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Insektenstiche auf natürliche Weise behandeln

by Satin Naturel |

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Jeder kennt es: das Summen und Brummen, wenn ein Insekt um Dich herumschwirrt. Vor allem im Sommer sind Wespen, Bienen oder Stechmücken unterwegs. Und wenn Du Pech hast, gehörst Du zu den unglücklichen Stichopfern. Welche Arten von Insektenstichen es gibt, ob sie gefährlich sind und wie Du sie mit natürlichen Ölen behandeln kannst, erfährst Du in diesem Artikel.

 

Welches Insekt hat mich gestochen?

 

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- Biene

    Die Biene gilt als sehr friedliches Insekt. Sie sticht nur zu, wenn sie sich bedroht fühlt. Es wird daher kaum vorkommen, dass eine Biene von selbst zu Dir geflogen kommt und Dich angreift. Sie sticht nur zum Zweck der Verteidigung. Daher solltest Du versuchen, ruhig zu bleiben und keine hektischen, panischen Bewegungen auszuführen, wenn eine Biene in Deiner Nähe ist. Das macht dem Tier Angst – und es ist möglich, dass es dann erst recht zusticht.

    Bist Du gestochen worden, bleibt der Stachel in Deiner Haut stecken. Deine Haut rötet sich, sie schwillt an, schmerzt und brennt. Außerdem kann sie jucken. Du solltest den Stachel, in dem sich das Bienengift befindet, vorsichtig mit einer Pinzette entfernen. Durch den Verlust des Stachels stirbt die Biene.

    Ein Bienenstich ist sehr unangenehm, aber bei gesunden Menschen kein Anlass zur Sorge. Solltest Du allerdings allergisch auf das Bienengift reagieren und Symptome wie Atemnot, Übelkeit, Erbrechen, Schluck- und Sprechbeschwerden oder Herzrasen bekommen, dann musst Du schnell einen Arzt aufsuchen.

     

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    - Wespe

      Eine optisch hohe Ähnlichkeit zu einer Biene weist die Wespe auf. Siehst Du genauer hin, kannst Du aber dennoch Unterschiede erkennen: Bienen sind dick und haben einen flauschigen Pelz, sie sind dunkelgelb gefärbt. Wespen hingegen sind schlank, kaum behaart und hellgelb. Weiterhin sind Bienen eher friedliche Pollensammler, die nur einmal stechen und danach sterben. Wespen gelten als räuberische Insekten, die auch mehrmals stechen können. Das merkst Du schon daran, dass Wespen Dir ganz schön auf die Pelle rücken können, wenn Du im Freien etwas isst oder trinkst.

      Auch hier gilt: Ruhe bewahren! Durch Schlagen oder wildes Herumfuchteln fühlt sich die Wespe bedroht und sticht zu. Der Wespenstich fühlt sich ähnlich an wie ein Bienenstich: Es schmerzt, brennt, die Haut schwillt an und rötet sich. Die Giftmenge, die bei einem Wespenstich abgegeben wird, ist geringer als die einer Biene.
      Die Abwehrreaktionen Deines Körpers sind normal und klingen nach 2 bis 4 Tagen von selbst wieder ab.

      Sollten sich Quaddeln oder sehr starke Schwellungen an der Stichstelle bilden, solltest Du Kreislaufbeschwerden oder Herzrasen bekommen, sind das Anzeichen für eine allergische Reaktion. In diesem Fall solltest Du schnell einen Arzt aufsuchen. Das gilt auch für Stiche im Mund- und Rachenraum. Hier bitte nicht abwarten, sondern gleich zum Arzt gehen!

       

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      - Bremse

        Bremsen sind blutsaugende Insekten und gehören der Gattung der Fliegen an. Außerdem gehören sie zu den sogenannten Zweiflüglern. Ihr Körper ist länger und heller als der einer Fliege. Bremsen sind grau-braun und mit kleinen, dunklen Tupfern gefärbt.

        Du wirst Bremsen hauptsächlich an schwül-warmen Sommertagen in der Nähe von Wasserstellen, Teichen, Tümpeln oder Badeseen begegnen. Oder sogar Viehweiden, denn Bremsen stechen nicht nur Menschen, sondern auch Pferde oder Kühe. Sie werden von Schweiß (aller Art) angezogen und können beim Menschen sogar durch die Kleidung hindurch stechen bzw. beißen. Denn so ernähren sich diese Insekten: Sie saugen Blut. Allerdings nur die Weibchen, die männlichen Bremsen begnügen sich mit Nektar aus Blüten.

         

        Wirst Du von einer Bremse gestochen, ist der Schmerz sofort spürbar. Es bildet sich eine rote Schwellung auf der Haut, die wesentlich größer als z. B. beim Stich eines Moskitos ist. Die Stelle schmerzt und juckt stark. Häufig findet sich eine kleine Vertiefung in der Mitte des angeschwollenen Bereichs. Die Heilungszeit der Haut ist hierbei deutlich länger, als wenn Dich eine Mücke gestochen hat.

         

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        - Stechmücke

          In Deutschland sind etwa 50 verschiedene Arten von Stechmücken heimisch. Sie sind an ihrem filigranen Körperbau und den langen, dünnen Beinen erkennbar. Die Weibchen verfügen über ein spezielles Mundwerkzeug, den sogenannten Saugrüssel, mit dem sie auch stechen können, wenn sie Blut für die Fortpflanzung benötigen.  

          Diese lästigen Blutsauger haben Dir bestimmt schon die ein oder andere schlechte oder gar schlaflose Nacht beschert. Der häufigste Täter dabei ist die Gemeine Stechmücke oder die Nördliche Hausmücke.

          Wurdest Du gestochen, beginnt die Stelle aufgrund bestimmter Proteine im Speichel der Stechmücke zu jucken, sie erwärmt sich und es bildet sich eine kleine Quaddel.

           

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          - Zecke

            Zecken sind kleine Spinnentiere. Sie warten im Gestrüpp, im Unterholz oder in hohen Gräsern auf ihren Wirt. Das kann der Mensch oder ein Tier sein. Die Zecken krallen sich z. B. an einem Bein oder Arm fest, krabbeln umher und suchen sich eine geeignete Einstichstelle.

            Zecken sind sehr klein, oft auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen. Häufig fallen sie erst auf, wenn sie schon zugebissen haben. Die Bissstelle juckt und eine vollgesaugte Zecke zeigt sich.

            An sich ist der Zeckenstich nicht tragisch – wäre da nicht das Risiko für gefährliche Krankheiten wie Borreliose oder Frühsommermeningoenzephalitis, kurz FSME. Das Robert-Koch-Institut meldet, dass zehn bis 35 Prozent der Zecken die gefährlichen Borrelien in sich tragen. Sie gelangen in den Speichel der Insekten und können darüber auf den Wirt übertragen werden. In Deutschland infizieren sich ca. zwei bis sechs Prozent der Menschen mit Zeckenbiss mit Borrelien.

            Findest Du eine Zecke an Deinem Körper, so solltest du sie schnellstmöglich mit einer feinen Pinzette, Zeckenzange oder -karte aus der Haut ziehen. Denn: Je länger sie saugt, desto höher wird das Risiko für übertragbare Krankheiten. Ist die Zecke entfernt, solltest Du die entsprechende Hautstelle desinfizieren und in den kommenden Tagen gut beobachten. Entzündet sie sich, wird sie rot, schmerzt oder juckt, dann solltest Du zum Arzt gehen.

             

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            - Floh

              Der Floh ist ein Parasit, der ein bis sieben Millimeter groß werden kann. Er ernährt sich von Blut. Durch seine enorme Sprungkraft von bis zu einem Meter kann er sich schnell und unkompliziert von Wirt zu Wirt weiterbewegen.
              Es gibt verschiedene Floharten, so z. B. den Katzenfloh, Hundefloh oder Menschenfloh. Allerdings sind Flöhe in Bezug auf ihren Wirt nicht sonderlich wählerisch.

               

              Flohbisse beim Menschen können durch den Menschenfloh verursacht werden. Doch durch den hohen Hygienestandard ist er schon weitgehend ausgestorben. Findest Du bei Dir Flöhe, so sind das meist „Mitbringsel“ Deiner Haustiere oder „Souvenirs“ eines Besuchs im Streichelzoo.

              Flohbisse erkennst Du leicht auf Deiner Haut: Es sind hellrote, leicht erhabene Flecken, die etwa einen Zentimenter groß sind und in Gruppen oder Reihen nah beieinander auftreten. Sie können heftig jucken.

               

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              - Bettwanze

                Bettwanzen sind mit einer Größe von einem bis sieben Millimetern sehr klein und haben ein außergewöhnliches Talent, sich gut zu verstecken. Aus diesem Grund lassen sie sich nur schwer erkennen. Sie haben sechs Beine, einen ovalen, flachen Körper und eine gelbbraune bis rotbraune Färbung. Sie ernähren sich von Blut. Nach dem Blutsaugen wechselt die Farbe des Hinterleibs zunehmend von rot bis hin zu schwarz.

                Bettwanzen beißen Menschen in der Regel, wenn sie schlafen. Dabei werden sie vom CO²-Ausstoß und der Wärme angelockt. Sie beißen meist an mehreren Stellen. Dabei treffen sie selten beim ersten Versuch und versuchen es daher so lange, bis sie ein geeignetes Blutgefäß gefunden haben. An Deinem Körper macht sich das durch die sogenannte „Wanzenstraße“ bemerkbar: mehrere Bissspuren in einer Reihe, die mehr oder weniger stark jucken können.

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                Diese natürlichen Öle helfen gegen Insektenstiche

                Ein Insektenstich ist zwar unangenehm und nervig, aber normalerweise nicht lebensbedrohlich – es sei denn, Du bist Allergiker!

                Als erste Hilfe bei Insektenstichen empfehlen wir Dir die Stelle vorsichtig z. B. einem Kältepack oder Eiswürfeln (beides vorher in ein Tuch wickeln) zu kühlen.

                Im Anschluss kannst Du die Stiche mit Mitteln aus der Naturkosmetik behandeln:

                 

                - Teebaumöl

                  Das Öl, das aus den Blättern des Teebaums gewonnen wird, wirkt effektiv gegen Bakterien, Viren und Pilze, es ist entzündungshemmend und hilft der Haut sich selbst zu heilen. Durch seine Inhaltsstoffe wie Terpinen-4-ol, Monoterpene, Pinen und Cineol hilft es im Kampf gegen Insekten und deren Stiche/Bisse.

                  Zum einen kannst Du Dir Wespen, Zecken, Stechmücken & Co. vom Leib halten, indem Du z. B. ein Schälchen mit Teebaumöl aufstellst. Die Insekten mögen den Geruch gar nicht und suchen schnell das Weite.
                  Solltest Du dennoch gestochen worden sein, gib‘ einen Tropfen Teebaumöl auf den Stich – der Juckreiz oder das brennende Gefühl sollten so bald nachlassen und die Einstichstelle wird desinfiziert.

                  Hast Du Dir eine Zecke eingefangen, kann Dir das Öl dabei helfen, sie leichter und sicherer zu entfernen: Wenn sie noch in Deiner Haut ist, beträufle Sie mit ein paar Tropfen Teebaumöl. Dadurch lockert sich ihr Biss. Ziehe die Zecke dann behutsam mit einer Pinzette heraus und desinfiziere die verbleibende Bisswunde mit Teebaumöl.

                  Mehr zum Thema Teebaumöl, seine Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten erfährst Du in unserem Blog-Artikel: „Teebaumöl: Kleine Hausapotheke mit unzähligen Anwendungsmöglichkeiten“
                  https://satinnaturel.com/blogs/news/teebaumoel-anwendung-hausapotheke/#Bekaempfung_von_Ungeziefer_mit_Teebaumoel

                   

                  - Pfefferminzöl

                    Es ist schleimlösend, bekämpft Mundgeruch, regt den Appetit an, lindert Krämpfe, Schmerzen und Beschwerden im Magen-Darm-Bereich, erhöht die Gallenproduktion und lindert Kopfschmerzen. Nicht nur das: Es wirkt antibakteriell, bekämpft Viren, Parasiten und Pilze.


                    Ähnlich wie beim Teebaumöl mögen Insekten den Geruch von Pfefferminzöl gar nicht. Wenn Du Dir einige Tropfen des Öls auf Deine Hand- und/oder Fußgelenke gibst und sie sanft einmassierst, so werden Mücken fern von Dir bleiben. Alternativ kannst Du auch ein mit Pfefferminzöl beduftetes Tuch mit Dir tragen oder das Öl Deiner Körpercreme beimischen.

                    Wenn Du gestochen wurdest, kannst Du einen Teelöffel Heilerde, ein paar Tropfen Pfefferminzöl und ein wenig Wasser zu einer Art Paste verrühren und dies auf den Stich geben. Durch die Kombination der beruhigenden Inhaltsstoffe wird der Juckreiz schnell verschwinden.

                    Mehr zum Thema Pfefferminzöl erfährst Du in unserem Blog-Artikel:
                    „Pfefferminzöl: So vielfältig lässt es sich anwenden“
                    https://satinnaturel.com/blogs/news/pfefferminzoel-so-vielfaeltig-laesst-es-sich-anwenden/

                     

                    - Arganöl

                      Als ein weiteres effektives Mittel gegen Mückenstiche und Insektenbisse hat sich Arganöl erwiesen.
                      Es schützt die Zellwände, bietet Schutz gegen freie Radikale und hat durch seine Polyphenole eine außerordentliche entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkung. Diese heilenden Eigenschaften helfen hervorragend gegen Stiche und Bisse, denn sie lindern das Brennen und Jucken, indem sie den Speichel z. B. einer Mücke neutralisieren und die Haut so bei der Heilung unterstützen.


                      Gib einen Tropfen Arganöl direkt auf den Stich/Biss auf Deiner Haut, verteile ihn und massiere ihn sanft ein. Nun sollte er fünf bis zehn Minuten einziehen. Das Arganöl sollte auf der Haut bleiben und nicht abgewaschen werden.  Diese Prozedur kannst Du mehrmals täglich wiederholen.

                       

                      Weitere Infos, Tipps und Tricks zum Arganöl findest Du hier:
                      „Arganöl: Exklusive Pflege für Haut, Haare, Nägel und Wimpern“
                      https://satinnaturel.com/blogs/news/arganoel-exklusive-pflege-fuer-haut-haare-naegel-und-wimpern/

                       

                      - Aloe Vera Gel

                        Schon die alten Mayas haben die Aloe Vera gegen Insektenstiche angewendet. Aloe Vera wirkt entzündungshemmend, antiviral, antibakteriell, sie eliminiert freie Radikale und ist als eine Art natürliches Antibiotikum anzusehen.


                        Du kannst entweder ein frisches Aloe Vera-Blatt direkt von Deiner Zimmerpflanze abschneiden, das Gel heraustrennen und es auf die verletzte Stelle geben. Wahlweise kannst Du auch das Satin Naturel Bio Aloe Vera Gel verwenden, um Deinen Stich zu behandeln. Verteile einfach ein bisschen Gel auf der Hautstelle – das war’s!

                        Was die Aloe Vera noch alles für Deine Gesundheit und Schönheit leisten kann, erfährst Du hier: „Aloe Vera: Was diese Wunderpflanze alles kann“
                        https://satinnaturel.com/blogs/news/aloe-vera-wunderpflanze-fahigkeiten/

                         

                         

                        Stephanies Tipp:

                        Wenn Du ein paar Tropfen Eukalyptusöl, Zitronenöl und Pfefferminzöl in einer Duftlampe verdampfen lässt, bekommst Du nicht nur einen angenehmen Geruch in Wohnzimmer & Co., sondern hältst Dir so auch gleich nervige Insekten vom Hals.

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