut in Mitleidenschaft gezogen wird. So haben etwa 30 Prozent der Depressiven mit Hautproblemen zu kämpfen – manchmal ist das eine vermehrte Neigung zu Pickeln und Unreinheiten, manchmal ist es ein immer stärker werdender Juckreiz. Sehr häufig leiden Betroffene unter entzündlichen Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Schuppenflechte, die sich zudem bei psychischen Belastungssituationen verschlechtern.

         

        Wie lassen sich Haut und Psyche helfen?

        Linderung bei Stress, Burnout und Depressionen und somit auch bei eventuell auftretenden Hautproblemen versprechen verschiedene Stressbewältigungsmaßnahmen.


        Was den Betroffenen hilft, müssen sich jedoch selbst herausfinden: einige setzen auf Mediation und/oder Yoga (verlinken mit: https://satinnaturel.com/blogs/news/restorative-yoga/ ), andere auf Sportarten wie Laufen oder Schwimmen. Helfen können ebenfalls regelmäßige Auszeiten und Inseln im Alltag wie der Besuch einer Therme (verlinken mit: https://www.satinnaturel.com/blogs/news/therme-und-solebad-ahoi ) oder Sauna (verlinken mit https://satinnaturel.com/blogs/news/sauna-wirkung-und-pflege/ ). Beide entspannen nicht nur und beruhigen die Nerven, sondern pflegen auch Haut und den ganzen Körper.
        Viele Betroffene nehmen auch den künstlerischen Weg, um vom Alltag abzuschalten und den Kopf zu entspannen. Hoch im Kurs stehen hierbei Ausmalbücher und das Malen/Zeichnen von Zentangle-Bildern (verlinken mit: https://satinnaturel.com/blogs/news/pflege-fuer-koerper-und-geist-kunst-und-kosmetik/ ).

        Die Ausprägung von Hautausschlägen, Ekzemen, Neurodermitis und Schuppenflechte – wie sie häufig bei psychischen Belastungen auftreten – lässt sich auch mit natürlichen Ölen verbessern:

        Arganöl (mit Shop verlinken) unterstützt die Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern und sie vor der Austrocknung zu bewahren. Das enthaltene Vitamin E verleiht der Haut Spannkraft und Vitalität. Zudem regeneriert es die gestresste Haut und neutralisiert Hautschäden.

        Jojobaöl (mit Shop verlinken) ist reich an nährenden und gesunden Wirkstoffen, die die Haut bei Heilung und Feuchtigkeitsaufnahme helfen. Das Öl unterstützt ein gesundes Zellwachstum, erhöht den Kollagengehalt der Haut und bietet Schutz vor eindringenden Umweltschadstoffen.

        Mandelöl (mit Shop verlinken) ist hervorragend geeignet, um trockene, juckende und empfindliche Hautstellen zu pflegen. Rückfettende Substanzen und Vitamine nehmen der Haut das Spannungsgefühl und versorgen sie mit Feuchtigkeit.

        Rizinusöl (mit Shop verlinken) kann das Erscheinungsbild von schuppiger Haut verbessern. Seine vielfältigen Inhaltsstoffe lassen die Haut entzündliche Erkrankungen schneller überstehen. Das Öl legt sich wie ein Schutzfilm auf kleine Wunden, Risse und Fissuren. 

        Hagebuttenöl (mit Shop verlinken) ist ebenfalls ein heilender Helfer für die Haut. Es ist reich an essentiellen Fettsäuren und damit in der Lage, Juckreiz gut zu bekämpfen. Außerdem spendet es der Haut viel Feuchtigkeit und nährt sie.

        Aloe Vera Gel (mit Shop verlinken) ist ein weiterer Geheimtipp. Es versorgt die Haut nicht nur mit Feuchtigkeit, sondern regt die Zellerneuerung an. Hautirritationen und Narben werden auf diese Weise verbessert. Weiterhin macht das Gel die Haut widerstandsfähig gegen Umwelteinflüsse und wirkt wie ein natürliches Antibiotikum.

         

         

        Stephanies Tipp

        Stress kannst Du auch mit ganz einfachen Mitteln etwas drosseln:

        Damit sich die Zellen in Deinem Ohr vom Tageslärm erholen, solltest Du ihnen abends und am Wochenende eine Auszeit gönnen und auf Telefon und laute Musik verzichten. Reize Deine Augen und Sehnerven nicht durch Computernutzung am Abend, wenn Du vielleicht ohnehin schon den ganzen Tag am PC gesessen hast.

        Es gibt spezielle Kaugummis mit entspannenden Aromen wie z. B. nervenstärkendem Basilikum. Durch das Kauen entspannt sich die Kiefermuskulatur zusätzlich.

        Träufle ein wenig Pfefferminzöl auf ein Taschentuch und rieche immer wieder daran. Das erfrischende und harmonisierende Aroma entspannt. Eine Alternative sind Aromakerzen oder Duftlampen.

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