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Achtung, Finger weg! Schädliche Inhaltsstoffe in Kosmetik

by Satin Naturel |

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Ein Mekka für Frauen und Männer, die sich gerne pflegen: Noch nie gab es so viele Kosmetikartikel mit vielversprechenden Eigenschaften und Wirkungen wie heute. Laut der Herstellerwerbung sollen sie für ebenmäßige Haut sorgen und den Teint verbessern, Poren verkleinern, Pickel und Mitesser reduzieren und natürlich Falten aufpolstern. Mit der Nutzung sollen angeblich Augenringe verschwinden, Lippen voller wirken oder die Haare nach und nach an Volumen gewinnen. Da stellt man sich als Käufer schon mal die Frage, wie diese Kosmetika diese Ergebnisse hervorrufen und mit welchen Wirkstoffen das geschehen soll. Und vor allem: Ist das eigentlich gesund?

 

Inhaltsstoffe genau ansehen

Immer mehr Frauen und Männer leben körper- und gesundheitsbewusst, machen Sport, achten auf ihre Ernährung und entscheiden sich für Gemüse, Obst und Fleisch aus Biobetrieben. Mit gesunden Shakes und Superfood wie Chiasamen, Acerola, Goji-Beeren oder einheimischen Wildpflanzen wie Löwenzahn oder Brennnessel wollen sie ihrem Körper etwas Gutes tun – und nebenbei auch für Schönheit von innen sorgen.

 

Was den Gebrauch von Kosmetikartikeln angeht, bleibt dieses starke Bewusstsein leider häufig noch aus. Beim Kauf neuer Beauty-Produkte wird selten darauf geachtet, was wirklich drin steckt und welchen Mehrwert die Inhaltsstoffe bieten. Meist glauben wir blind den Werbeversprechen und beschäftigen uns gar nicht mehr weiter mit der Materie.

 

Doch das kann böse Folgen haben! Um erkennen zu können, ob du dir mit deiner neuen Kosmetiklinie (egal ob Make-Up, Haarpflegeserien oder Hautpflege inkl. Duschgels) wirklich einen Gefallen tust, solltest du dir die Inhaltsstoffe genauer ansehen. Sie geben dir Aufschluss darüber, wie viel oder wenig und speziell ob und welche Chemie verarbeitet wurde. Mit etwas Kenntnis über die Wirkungen und vor allem Nebenwirkungen der Stoffe kannst du in Zukunft schnell entscheiden, ob du die Mittelchen an deinen Körper lassen willst.

 

Bei diesen Wirkstoffen ist Vorsicht geboten

Hormonell wirksame Substanzen, allergieauslösende Duftstoffe, Erdöl – sollten folgende Wirkstoffe in Kosmetikprodukten verarbeitet sein, lässt du am besten die Finger davon:

 

- Paraben:

Dieser Konservierungsstoff kann krebserregend wirken und findet sich vor allem in Gesichtscremes, Deos, Körperlotions, Make-Up, Lippenstiften und Shampoos.

Liest du in den Inhaltsstoffen nach, kann der Stoff auch als 4-Hydroxybenzoic Acid Methylparaben, Ethylparaben, Propylparaben, Isopropylparaben, Butylparaben, Isobutylparaben oder Phenylparaben bezeichnet werden. Also Vorsicht bei allen Worten, die auf „-paraben“ enden!

Tipp: Naturkosmetikprodukte wie die von SatinNaturel sind immer parabenfrei!

 

- Mineralöle/Erdöle/Paraffine

Sie kommen unter Namen wie Cera Microcristallina, Ceresin, Mineral Oil, Ozokerite, Paraffin, Paraffinum Liquidum oder Petrolatum vor allem in Cremes, Lippenpflegeprodukten oder Vaseline vor. Achtung: Sie können krebserregend sein!

Tipp: Auch hier am besten auf Naturkosmetikprodukte setzen!

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- Sodium Lauryl Sulfate/SLS:

Hierbei handelt es sich um ein sogenanntes Tensid. Tenside bewirken, dass zwei eigentlich nicht miteinander mischbare Flüssigkeiten, wie zum Beispiel Öl und Wasser, einfach vermengt werden können. Es kann häufig zu Allergien führen. Du findest es meist in Shampoos, Wasch- und Duschgels.

 

- Aluminiumsalze/Anti-Transpirante:

Sie sollen die Schweißbildung unterdrücken, indem sie die Poren verkleben. Häufig reizen Aluminiumsalze die Haut, man spricht auch von einer zellschädigenden Wirkung. Die Verwendung kann zu Knötchen unter den Achseln führen. Außerdem stehen Aluminiumsalze im Verdacht, Brustkrebs auszulösen. Es wird in den Inhaltsstoffen als Aluminium Chlorohydrate, Aluminum Chloride, Aluminium Stearate, Aluminum Powder, Aluminum Zirconium Tetrachlorohydrex, Alumina, Alaun oder CI 7700 gekennzeichnet.

Tipp: Unbedingt aluminiumsalzfreie Deos verwenden!

 

- PEG-Derivate / Polyethylenglykole

Diese werden in Shampoos, Seifen, Haarkuren und Lotions verwendet. Angeblich machen sie die Haut durchlässig für Schad- und Fremdstoffe.

 

- Formaldehyd

Es wird als Konservierungsmittel verwendet und gilt wegen seiner krebserregenden Wirkung als sehr umstritten. Formaldehyd steckt vor allem in Nagellacken oder Mascara sowie in Haarpflegeprodukten und Cremes.

Hinter folgenden Namen tarnt sich das Konservierungsmittel:

Bronidox, Bronopol, Diazolidinyl-Harnstoff, Diazolidinyl-Urea, Imidazolidinyl-Harnstoff, Imidazolidinyl-Urea, 2-Bromo-2-Nitropropane-1,3-Diol, 5-Bromo-5-Nitro1, 3-Dioxane, Diazolidinyl-Harnstoff. Vorsicht auch bei den Buchstaben: DM, DMDM, DEMD, DMHF, MDN.

Tipp: Mit Naturkosmetik gehst du auch Nummer sicher. Hier ist kein Formaldehyd verarbeitet!

 

- Alcohol Denat/Phtalate

Sehr problematisch! Phtalate kommen z. B. in Haarsprays oder Gesichtswassern vor, gelten als erbgutverändernd und krebserregend. Es droht sogar das Risiko einer Vergiftung! Sie erscheinen als Alcohol Denat, Dimetylphthalat, Diethylphthalat, Dimethyl Phthalate oder Di-n-Butylphthalat (DBP).

 

Weitere Allergieauslöser

 

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Solltest du zu Allergien neigen oder auf einmal komische Hautreaktionen nach der Verwendung neuer Kosmetika verspüren, könnte es an Azofarbstoffen (z. B. CI18050, CI14720, CI19140, CI12150, CI26100, CI27290 usw.) liegen. Weiterhin kritisch sind Wirkstoffe wie BHT / BHA (Butylhydroxytoluol, Butylhydroxytoluol), Diethanolamin (DEA) und Phenoxyethanol. Außerdem aufpassen solltest du bei Triethanolamin (TEA) und chemischen UV-Filtern in Sonnencremes wie Benzophenonen.

Solltest du Ekzeme bekommen oder starken Juckreiz verspüren, solltest du schnell deinen Hautarzt/Allergologen aufsuchen, um mit ihm abzuklären, ob du vielleicht allergisch gegen einen dieser Stoffe bist.

 

Kunststoffe und Mikroplastik schaden Umwelt und Gesundheit

In einer Vielzahl von Kosmetikprodukten werden nicht nur die oben genannten Wirkstoffe verwendet, sondern auch Kunststoffe. Diese fungieren als Schleifmittel, Bindemittel, Füllmittel oder Filmbildner und kommen dort in flüssiger oder gelartiger Form vor, aber auch partikulär als Mikroplastik. Das sind Mini-Plastik-Partikel, die kleiner als 5 Millimeter sind – also so klein, dass sie für das menschliche Auge kaum noch sichtbar sind. Sie werden industriell hergestellt, um dann in Kosmetika Verwendung zu finden: Beispielsweise als Kügelchen in Peelings sowie Duschgels und Zahnpasta. Hier haben sie den Auftrag, abgestorbene Hautzellen und Zahnbeläge zu entfernen. Weiterhin kann man sie u. a. auch in Make-Up, Lippenstiften, Shampoos oder Sonnencremes finden.

 

Was im ersten Moment noch nicht so dramatisch klingt, hat eine schlimme Auswirkung auf die Umwelt: Die Mikroplastik-Partikel sind meist unlöslich und gelangen durch das Abwasser zu den lokalen Kläranlagen, die diese nicht ausreichend aus dem Wasser filtern können. Die Folge: Mikroplastik gelangt aus dem Abwasser in die Umwelt bis hin in die Meere und richtet dort unabsehbare Schäden an. Forscher haben diese Partikel mittlerweile schon in Zooplankton, Muscheln, Würmern, Fischen und auch in Seevögeln nachgewiesen.

 

Wie kann das passieren? Leichte Mikroplastik schwimmt auf der Meeresoberfläche. Da diese Plastikteilchen so klein sind, können Meeresbewohner die Partikel mit ihrer eigenen Nahrung verwechseln und zu sich nehmen. Oder sie nehmen sie passiv durch Filtration auf oder indem sie „mit Plastik verseuchte“ Nahrung – also kleine Meerestiere, die ihr Futter verwechselt haben – zu sich nehmen. Plastik wirkt aufgrund seiner physikalischen und chemischen Eigenschaften wie eine Art Magnet für hochgiftige Schadstoffe wie etwa Pestizide. An den Kunststoffpartikeln sind von Forschen bis zu tausendfach höhere Schadstoffkonzentrationen gefunden worden als im Umgebungswasser. Und das hat natürlich Auswirkungen auf die Meeresorganismen: Physiologische Störungen, Tumorbildung und erhöhte Sterberaten gehen auf die Rechnung von Plastik aus Kosmetika.

 

Photo by Brian Yurasits on Unsplash

 

 

Nicht nur, dass es Tieren und Umwelt schadet, auch wir Menschen nehmen diese Mikroplastik auf, indem wir z. B. Fische essen. So gelangen die Kunststoffe auch in unseren Organismus. Und das ist für unsere Gesundheit sehr bedenklich. Wissenschaftler warnen: Von Allergien und Fettleibigkeit bis hin zu Unfruchtbarkeit, Herzerkrankungen und Krebs – das alles kann von Kunststoffen und Mikroplastik kommen!

Ein ökologisches Desaster! Aus diesem Grund setzen sich viele Organisationen, u. a. der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e. V. (kurz: BUND) oder Greenpeace, für ein Verbot von Mikroplastik und anderen Kunststoffen in Kosmetikartikeln ein. Übrigens: Die breite Mehrheit der Deutschen (83 Prozent) erwartet von den Kosmetikherstellern, dass sie auf Kunststoffe in fester, flüssiger oder anderer Form in ihren Produkten verzichten. Dies ergab eine repräsentative Umfrage, die das Emnid-Institut im Auftrag von Greenpeace durchgeführt hat.

 

Für Verbraucher ist es häufig schwierig, herauszufinden, ob in einem Produkt Kunststoff bzw. Mikroplastik verarbeitet wurde. Schaue bei Kosmetikartikeln, die du kaufen möchtest, unbedingt auf die Inhaltsstoffe. Stutzig werden solltest du, wenn du folgende Begriffe liest: Polyethylen/PE, Polypropylen/PP, Polyethylenterephthalat/PET, Nylon-12, Nylon-6, Polyurethan/PUR oder PU, Acrylates Copolymer/AC, Acrylates Crosspolymer/ACS, Polyacrylat/PA, Polymethylmethacrylat/PMMA oder Polystyren/PS. Diese Produkte solltest du meiden.

Jetzt fragst du dich bestimmt, welche Alternativen es gibt? Ganz klar - wir raten dir zur Nutzung von Naturkosmetik!

 

Auf der sicheren Seite mit Naturkosmetik von SatinNaturel

 

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Unser junges Label SatinNaturel steht für vegane Kosmetik auf dem aktuellsten Stand der Wissenschaft, die sich als Ziel gesetzt hat, so natürlich, nachhaltig und wirksam zu sein wie möglich.

 

Wir bieten Kosmetik ohne künstliche Duft- und Farbstoffe sowie ohne Kunststoff und Mikroplastik. Die Produkte sind für jeden Hauttyp verträglich und verzichten vollends auf möglicherweise krankmachende Inhaltsstoffe. Wir lieben Tiere und lehnen bei der Entwicklung unserer Produkte Tierversuche strikt ab. Unser Anliegen und Bestreben ist, Kosmetik auf den Markt zu bringen, die wirklich gesund für dich ist, die deinen Körper pflegt und ihm Gutes tut – und auch ethisch aus reinem Gewissen vertretbar ist!

 

Wir arbeiten aufrichtig, sorgsam und gewissenhaft und lassen unsere Produkte stets wissenschaftlich überprüfen. Du kannst uns also voll und ganz vertrauen.

 

Neugierig? Sieh‘ dich gerne in unserem Online-Shop um:

http://satinnaturel.com/

 

Mehr zum Thema

Solltest du dich noch weiter über das Thema „Schadstoffe in der Kosmetik“ informieren wollen, können wir dir folgende Links empfehlen:

 

 

Weitere Fakten zu Mikroplastik und Kunststoff in Kosmetika: 

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