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Sonnenbrand: So kannst du ihn natürlich bekämpfen

by Satin Naturel |

„Wo man Sonnenbrand hat, tut auch ein freundschaftlicher Klaps weh.“ – Dies sagte einst der deutsche Schriftsteller Peter Hohl. Und wo er Recht hat, hat er Recht.

Einen Sonnenbrand kannst Du Dir schnell holen, wenn Du nicht richtig auf Deine Haut aufpasst. Er kann ganz eine fiese Angelegenheit und sehr unangenehm sein. Um ihn zu behandeln, musst Du nicht immer auf chemische Produkte zurückgreifen. Auch natürliche Öle bzw. Naturkosmetik helfen Dir und Deiner Haut dabei, den Sonnenbrand zu heilen. Worauf Du achten solltest, erklären wir Dir in diesem Artikel.

(Quelle: https://de.fotolia.com/id/114984063)
Sonnenbrand kann alle Stellen auf der Haut treffen, die der Sonne ungeschützt ausgesetzt sind.

 

Was ist Sonnenbrand und wie lange dauert er?

Du kannst einen Sonnenbrand bekommen, wenn Du Dich beispielsweise zu lange oder ungeschützt in der Sonne aufhältst. Hast Du keine Sonnencreme verwendet oder keinen entsprechenden Lichtschutzfaktor gewählt, kann es leicht passieren, dass die Schäden, die die UV-Strahlen an der Haut auslösen, durch körpereigene Reparaturprozesse nicht mehr ausgeglichen werden können. Die Strahlen können dann bis in die tieferen Hautschichten vordringen und dort zur Ausschüttung von Entzündungsbotenstoffen führen. Eine schmerzhafte Hautrötung entsteht, die üblicherweise einer Verbrennung ersten Grades entspricht. Kommt noch eine unangenehme Bläschenbildung dazu, spricht man von einer Verbrennung zweiten Grades.

Besonders gefährdet sind Körperstellen wie Stirn, Ohren, Nase und Nacken, weiterhin Schultern, Fußrücken oder auch Glatzen, Rücken, Oberschenkel, Dekolletee und Bauch.

Tückisch ist, dass sich der Sonnenbrand auf Deiner Haut nicht sofort bemerkbar macht. Die ersten typischen Symptome treten oft erst vier bis acht Stunden nach dem Zeitpunkt der Verbrennung auf: Rötungen und Spannungsgefühle der Haut, Brennen sowie mitunter auch Juckreiz. Am heftigsten ist er meist nach 24 bis 36 Stunden. Nach etwa zweieinhalb Tagen beginnt sich die Haut zu schälen. Diese Abschuppung ist ein Zeichen der Heilung. Bis der Sonnenbrand vollständig abgeklungen ist, können ein bis zwei Wochen vergehen.

 

Ein Sonnenhut ist nicht nur ein stylisches Accessoire im Sommer – er schützt Deine Haut auch vor zu viel UV-Strahlung!

 

 

Was kannst Du tun, um Dich vor Sonnenbrand zu schützen?

Am besten solltest Du die Ratschläge, die Du wahrscheinlich schon als kleines Kind von Deinen Eltern erhalten hast, einhalten:

 

  • Meide die Sonne, wenn sie am intensivsten strahlt

Damit sind zwei bis drei Stunden vor und nach ihrem höchsten Stand gemeint. Grob: die Mittagszeit vom späten Vor- bis zum frühen Nachmittag. Denke daran, dass die Sonne nicht überall um 12 Uhr im Zenit steht. Durch die Umstellung auf die Sommerzeit, verschiebt sich in Deutschland der „Mittag“ auf 13 Uhr. Außerdem ist der Sonnenhöchststand von Land zu Land unterschiedlich.

  • Verwende Sonnencreme

Wenn Du ein heller Hauttyp bist, solltest Du auf einen Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor setzen. Bei vorgebräunter oder weniger empfindlicher Haut kann der LSF etwas niedriger sein. Vergiss dabei Deine Lippen nicht, denn auch sie können Sonnenbrand bekommen. Verwende reichlich Sonnencreme oder -öl. Trage den Schutz erneut auf, wenn Du viel geschwitzt hast oder aus dem Wasser kommst.

Übrigens: Viele Sonnenschutzprodukte aus der Drogerie enthalten gesundheitlich bedenkliche Stoffe. Alternativen hierzu können natürliche Öle (z. B. Himbeeröl) oder mineralische Bio-Sonnencremes sein.

Mehr zum Thema natürlicher Sonnenschutz erfährst Du in unserem Blog-Artikel:

Chemische Sonnenschutzmittel und ihre natürlichen Alternativen 

  • Schütze Deine Haut durch angebrachte Kleidung

    An den Stellen Deines Körpers, die häufig der Sonne ausgesetzt sind, baut die Haut einen gewissen Eigenschutz durch den Gewöhnungseffekt auf. Sie wird braun und bildet eine dickere Hornschicht. Allerdings ist dieser Selbstschutz begrenzt. Wenn Du Dich lange in der Sonne aufhältst, ist es ratsam schützende Kleidung zu tragen. Dabei gilt: Je dichter die Kleidung, desto mehr schirmt sie die UV-Strahlen ab, die der Haut gefährlich werden können. Trage zudem einen Hut oder eine Kappe und setze eine Sonnenbrille auf, die die Augenpartie auch seitlich abschirmt.

    • Unterschätze die UV-Strahlung bei Bewölkung nicht

      Es stimmt, dass Wolken die UV-Strahlung abschwächen können – allerdings nur, wenn der Himmel komplett bedeckt ist.  Eine dünne Wolkenschicht kann sie kaum abhalten und bei wechselnder Bewölkung kann die UV-Strahlung sogar etwas zunehmen. Geht dazu eine leicht Brise, hast Du das Gefühl, die Sonne sei weniger stark – was im Endeffekt aber nicht so ist. Also setze auch hier auf die Tipps zum Sonnenschutz.

      • Pass‘ gut auf Deine Haut auf am Meer und im Gebirge

        Man vermutet es kaum: Heller Sand wirft bis zu 25 % der auf dem Boden  aufgetroffenen Strahlen zurück! Und durch den weiten Horizont am Meer wirken die UV-Strahlen aus dem gesamten Himmelsgewölbe auf Deine Haut ein. Der Seewind kühlt die Haut und gibt Dir das Gefühl, dass die Sonne weniger stark sei.

        Auch im Gebirge kannst Du Dir schnell einen Sonnenbrand holen: Schnee reflektiert bis zu 80 % der UV-Strahlung. Mit zunehmender Höhe verstärkt sich ihre Intensität dazu noch um zehn bis 15 Prozent pro 1.000 Höhenmeter. Die Luft ist in den Bergen dazu kälter, was Dich über die intensiven Sonnenstrahlen hinwegtäuschen kann.

        Achte daher sowohl am Meer als auch in den Bergen auf einen ausreichenden Sonnenschutz.

         

        Zu viel UV-Strahlung und häufige Sonnenbrände können die Entstehung von Hautkrebs fördern.

         

        Mögliche Spätfolgen von Sonnenbrand

        Das Heimtückische am Sonnenbrand: Wenn er abgeheilt ist, hinterlässt er nur selten sichtbare Spuren, aber Deine Haut merkt sich jede Verbrennung und übermäßige UV-Strahlung.
        Die Schäden, die durch exzessive Sonnenbäder entstehen können, betreffen vor allem die sogenannte Basalmembran der Haut. Das ist der Ort, an dem sich neue Hautzellen bilden.

        Und dies kann zu optischen und gesundheitlichen Schäden führen.

        - Vorzeitige und schnellere Hautalterung

          Beim Sonnenbrand verbrennt die äußere Hautschicht und kann daher UV-Strahlen nicht mehr daran hindern, in tiefere Gewebeschichten vorzudringen, wo sie zu einer erhöhten Bildung von freien Radikalen sorgen. Diese wiederum bremsen die Ausschüttung des Hormons für den Kollagenaufbau – das Bindegewebe der Haut wird nachhaltig geschädigt. Die Haut verliert ihre elastische Struktur, wird faltig, runzelig und wirkt ledern. Ebenso können sich dadurch vermehrt Altersflecken am Körper ausbilden.

          - Schäden der Augen

          Werden die Augen zu wenig z. B. durch das Tragen einer Sonnenbrille geschützt, können Hornhaut und Bindehaut durch das Sonnenlicht geschädigt werden. Langfristig gesehen, kann das UV-Licht die Linse trüben oder zu Entzündungen führen.

          - Hautkrebs

          Eine Langzeitfolge von zu viel UV-Strahlung und häufigen Sonnenbränden kann Hautkrebs sein. Die Strahlen können die DNA der Hautzellen verändern, also Manipulationen am Erbmaterial ausführen. Wenn der Reparaturmechanismus der Haut hier nicht mehr greift, können teils irreparable Zellschädigungen eintreten, die wiederum die Ausbildung von Krebszellen fördern können.

          - Kinder sind besonders gefährdet

          Baby- und Kinderhaut ist wesentlich dünner und empfindlicher als die Erwachsener. Außerdem verfügt sie noch nicht im gleichen Maße über die natürlichen Schutzmechanismen gegen UV-Strahlung. Kinder bis zum Alter von 10 Jahren sollten immer mit einem LSF von mindestens 25 eingecremt werden!
          Und das aus gutem Grund: Häufige Hautverbrennungen in jungen Jahren steigern das Hautkrebs-Risiko immens.

           

          (Quelle: https://de.fotolia.com/id/109293560)
          Quark ist ein bekanntes Hausmittel gegen Sonnenbrand.

           

          Erste Hilfe bei Sonnenbrand

          Als erstes gilt: Raus aus der Sonne und die betroffenen Hautstellen unter der Dusche, mit feuchten Handtüchern oder einem Coolpack, das in ein Tuch gewickelt wird, kühlen! In den kommenden Tagen solltest Du die verbrannten Partien mit Kleidung vor weiterer Sonneneinstrahlung schützen.
          Weiterhin solltest Du genügend Wasser trinken, um den Körper von innen zu kühlen. Bei Schmerzen, die Dich einschränken, kannst Du auch ein Schmerzmittel wie z. B. Ibuprofen einnehmen.
          Ist Dein Sonnenbrand sehr stark, solltest Du zum Arzt gehen.

          Über diese Tipps hinaus gibt es zahlreiche Hausmittel, die gegen einen Sonnenbrand helfen:

          Quark beispielsweise. Hierfür bestreichst Du ein Tuch mit einfachem Magerquark, faltest es zusammen und legst es auf die betroffenen Stellen. Er kühlt die Haut angenehm und wirkt gleichzeitig gegen die Entzündung. Wird Dir der Quarkwickel zu warm, erneuere ihn. Anstelle von Quark kannst du auch Joghurt, Kefir oder Buttermilch nutzen.

          In Australien setzen Sonnenbrandgeschädigte auf geraspelte Auberginen (komplett mit Schale), die mit Naturjoghurt vermischt werden. Die Masse wird dann auf die geschädigten Hautregionen aufgetragen und später abgewaschen.

          Allerdings Vorsicht: Hast Du einen starken Sonnenbrand mit Blasenbildung oder gar einer offenen Wunde, so verzichte auf die Behandlung mit Milchprodukten, denn die darin enthaltenen Milchsäurebakterien können die Haut weiter reizen oder sogar Entzündungen hervorrufen.

          Ein weiteres effektives Hausmittel bei Sonnenbrand stellt Heilerde dar, die mit kühlem Wasser zu einem Brei angerührt wird. Dieser wird dann auf die betroffenen Stellen aufgetragen. Ist die Heilerdemischung getrocknet, dusche sie vorsichtig mit kühlem Wasser ab.

          Zitrone, Apfelessig und Salz sind für die Sonnenbrand-Haut nicht geeignet, da sie sie zusätzlich reizen können.

           

          (Quelle: https://de.fotolia.com/id/91160280?by=serie)
          Aloe Vera ist eine Zauber-Heilpflanze: Ihr Gel hilft effektiv gegen viele Hautleiden wie z. B. Sonnenbrand.

           

          Naturkosmetik/natürliche Öle gegen Sonnenbrand

          Es müssen nicht immer gleich Cremes aus der Apotheke sein, wenn es um die Behandlung von Sonnenbrand geht. Auch natürliche Öle, wie Du sie bei Naturkosmetik-Herstellern wie Satin Naturel erhältst, können Deinen Sonnenbrand effektiv behandeln.

          - Aloe Vera Gel

            Die Aloe Vera ist eine der ältesten Heilpflanzen der Welt und ein Geheimtipp in Sachen Behandlung von Hautproblemen, wie z. B. Sonnenbrand.
            Das reine Gel, das entweder aus den Blättern der Pflanze selbst gewonnen oder fertig gekauft wird, verschafft sofortige Kühlung und lindert Schmerzen und Juckreiz. Da es die Haut mit wertvollen Vitaminen und Mineralstoffen versorgt, feuchtigkeitsspendend und entzündungshemmend wirkt, ist das Gel der Aloe Vera ein optimales Hausmittel bei Sonnenbrand.
            Trage es bei Bedarf mehrmals täglich auf die betroffenen Haustellen auf und Dein Sonnenbrand wird sich bald regenerieren.

            Mehr über Aloe Vera erfährst Du in unserem Blog-Beitrag:
            https://satinnaturel.com/blogs/news/aloe-vera-wunderpflanze-fahigkeiten/

             

            - Arganöl

              Zur Behandlung gegen Sonnenbrand eignet sich auch das hochwertige Arganöl aus Marokko. Es gilt ebenfalls als kühlende und lindernde Pflege. Die in dem natürlichen Öl enthaltenen Tocopherole und ungesättigten Fettsäuren schützen die Zellen, helfen gegen freie Radikale und fördern die Regeneration der Haut.

              Mehr über die Kraft des Arganöls gibt es hier:

              https://satinnaturel.com/blogs/news/arganoel-exklusive-pflege-fuer-haut-haare-naegel-und-wimpern/

               

              (Quelle: https://de.fotolia.com/id/21723340)
              Viele natürliche Öle helfen im Kampf gegen die unangenehmen Symptome des Sonnenbrands.

               

              - Rizinusöl

                Dank seines Fettgehalts versorgt Rizinusöl die Haut mit Feuchtigkeit. Es ist auch sehr hilfreich um den Wundheilungsprozess zu beschleunigen, da es desinfizierend und heilend wirkt. Daher ist es ideal für die Pflege von Verbrennungen wie Sonnenbrand geeignet.

                 - Hagebuttenöl/Wildrosenöl

                  Dieses natürliche Öl ist gut bei trockener, schuppiger und rissiger Haut und unterstützt die Behandlung von Ekzemen sowie Verbrennungen/Sonnenbrand. Die im Öl enthaltene Transretinolsäure beschleunigt den Hautregenerationsprozess und hilft bei der Verbesserung der Feuchtigkeitsaufnahme.

                   - Jojobaöl

                  Die Kombination der wertvollen Inhaltsstoffe wirkt u. a. feuchtigkeitsbindend und eignet sich optimal für die Behandlung trockener, juckender Haut. Auch bei Akne, Entzündungen oder eben Sonnenbrand  hilft Jojobaöl bestens.

                   - Teebaumöl

                  Vermenge ein paar Tropfen Teebaumöl mit Kokosöl und trage die Mixtur auf Deinem Sonnenbrand auf. Das lindert die Schmerzen und versorgt Deine Haut mit Feuchtigkeit.

                   

                  All diese Öle kannst du übrigens im Onlineshop von Satin Naturel erwerben.
                  Ab 50 € ist deine Bestellung versandkostenfrei!

                  Wir hoffen, wir konnten Dir mit diesen Informationen und Tipps gegen Deinen Sonnenbrand helfen! Falls Du eigene Rezepte oder Sonnenbrand-Stories für uns hast, schreibe Sie gerne in das Kommentarfeld unter diesem Artikel!

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