1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Bewertungen: 10, Durchschnitt: 4,70 von 5)
Loading...

Wenn Du die Pfefferminze bisher ausschließlich mit Schokolade, Kaugummis und Lutschbonbons in Verbindung bringst, haben wir in diesem Artikel einige Anregungen für dich, was die „Mentha piperita“ und vor allem ihr ätherisches Öl noch alles kann!

Das Öl wird durch Wasserdampfdestillation aus den Blättern der Pfefferminzpflanze gewonnen. Es ist vielseitig anwendbar und hat sowohl in der Medizin als auch in der Kosmetik seinen festen Platz gefunden: Pfefferminzöl verspricht Hilfe bei Kopf- und Muskelschmerzen sowie Rheumabeschwerden, es entspannt müde Beine, hilft gegen Menstruationsbeschwerden, Insektenstiche und beim Reizdarmsyndrom. Außerdem lindert es unreine Haut, Ekzeme und ist auch zur Nagelpflege geeignet.

Wie Du zusätzlich von der Wirkung unseres Pfefferminzöls profitieren kannst, verraten wir Dir mit den folgenden Anwendungstipps:

Pfefferminzöl gegen Akne

Der sehr hohe Gehalt an Menthol im Öl führt zu einer antibakteriellen und antimykotischen Wirkung. Aus diesem Grund lässt sich Pfefferminzöl optimal als natürliches Heilmittel gegen Akne einsetzen. Es wirkt zusammenziehend, verfeinert die Poren und bekämpft die Entzündung der Haut. Dazu kannst Du ein paar Tropfen auf ein Wattestäbchen geben und die betroffenen Stellen damit behandeln.

Doch Achtung: Da es ein ätherisches Öl ist, kann es die Schleimhäute reizen. Du solltest es also nicht in der Nähe der Augen oder direkt unter der Nase anwenden und das Öl im Gesicht nur punktuell auftragen!

Pfefferminzöl für besondere Erfrischung beim Duschen

Pfefferminzöl hat eine erfrischende, kühlende und entstaunende Wirkung auf die Haut. Und nicht nur das, auch unsere Psyche profitiert von dem frischen, würzigen Geruch: Der Duft des Öls belebt Dich, er wirkt anregend und konzentrationsfördernd. Füge Deinem Showergel ein paar Tropfen Pfefferminzöl zu und Du fühlst Dich nach der Dusche noch vitaler! Aber hier wieder Achtung: Nicht im Intimbereich verwenden, da das Öl auch hier die Schleimhäute reizen kann.

Pfefferminzöl gegen Cellulite

Regelmäßige Massagen können im Kampf gegen Cellulite helfen und das optische Erscheinungsbild der Dellen mildern. Am besten funktionieren diese, wenn Du ein Öl zu Hilfe nimmst. So flutscht es nicht nur besser, sondern Du kannst den Effekt Deiner Behandlung auch noch steigern. Dazu nimmst Du 100 Milliliter Mandelöl und fügst 30 Tropfen Pfefferminzöl dazu. Es fördert die Mikrozirkulation, also den Blutkreislauf in den ganz kleinen Gefäßen. Wenn Du Deine Öl-Mischung vorher noch erwärmst, z. B. in einem Wasserbad, kann sie von Deiner Haut besonders gut aufgenommen werden. Dann ab damit auf Deine Problemzonen und ran an die Massage!

Pfefferminzöl für die Nägel

Nagelpilzinfektionen können jeden treffen. Meist sind sie kein medizinisches, sondern eher ein kosmetisches Problem, können aber nicht nur optisch sehr störend sein.

Durch seine antimykotischen Eigenschaften kann Dir Pfefferminzöl bei der Heilung von Nagelpilzinfektionen helfen. Trage das Öl zweimal täglich auf die betroffenen Stellen auf, bis die Infektion abgeheilt ist.

Pfefferminzöl zur Förderung des Haarwuchses

Wird Dein Haar immer dünner und wächst nicht vom Fleck weg? Um Deinen Haarwuchs zu unterstützen und anzuregen, kannst Du eine Pfefferminzkur in Deine Beauty-Routine einbauen. Minzöl regt die Durchblutung der Kopfhaut an, stimuliert und festigt die Haarwurzeln. Die Haarfollikel vergrößern sich, die Haare wachsen stärker und dicker nach.

Für diese Haarkur benötigst Du zwei Esslöffel Kokosöl oder Mandelöl, sowie fünf bis acht Tropfen Pfefferminzöl – je nachdem wie Du es verträgst und magst. Vermische beide Öle miteinander in einer Schüssel und bereite Dir eine Sprühflasche mit lauwarmem Wasser vor.

Kämme nun Dein Haar mit einem Kamm oder einer Bürste nach hinten, befeuchte die Haare mit dem leicht warmen Wasser (nicht zu nass machen!) und massiere die Ölmixtur mit einer leichten Massage gründlich in Deine gesamte Kopfhaut ein. Danach arbeitest du die Öle in die restlichen Haare bis hin in die Spitzen ein. Streiche dabei immer in Richtung der Haarstruktur und rubble nicht. Wickle Deine Haare nun in Fischhaltefolie oder ein Handtuch ein und lasse die Kur über Nacht einwirken. Am nächsten Morgen wäschst Du das überschüssige Öl wieder aus.

Mit dieser Methode schlägst Du zwei Fliegen mit einer Klappe: Deine Haare werden stärker, wachsen schneller und Du tust Deiner Kopfhaut etwas Gutes, da die Öle regenerierend wirken. Solltest Du unter Schuppen leiden, werden diese bald der Vergangenheit angehören.

Falls Du noch mehr über die Pfefferminze und ihr Öl wissen möchtest, verweisen wir Dich gerne zu unserem bereits erschienenen Blog-Artikel: „Pfefferminzöl: So vielfältig lässt es sich anwenden“

Bei Fragen melde Dich gerne bei uns!

Stephanies Tipp:

Gerade jetzt, wenn die Tage wieder kürzer werden und es draußen öfter mal wieder trist und trübst ist, kann Pfefferminzöl wie ein kleiner Stimmungsaufheller wirken und auch Müdigkeit vertreiben.

Dazu kannst Du ein paar Tropfen Pfefferminzöl auf Deinem Dekolletee verreiben oder auf ein Tuch geben und regelmäßig daran schnuppern. Probiere es mal aus!

WAS SAGST DU DAZU?

Schreibe einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Pflichtfelder sind mit * markiert.

WAS SAGST DU DAZU?

Beitragskommentare