Dein Warenkorb

Dein Warenkorb ist momentan leer.

Zurück zum Shop

Natürlich – vegan - bio in der Kosmetik: Was bedeutet was?

by Satin Naturel |

Bewusstes Konsumieren ist lange schon nicht mehr nur auf die Ernährung begrenzt – gerade auch im Bereich der Kosmetik setzen immer mehr Käufer auf ein Extra-Plus an Qualität. Mit Naturkosmetik und Produkten aus kontrolliert biologischem Anbau tuen sie sich, ihrem Körper und der natürlichen Schönheit etwas Gutes. Hohe ethische Werte rund um den Boykott von Tierversuchen steht nicht nur bei einer veganen Lebensweise, sondern auch bei veganer Kosmetik auf dem Plan. Was die Begriffe Naturkosmetik, vegane Kosmetik und Bio-Kosmetik im Einzelnen bedeuten, erfährst Du in diesem Blog-Beitrag.

 

Naturkosmetik: Natürliche Körperpflege Körperpflege ohne Zusätze und Schadstoffe

Während für konventionelle Kosmetik die volle Bandbreite an potentiell gesundheitsschädlichen Zusatzstoffen (https://satinnaturel.com/blogs/news/schaedliche-inhaltsstoffe-kosmetik/) ausgeschöpft werden kann, übt sich Naturkosmetik ganz klar im Verzicht: Der Einsatz von synthetischen Inhaltsstoffen, künstlichen Konservierungs-, Farb- und Duftstoffen sowie Kunststoffen bzw. Mikroplastik ist stark limitiert oder es wird sogar gänzlich darauf verzichtet. All diese Stoffe können Allergien und andere Krankheiten auslösen. Weiterhin wird in der Regel dem Einsatz gentechnisch behandelter Rohstoffe entsagt. Die Zutaten sollten nachhaltig produziert werden, natürlichen Ursprungs sein und aus biologischem Anbau stammen. Weiterhin sollte sich Naturkosmetik dem Tierschutz widmen und aktiv auf Inhaltsstoffe verzichten, die an Tieren getestet worden sind.

 

Vegane Kosmetik: Kein Tier in der Tube

Vegane Kosmetikprodukte dürfen grundsätzlich keine Stoffe enthalten, die von lebenden oder toten Tieren stammen. So sind nicht nur z. B. Bienenwachs, Honig oder Milch tabu, sondern auch Nerzöl oder Murmeltierfett. Es ist allerdings nicht ausgeschlossen, dass manche Hersteller veganer Kosmetik auf Rohstoffe aus wirbellosen Tieren zurückgreifen.

Heutzutage gibt es keine tierischen Stoffe in Kosmetika, die nicht durch pflanzliche zu ersetzen wären. Hyaluronsäure beispielsweise wurde früher aus Hahnenkämmen gewonnen, mittlerweile kann es auch biotechnologisch produziert werden. Keratine – Bestandteile, die häufig in Shampoos und Haarkuren zu finden sind – werden aus zermahlenen Hufen, Federn oder Hörnern hergestellt. Es gibt aber eine vegane Alternative:  Proteine aus Hülsenfrüchten, Mandelöl und Soja. Gelatine, ein Gemisch aus Proteinen, das oft in Gesichtsmasken oder Shampoos enthalten ist, wird aus Tierknochen und -haut gewonnen. Auch hier gibt es vegane Gegenvorschläge: Meeresalgen oder Irländisches Moos. Meist aus tierischen Fetten (z. B. Rindertalg) wird Glyzerin hergestellt. Es steckt häufig in Seifen, Zahnpasta oder Salben. Es können aber genauso gut pflanzliche Öle genutzt werden. Jedoch Vorsicht: Oft wird Palmöl herangezogen, für dessen Anbau Regenwald gerodet wird. Weiterhin ist da noch Bienenwachs, ein Inhaltsstoff, der in vielen Lippenstiften, -balms oder Handcremes steckt. Genausogut funktioniert Carnaubawachs.

Die Crux an der Geschichte mit der veganen Kosmetik: Der Begriff „vegan“ ist nicht geschützt, leider gibt es auch keine einheitlichen Qualitätsstandards dafür. Viele Hersteller kennzeichnen ihre Produkte daher selbst. Es gibt aber Siegel, die dennoch anerkannt sind, beispielsweise die „Vegan-Blume“ – es ist das einzige, das gleichzeitig für vegane und tierversuchsfreie Kosmetik steht. Dies bedeutet, dass das jeweilige Produkt, seine Produktionsprozesse und Inhaltsstoffe vegan und tierversuchsfrei sein müssen.

Und da sind wir auch schon beim nächsten Thema: den Tierversuchen. Wer sich für vegane Kosmetik entscheidet, hat dabei auch meist das Thema „Tierversuche“ im Kopf. Eigentlich sind diese für Kosmetikprodukte laut EU-Verordnung seit 2013 verboten. Es ist jedoch möglich, dass ein neuer, noch nicht zugelassener Bestandteil an Tieren getestet wird. Um dies auszuschließen, erfordert es für Dich einige Recherchearbeit. Wenn Du sicher gehen willst, solltest Du auf Siegel wie den Leaping Bunny, den Hasen mit einer schützenden Hand oder das Siegel für kontrollierte Naturkosmetik vom Bundesverband Deutscher Industrie.- und Handelsunternehmen achten. Die Tierschutzorganisation Peta hat zudem eine Liste mit tierversuchsfreier Kosmetik veröffentlicht.

Zum Abschluss noch eine wichtige Frage: Wie steht es eigentlich um die Wirksamkeit und Verträglichkeit veganer Kosmetik? Ob in einer Creme Bestandteile tierischen oder pflanzlichen Ursprungs stecken, spielt keine Rolle. Sowohl natürliche als auch synthetische Stoffe können Allergien oder Unverträglichkeiten auslösen. Eine gute Strategie ist es, grundsätzlich lieber Produkte mit wenigen Inhaltsstoffen auszuwählen. Und dass vegane Kosmetik auf Komponenten wie Kaviarextrakt oder Seidenprotein verzichtet, schmälert ihre Effekte nicht – denn die Wirksamkeit dieser Wirkstoffe ist ohnehin fragwürdig.

Mehr zum Thema vegane Kosmetik findest Du auch hier.
(https://satinnaturel.com/naturkosmetik/vegane-kosmetik/ ).

 

Bio-Kosmetik: Nix mit Gentechnik

Die Rohstoffe, die für Bio-Kosmetik benutzt werden, stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Das bedeutet, dass bei Ihrer An- und Aufzucht auf Gentechnik, mineralische Kunstdünger und chemische Pestizide verzichtet wird.

Jedoch ist der vorgeschriebene Anteil dieser biologischen Rohstoffe stark an der jeweiligen Bio-Zertifizierungsstelle festgesetzt. Abhängig vom Siegel auf Deinem Bio-Produkt befinden sich darin bis zu 95 % rein biologische Inhaltsstoffe.

Anstelle von chemischen Konservierungsstoffen wird bei der Herstellung von Biokosmetik auf natürliche Konservierungsmittel gesetzt. So sorgen ätherische Öle oder bestimmte Pflanzenextrakte bzw. naturidentische Konservierungsmittel wie Benzoesäure, Salicylsäure und Benzylalkohol für die gewünschte Haltbarkeit aus natürlicher Basis.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Bio-Beauty-Produkte zwangsläufig vegan sind. Inhaltsstoffe wie Bienenwachs oder Honig können hier schon verarbeitet sein. Auch das Thema Fair Trade ist kein Muss für Bio-Produkte. Viele Unternehmen haben sich aber freiwillig dazu verpflichtet. Denn: Sie wollen etwas verändern und besser machen, etwas an Mensch und Umwelt zurückgeben.

 

Und was bedeutet das Ganze für Dich?

Wenn Du bewusster leben willst, solltest Du auch darauf achten, nicht alles an Deine Haut und Haare zu lassen. Viele gesundheitliche Probleme (von Allergien bis Krebserkrankungen) können möglicherweise eingedämmt werden, indem Du Dich für qualitativ hochwertige Kosmetikprodukte entscheidest.

Wir von Satin Naturel bieten Dir eine effektive Pflegelinie, die allen obenstehende Kategorien und Kriterien entspricht: Wir sind natürlich und verzichten auf Schadstoffe in unseren Kosmetikprodukten. Weiterhin sind unsere Produkte vegan und ohne Tierversuche hergestellt. Und biologisch sind die Artikel auch noch. Wir bieten Dir also das volle Programm, um Dich auf ganz verträgliche Weise ohne überflüssigen Schnickschnack zu pflegen.

 

 

Stephanies Tipp

Gerade in Bezug auf tierversuchsfreie Kosmetik wurden viele Apps entwickelt, die Dir die Entscheidung einfacher machen. Diese drei Anwendungen zeigen Dir im Gemüsegalopp (wie Homer Simpson sagen würde) auf, ob Dein gewünschtes Pflegeprodukt an Tieren getestet wurde:

- Kosmetik ohne Tierversuche (von kosmetik-vegan.de)

- Animal’s Liberty – Wer macht’s (von Quimron GmbH)

- ToxFox – der Produktcheck (von Bund – Friends of the Earth Germany)

Kommentare (0)

Schreib' einen Kommentar