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Erhöhtes Brustkrebsrisiko durch Deos?

by Satin Naturel |

Ganz selbstverständlich greifst Du – wie fast jede andere Person – am Morgen oder auch im Laufe des Tages zu Deinem Deodorant. Ein Handgriff ohne Nachzudenken – schließlich soll das Spray, der Stick oder Roll-On verhindern, dass es unter Deinem Arm zu triefen und zu müffeln beginnt. Denn wer will das schon?

Jedoch ist es durchaus angebracht, mal einen genaueren Blick auf Dein Deo und vor allem seine Inhaltsstoffe zu werfen. Gerade, weil eine neue Studie bestätigt, dass aluminiumhaltige Deodorants das Brustkrebsrisiko fördern können.

 

Was haben Aluminiumsalze im Deo zu suchen?

Damit Dein Deodorant im Laufe des Tages nicht versagt, setzen viele Hersteller und Nutzer auf Antitranspirantien. Diese sollen nicht nur den Schweißgeruch bekämpfen, sondern der Bildung des Müffelwassers unter den Achseln vorbeugen. Dazu werden den Deos Aluminiumsalze beigesetzt. Sie sorgen dafür, dass sich die Haut zusammenzieht, wodurch sich die Schweißkanäle verengen. Weiterhin bildet sich durch den Gebrauch eine gelartige Schicht aus Proteinen auf der Haut, die wie ein Pfropfen für eine bestimmte Zeit die Ausgänge dieser Kanäle verschließt. Auf diese Weise kann der sich bildende Schweiß nicht mehr nach außen fließen. Eine super Sache, denn die Achsel bleibt trocken.

Klingt ja wirklich nicht schlecht, wäre da nicht der Verdacht, dass diese Aluminiumsalze Deinem Körper schaden können. Denn obwohl das Aluminium rein äußerlich wirkt, kann es dennoch sein, dass es in den Körper gelangt und dort Schaden anrichtet.

 

Österreichische Studie regt zum Nachdenken an

Die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Aluminium wurde in einer neuen Studie erneut kritisch beleuchet. Wissenschaftler der Universität Innsbruck haben abermals einen auffälligen Zusammenhang zwischen aluminiumhaltigen Deos und der Entstehung von Brustkrebs gefunden.

Für die Studie wurden die Daten von 209 Brustkrebs-Patientinnen und 209 Frauen ohne Brustkrebs ausgewertet. Zusätzlich wurden 100 an Brustkrebs erkrankten sowie 100 gesunden Frauen Gewebeproben entnommen. Gleichzeitig wurden die Probandinnen zu ihrer Deo-Nutzung befragt.

Im Anschluss wurden die Daten ausgewertet und die Gewebeproben analysiert, wobei auffiel, dass insbesondere Frauen, die in jungen Jahren mehrfach am Tag Deos nutzten, ein höheres Brustkrebsrisiko aufwiesen.

Außerdem wurde im Brustgewebe der an einem sog. Mammakarzinom (Brustkrebs) erkrankten Frauen eine viel höhere Konzentration an Aluminium gefunden als in den Gewebeproben der gesunden Frauen. Und das galt besonders für Frauen mit Tumoren in Achselnähe – denn die Aluminiumsalze können auch über die Achselhöhle in den Körper aufgenommen werden.

Jedoch gibt es keinen Grund zu Panik, denn die Wissenschaftler betonen, dass diese Studie keinen endgültigen Beweis dafür liefert, dass Aluminium in Deodorants definitiv krebserregend wirkt. Möglich ist nämlich auch, dass die erhöhten Alumiumsalzgehalte als typische Begleiterscheinung der Krebserkrankungen auftreten.

Aus diesem Grund ist die Frage, ob sich das Alumnium in Folge einer Krebserkrankung im Tumorgewebe angereichert hat oder diese ausgelöst haben könnten, noch nicht endgültig geklärt.

Auch wenn noch weitere Studien durchgeführt werden müssen, um den Verdacht zu sichern, regt das Forschungsergebnis dennoch zum Nach- und Umdenken an.

 

Welche Alternativen gibt es?

Du musst jetzt natürlich nicht zwischen nassen Achseln, Schweißgeruch und einem erhöhten Brustkrebs-Risiko unterscheiden. Wenn Du weißt, dass Du tagsüber nicht so sehr ins Schwitzen kommen wirst, kannst Du beispielsweise an diesem Tag auf ein Antitranspirant verzichten.

Oder Du steigst um auf Deodorants ohne Aluminiumsalze (die unter dem Begriff „Aluminiumchlorohydrate“ „Alaun“ oder „Alum“ in den Wirkstoffen zu enttarnen sind). Diese unterbinden allerdings nur den Geruch, nicht den Schweiß selbst.


Wenn Du ganz auf Nummer sicher gehen möchtest und genau wissen willst, welche Inhaltsstoffe in Deinem Deo enthalten sind, kannst Du Dir unseren Deodorant Guide ansehen. (https://satinnaturel.com/blogs/news/natuerliches-deodorant-selbst-herstellen/ )

Hier erhält Du DIY-Ideen und Rezepte für Dein eigenes Deo mit einfachen Zutaten und natürlichen Ölen wie Mandelöl, Pfefferminzöl, Kokosöl oder Aloe Vera Gel.

 

Stephanies Tipp

Solltest Du dennoch nicht auf Deos mit Aluminiumsalzen verzichten wollen oder können, da Du immer mal ins Schwitzen kommst, gibt es einen Tipp: Rasiere NICHT unmittelbar vor dem Auftragen Deine Achseln, da bei der Rasur kleine Verletzungen entstehen können, durch die das Aluminium in den Körper gelangen kann. Entferne Deine Achselhaare am besten am Vorabend und nutze Dein Deodorant erst am kommenden Morgen.

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