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Legendäre Hyaluronsäure

by Satin Naturel |

Hyaluronsäure: Was verbirgt sich hinter dem legendären Wirkstoff?

Autor Satin Naturel / Kategorie Beauty Inhaltsstoffe / Veröffentlicht: Jan-2020

Hyaluronsäure ist im wahrsten Sinne des Wortes ein legendärer Wirkstoff.

In der TV-Werbung oder Online-Anzeigen, in Fachartikeln, Magazinen, beim Online-Shopping und Schlendern durch Deine Lieblingsdrogerie kommst Du an diesem großen Begriff nicht mehr vorbei!

Hyaluronsäure, als Anti-Aging Wunder und Quelle für langanhaltende Hautfeuchtigkeit bezeichnet, findet sich in Cremes, Gels, Seren und Injektionen beim Dermatologen. Doch was ist dieses Zaubermittel eigentlich? Und was kann es für Deine Schönheit tun?

In diesem Artikel geben wir Dir alle Infos, die Du brauchst!

Was ist Hyaluronsäure?

Hyaluronsäure ist ein Glykosaminoglykan, ein Stoff, der zu den sauren Polysacchariden, also zu den sogenannten natürlichen Mehrfachzuckern, gehört. Diese sind von Geburt an in Deinem Körper vorhanden. Durch körpereigene Enzyme wird die Hylauronsäure aus einzelnen Bausteinen zu einem komplexen Gebilde zusammengefügt. Sie hat eine bestimmte räumliche Struktur inne, durch die sie extrem viel Wasser binden kann.

Der Name ist mit dem griechischen Wort „hyalos“ verwandt, was so viel wie „gläsern“ bedeutet. Er bezieht sich auf die transparente, gelartige Struktur der Hyaluronsäure-Moleküle, wenn sie mit Wasser in Verbindung kommen. Sie hat in Deinem Körper viele Funktionen und kommt an beinahe jeder Stelle vor: Hyaluron ist u. a. ein essentieller Bestandteil des Augen-Glaskörpers, befindet sich in den Knochen, den Bandscheiben und der Gelenkflüssigkeit (Synovialflüssigkeit).

In besonders hoher Konzentration finden sich die Moleküle zudem in Deiner Haut. Hyaluronsäure ist ein wichtiger Baustein des Bindegewebes und der extrazellulären Matrix, eine aus Glykoproteinen, Proteinen und Polysacchariden bestehende, gelartige Struktur, die die Räume zwischen den Zellen ausfüllt. Sie ähnelt einem Polster, auf dem die oberste Hautschicht glatt und ebenmäßig aufliegt. In der Haut sorgt Hyaluronsäure für natürliche Elastizität und Straffheit.

Das Wort Hyaluron ist mit dem griechischen „hyalos“ verwandt, was so viel wie „gläsern“ bedeutet. Der Name bezieht sich auf die transparente, gelartige Struktur der Hyaluronsäure-Moleküle, wenn sie mit Wasser in Verbindung kommen.  

Funktionen von Hyaluronsäure im Körper und Folgen des Verlusts

Die einzigartige Eigenschaft der Hyaluronsäure liegt darin, Unmengen an Wasser beziehungsweise Feuchtigkeit binden zu können – bis zu sechs Liter Wasser pro Gramm.

Dadurch hilft sie der extrazellulären Matrix Deiner Haut dabei, Feuchtigkeit zu speichern. Junge Haut ist besonders reich an Hyaluronsäure. Daher ist sie so elastisch und besitzt viel Stärke und Spannkraft. Bereits mit etwa 25 Jahren kann die hauteigene Produktion von Hylauronsäure langsam nachlassen. Es kommt zum Verlust des zwischen den Hautzellen liegenden Füllmaterials. Die Folge: Die Haut verliert mit zunehmendem Alter an Feuchtigkeit, Elastizität und Volumen. Es bilden sich – zusammen mit dem einsetzenden Abbau von Kollagen – feine Linien und schließlich auch die ersten Falten aus.

Der Hyaluronsäureanteil lässt mit den Jahren nicht nur in der Haut nach, sondern im gesamten Körper. Knackende Gelenke beispielsweise können darauf aufmerksam machen, dass die Hyaluronsäure aus der Gelenkflüssigkeit weicht. Auch die Augen können trockener werden.

Was ist die Lösung dieser Probleme?
Ganz klar! Die Hyaluronsäure muss dem Körper wieder zugeführt werden!
Aber erstmal müssen wir klären, woher sie überhaupt kommt.

Woher kommt Hyaluronsäure? Wie wird sie produziert?

Hyaluronsäure wurde zum ersten Mal in Jahre 1934 von Karl Meyer und John Palmer chemisch isoliert. Die erste Generation von Hyaluronsäure-Präparaten brachte man 1981 auf den Markt, wobei sie hier meist aus tierischen Quellen (z. B. Hahnenkämmen) stammte. Dies hat selbstverständlich einige Nachteile: Zum einen sprechen ethische Aspekte gegen die Gewinnung aus tierischen Materialien, zum anderen auch qualitative. Die in den tierischen Produkten enthaltenen Eiweiße konnten nicht vollständig beseitigt werden. Manche Anwender haben nach den Behandlungen mit nicht-veganem Hyaluron allergische Reaktionen bis hin zu gefährlichen, allergischen Schocks erlitten. Weiterhin birgt aus Tieren gewonnene Hyaluronsäure auch das Risiko, Krankheitserreger auf den Menschen zu übertragen.

So hat man weitergeforscht und einen anderen Weg gefunden, an die wertvolle Hyaluronsäure zu kommen. 1997 wurde ein Verfahren entwickelt, bei dem Hyaluron erstmals auf biotechnologischem Wege hergestellt werden konnte, indem Hefeproteine fermentiert wurden. Über mehrfaches Filtern und Reinigen wurde daraus veganes Hyaluron gewonnen. Diese Form der Hyaluronsäure war deutlich reiner als ihr aus tierischen Materialien hergestelltes Gegenstück. Weiterhin konnte das Molekulargewicht der Hyaluronsäure gesenkt und somit die positive Wirkung verstärkt werden (mehr dazu später in diesem Artikel).

Obwohl immer weiter an der biotechnologischen Lösung gefeilt wird, kommt es auch heute noch zu der Nutzung von Hyaluronsäure aus Hahnenkamm-Extrakt. Diese Problematik kannst Du umgehen, denn ein tierisches lässt sich von einem biotechnologischen Produkt am Preis unterscheiden: Hyaluron aus tierischen Quellen ist deutlich günstiger als veganes.

Welche Einsatzgebiete gibt es für Hyaluronsäure?

Medizinischer Einsatz von Hyaluronsäure

In der modernen Medizin kommt die Hyaluronsäure bereits seit längerer Zeit erfolgreich zum Einsatz. Hyaluronsäure wird als Wirkstoff für die Allgemeinmedizin in zahlreichen Darreichungsformen angeboten: als Spritzen, Ampullen, Cremes, Gels, Tropfen oder Kapseln.

Als medizinische Injektion wird es in erster Linie zur orthopädischen Behandlung von Gelenken mit Arthrose (Gelenkverschleiß) eingesetzt. Bei der sogenannten Viskosupplementation wird die Hyaluronsäure vom Arzt direkt in die Zwischenräume der Gelenke gespritzt. Auf diese Weise wird die Gelenksflüssigkeit wieder aufgefüllt. Das Gelenk wird also „geschmiert“ und in seiner Beweglichkeit und Funktion unterstützt. Trockene Augen können durch Hyaluronsäure-Augentropfen gelindert werden. Durch die Behandlung bildet sich ein dünner, wasserbindender Film über dem Auge. Genauso wie die in diesem Fall zu wenig vorhandene Tränenflüssigkeit hält dieser dann die Augen feucht. Eine andere Anwendungsmöglichkeit besteht in der lokalen Behandlung der Nasenschleimhaut mit Hyaluronsäure. Viele der heute handelsüblichen Nasensprays enthalten Hyaluron, um der Austrocknung der Nasenschleimhaut vorzubeugen.

Hylauronsäure bewirkt zudem eine verbesserte Wundheilung. Sie wird daher auch bei Hautverletzungen und Narben angewendet.

Ästhetische Dermatologie

Da im Laufe der Jahre die Hyaluronsäureproduktion im Körper abnimmt, das Gewebe schlaffer wird und die Haut nach unten absinkt, können im Zusammenspiel mit der Schwerkraft sogenannte Gravitationsfalten entstehen. Sie lassen das Gesicht meist hart, streng, verbraucht, alt und müde aussehen.


Doch die Hyaluronsäure kann der Haut wieder zugeführt werden – in der ästhetischen Medizin geschieht das mit sogenannter Fillern. Die Substanz biotechnologischen Ursprungs wird mit einer feinen Kanüle unter bestimmte Hautfalten und -bereiche gespritzt. Auf diese Weise gelangt sie in tiefere Schichten der Haut und entfaltet dort ihre aufpolsternde und volumenschenkende Wirkung. Injektionen mit Hyaluronsäure werden bei der Aufpolsterung von Naso-Labialfalten, kleinen Kräuselfalten um den Mund, eingesunkenem Gewebe, Stirnfalten und Knitterfältchen am Dekolleté verwendet. Zudem kann das Lippenvolumen damit erhöht werden (Lippenaufpolsterung). Hierbei beruht das Prinzip auf der hohen Wasserbindung und dem damit einhergehenden Aufpolsterungseffekt. Das Ergebnis der Behandlung hält etwa ein Jahr an. Erneute Behandlungen werden nach diesem Zeitraum immer wieder notwendig.

 

Hyaluronsäure-Injektionen sind eine Alternative zu Botox (Botulinumtoxin). Im Vergleich sind sie günstiger, lähmen die Muskeln nicht, sind verträglicher und weniger schmerzhaft. Ein weiteres Plus: Sie regen zusätzlich die Kollagensynthese an.

In der Kosmetik

Auch die Kosmetikindustrie hat die Vorzüge von Hyaluronsäure für sich entdeckt, denn Forscher haben herausgefunden, dass die Haut – wenn sie aber über einen längeren Zeitraum immer wieder mit Hyaluron versorgt wird – wieder praller wird. Somit werden Falten sichtbar reduziert.

Hyaluronsäure findet sich mittlerweile in vielen Pflegeprodukten. Aber aufgepasst: Nicht jedes Produkt ist gleichermaßen wirksam, denn Hyaluron ist nicht gleich Hyaluron! Entscheidend ist die Molekülgröße. Mehr dazu findest Du im nächsten Abschnitt.

Die verschiedenen Arten von Hyaluronsäure

Gefühlt kommen wöchentlich neue Produkte für die äußerliche, kosmetische Anwendung auf den Markt – doch häufig sind sie nur bedingt wirksam, da sie a) nur einen geringen Anteil an Hyaluronsäure besitzen und b) häufig nur oberflächlich wirken. Schuld daran ist die Zusammensetzung beziehungsweise die Größe der Hyaluronsäure-Moleküle, die hochmolekular oder niedermolekular sein können.

Was ist dabei der Unterschied?

Hochmolekulare Hyaluronsäurebesteht aus einer Molekülmasse von 1.500 kD (kD = Kilodalton; Dalton bezeichnet die Molekülmasse der Hyaluronsäure) oder mehr und kann aus diesem Grund die Hautbarriere nicht durchdringen, da sie schlichtweg zu groß ist. Hochmolekulare Hyaluronsäure wirkt ausschließlich oberflächig, indem sie mit dem hauteigenen Keratin beim Verdunsten einen Film bildet, der die Haut mit Feuchtigkeit versorgt und die Elastizität verbessert. Da dieser Film recht schnell wieder abgewaschen wird, tritt keine Langzeitwirkung ein. Trotzdem: Hochmolekulare Hyaluronsäure hat entzündungshemmende Eigenschaften, ist pflegend und wohltuend. Die langkettige Hyaluronsäure verleiht dem Gesicht sofort einen frischeren Teint und tut der Haut zeitweilig gut.

Diese Form der Hyaluronsäure wird am häufigsten in der Herstellung von Kosmetik verwendet, das heißt, die meisten Produkte wirken nur oberflächlich und kurzfristig.

Wie wird also ein Langzeiteffekt erzielt?

Mit ihrer geringen Molekülmasse von 50 kD und weniger kann die niedermolekulare Hyaluronsäure deutlich tiefer in die Haut eindringen. Sie sorgt dafür, dass Wasser im Bindegewebe der Haut gespeichert wird und hilft bei der Regeneration der Kollagenfasern, die ebenfalls Wasser speichern und der Haut Stabilität geben. Die Haut wird durch die zusätzliche Feuchtigkeit, die in den Zwischenräumen gespeichert wird, praller und straffer. Falten werden sichtbar und nachhaltig verringert. Die auch als kurzkettig bezeichnete Hyaluronsäure regt zudem in den Hautzellen die körpereigene Hyaluronsäureproduktion an und stößt dadurch einen positiven Kreislauf an.

Welches Hyaluronsäure-Produkt soll ich kaufen?

Beide Hyaluronsäure-Arten haben ihre Vorteile für die Haut. Während hochmolekulare Hyaluronsäure oberflächlich auf der Haut verbleibt, vermag es niedermolekulare Hyaluronsäure, tiefer in die Haut einzuziehen und dort ihre Langzeitwirkung zu entfalten. Um die positiven Effekte zu erreichen, empfiehlt es sich also, die molekularen Arten miteinander zu kombinieren und ein Produkt zu wählen, das hochmolekulares mit niedermolekularem Hyaluron vereint. Der Anteil an niedermolekularer Hyaluronsäure sollte dabei höher sein – denn so kommt es zum gewünschten Langzeiteffekt.

Nur wenige Gesichtscremes, -gels und -seren enthalten beide Formen der Hyaluronsäure, da diese in der Herstellung sehr teuer sind. Daher wirken die Produkte vieler Kosmetikhersteller zwar, aber eben nur kurzfristig. Meistens lässt die Wirkung nach, sobald Du mit dem Auftragen aufhörst.

Leider werden in der Auflistung der Inhaltsstoffe hyaluronsäurehaltiger Produkte beide Varianten als „Sodium Hyaluronate“ angegeben. So kannst Du nicht prüfen, welche Kombination vorliegt. Wenn Du ein wirklich wirksames Produkt haben möchtest, lohnt es sich, genauer hinzusehen und gegebenenfalls Infos beim Hersteller anzufordern.


Unser Tipp:
Das Bio Hyaluronsäure-Serum von Satin Naturel

Es ist das erste Bio Hyaluronsäure-Serum auf dem deutschen Markt und bietet natürliche Anti-Aging-Pflege auf allerhöchstem Niveau.

Dabei haben wir eine ganz bestimmte, hochwirksame Rezeptur entwickelt, die Deine Haut weder reizt noch überpflegt. Wir haben niedermolekulare und hochmolekulare Hyaluronsäure so kombiniert, dass das Serum Falten in der obersten Hautschicht sofort glättet und gleichzeitig auch in die tiefen Hautschichten gelangt, um dort seine aufpolsternde Wirkung zu entfalten. Zusätzlich wird die körpereigene Bildung von Hyaluronsäure angeregt und die Haut mit Feuchtigkeit versorgt.

Unsere Veredelungen führen dem Serum weitere, wertvolle Nährstoffe zu. Die Basis für das Gel bildet 100 % Bio Aloe Vera Saft anstelle von Wasser wie bei anderen Anbietern. Zusätzlich verbessern wir die Rezeptur mit pflegendem Spirulina-Algenextrakt, Bio Rosenwasser und Bio Rosmarinöl.

Unser Produkt enthält keinerlei schädliche, chemische Inhaltsstoffe, die Allergien oder Krankheiten auslösen können. Es besteht aus hochwertigen, natürlichen und biologischen Inhaltsstoffen und erfüllt höchste Qualitätsstandards. Das Serum ist vegan, nicht an Tieren getestet und mit Liebe in Deutschland hergestellt.

 

Du findest das Serum hier.

Wähle zwischen der 50 ml Probierflasche oder der 100 ml Spargröße.

Unverzichtbar für die langfristige Durchfeuchtung der Haut ist die Stärkung ihrer Barriereschicht – denn nur diese kann einen übermäßigen Feuchtigkeitsverlust durch Verdunstung verhindern. Stärken lässt sich die Hautbarriere zum Beispiel durch den Verzicht auf „Pflege“produkte, die schädigende, chemische Substanzen enthalten.

Mit unserer Naturkosmetik liegst Du hier also goldrichtig!

 

— Alles Liebe,

Dein Satin Naturel Team

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